München / Rosenheim – Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle überprüfte die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Rosenheim insgesamt 14 Kioske in der Münchener Innenstadt. Dabei leitete der Zoll acht Strafverfahren ein und stellte zahlreiche unversteuerte sowie nicht für den Verkauf zugelassene Waren und Tabakerzeugnisse sicher.
Im Fokus der Prüfung standen insbesondere die gewerbliche Verwendung und Lagerung verbrauchsteuerpflichtiger Waren, vor allem Tabakerzeugnisse. Die Zöllnerinnen und Zöllner achteten zudem auf andere für den Verkauf nicht zulässige tabak- oder tabakähnliche Produkte wie Snus oder Nikotinbeutel. Insgesamt wurden an diesem Tag 64 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak, rund 200 verbotene E-Zigaretten, 50 unversteuerte Substitute sowie insgesamt 200 Gramm Snus sichergestellt. In einem Kiosk wurde zudem eine größere Anzahl möglicherweise gefälschter Produkte entdeckt.
Die Kontrollen zeigen, dass immer wieder E-Zigaretten angeboten werden, deren Besitz und Verkauf in Deutschland verboten sind. Die Aufklärung und Sensibilisierung der Geschäftsleute sowie die Sicherstellung der Steuergerechtigkeit sind daher ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Zolls. „Wir sehen uns in unserer Aufgabe bestärkt, nicht erlaubte und möglicherweise stark abhängig machende Produkte aus dem Verkehr zu ziehen. Besonders geht es auch um den Schutz junger Menschen, die gefährdet sein könnten, auf nicht zulässige E-Zigaretten zuzugreifen“, erläutert Pressesprecherin Marion Dirscherl vom Hauptzollamt Rosenheim.
Zufallsfund Wasserpfeifentabak
Im Rahmen der Kontrollen wurde zudem ein Zufallsfund von 64 Kilogramm unversteuertem Wasserpfeifentabak und zwei Kilogramm Wasserpfeifentabak mit falsch aufgebrachten Steuerzeichen sichergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


0 Kommentare