Rosenheim – Digitale Pflegesteuerung, Rotweingenuss ohne Zahnverfärbung und ein Bio-Aperitif in drei Alkoholstufen: Diese drei Konzepte haben beim Gründerpreis 2026 von Stadt und Landkreis Rosenheim überzeugt. Aus insgesamt 50 Bewerbungen wählte eine Jury nach einem mehrstufigen Verfahren die Preisträger aus.
20 Teams stellten sich dem intensiven Bewertungsprozess inklusive Workshop-Reihe. Im Mittelpunkt standen unternehmerische Leistung, Innovationskraft und wirtschaftliches Potenzial. Die Preisverleihung fand am 24. Februar 2026 statt.
„Die vielen guten Bewerbungen für den Gründerpreis zeigen, dass wir in Stadt und Landkreis Rosenheim eine florierende Gründerszene haben. Und wir schaffen – unter anderem durch unser gemeinsames digitales Gründerzentrum Stellwerk18 – die Voraussetzungen, dass die kreativen Köpfe in der Region erfolgreich sein können. Die Botschaft ist klar: wer in der Region Rosenheim gründet, soll beste Rahmenbedingungen und die passende Unterstützung erhalten“, so Landrat Otto Lederer.
„Gründer und Unternehmer finden in Stadt und Landkreis Rosenheim den richtigen Nährboden zur Umsetzung ihrer Ideen. Eine hervorragende Infrastruktur sowohl verkehrlich als auch digital, viel Innovationskraft und eine gute Vernetzung, wie sie auch heute hier bei der Verleihung des Gründerpreises zu sehen ist. Und das ist der eigentliche Gewinn für unsere drei Preisträger heute: Ein top Coaching durch die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis und unseren Partnern sowie die Erweiterung des Businessnetzwerks“, ergänzt Oberbürgermeister Andreas März.
1. Platz: MedOS – Digitaler Co-Pilot für Kliniken
Der erste Preis ging an Dustin Maurer mit „MedOS“. Das Unternehmen entwickelt einen digitalen Co-Piloten für die Pflegesteuerung, der vorhandene Daten in konkrete Handlungsempfehlungen für Kliniken übersetzt. Die Jury hob insbesondere den starken digitalen Ansatz, die hohe Skalierbarkeit sowie Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft und regionale Relevanz hervor.
2. Platz: CARE FOR TASTE – Schutzgel für Weingenuss
Der zweite Platz wurde an Sophia Clemente für „CARE FOR TASTE“ vergeben. Das entwickelte Schutzgel soll Zähne beim Weingenuss vor Säure und Verfärbungen bewahren – ohne den Geschmack zu beeinflussen. Besonders die Innovationskraft und das wirtschaftliche Potenzial überzeugten die Jury.
3. Platz: Sankt Sprizz – Bio-Aperitif in drei Varianten
Den dritten Preis erhielt Johannes Schubert mit „Sankt Sprizz“. Der Bio-Aperitif ist in drei Alkoholstufen (5 Prozent, 1 Prozent und 0 Prozent) erhältlich und soll gemeinsames Anstoßen für alle ermöglichen. Das Produkt punktete laut Jury vor allem mit seiner sozialen Wirkung und dem nachhaltigen Ansatz.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Christoph Leonhardt)


0 Kommentare