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Haushaltstipps für mögliche Notfälle – Empfehlungen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim

Vorräte für de Notfall auf einen Küchentisch. Foto: ai

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

24. Januar 2026

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Rosenheim – Wenn Wetterkapriolen, Stromausfall, Krankheit oder andere Krisen den Alltag ausbremsen, kann ein ausreichender Vorrat an Trinkwasser und Lebensmitteln für mindestens drei Tage, besser sogar für zehn Tage, eine wichtige Sicherheit für jeden Haushalt sein. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim gibt hierzu konkrete Empfehlungen.

Ein Trinkwasservorrat ist dabei die wichtigste Maßnahme. Pro Person sollten täglich etwa zwei Liter eingeplant werden, davon 0,5 Liter zum Kochen. Auch Haustiere sollten in der Planung berücksichtigt werden. Für drei Personen und drei Tage ergibt sich ein Wasserbedarf von 18 Litern.

Beim Anlegen eines Essensvorrats kommt es auf die persönlichen Bedürfnisse an. Haltbare Lebensmittel, die weder gekühlt noch gekocht werden müssen – wie Konserven oder Trockenprodukte – sind ideal. Auch Speisen, die sich mit kurzem Kochaufwand auf Campingkocher oder Grill zubereiten lassen, können in Ausnahmesituationen nützlich sein. Allergien und Essgewohnheiten einzelner Haushaltsmitglieder sollten bei der Vorratsplanung berücksichtigt werden, ebenso wie die Versorgung von Haustieren.

„Ein Ernährungsvorrat für den Notfall ist wichtig“, betont Anna Bruckmeier, Behördenleiterin des AELF Rosenheim. „Ernährungssicherheit im eigenen Haushalt, zumindest für mehrere Tage, ist gelebte Verantwortung – sowohl für die eigenen Familienmitglieder als auch für Nachbarn.“

Auf regionaler Ebene bildet eine funktionierende Landwirtschaft die Basis für Versorgungssicherheit, die ein zentraler Bestandteil der zivilen Sicherheit ist. Staatsministerin Kaniber wies kürzlich darauf hin, dass der alleinige Fokus auf günstige Lebensmittel langfristig Versorgungssicherheit und Wertschöpfung schwächt.

Weitere Hinweise zur Bevorratung von Lebensmitteln für mögliche Notfälle sind auf der Website des StMELF zu finden: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) informiert umfassend über Vorsorgemaßnahmen im Notfall: www.bbk.bund.de
(Quelle: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

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