Rosenheim / Landkreis – Die Hochwasserlage in Stadt und Landkreis Rosenheim hat sich am gestrigen späten Montagabend leicht entspannt. Die Pegelstände sinken – und es liegt aktuell auch keine DWD-Warnung mehr vor.
Die Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr waren zuletzt am späten gestrigen Abend mit über 1000 Helfern im Einsatz. Der Schwerpunkt hatte sich zu Mitternacht zu in Richtung Oberaudorf und an den südlichen Auerbach verlagert.
In einigen Bereichen des Landkreises musste die Bevölkerung evakuiert werden: Konkret betroffen waren die Gemeinden Raulbing und Rohdorf. In Rohrdorf konnten die Betroffen dann recht schnell wieder in ihre Häuser zurück. In Raubling wurde die Notunterbringung länger aufrechterhalten.
Wegen Überflutungen und Murenabgängen wurden zahlreiche Straßen gesperrt. Teilweise gibt es da auch heute noch Behinderungen.
Heute in vielen Gemeinden keine Schule
In der Koordinierungsgruppe Katastrophenfall wurde deshalb die Entscheidung getroffen, am Dienstag, den 3.6.2024 den Unterricht bei allen Schulen in folgenden Gemeinden abzusagen: Brannenburg, Raubling, Rohrdorf, Oberaudorf, Kiefersfelden, Nußdorf, Neubeuern, Bad Feilnbach und Flintsbach. Die Schulen werden vom Staatlichen Schulamt Rosenheim und die Verkehrsunternehmen durch das Landratsamt Rosenheim informiert. In den betroffenen Gemeinden bleiben auch die Kindergärten geschlossen.
Auch in der Stadt Rosenheim sinken die Pegel wieder. Dort wurde bei der Polizei an der Innbrücke am gestrigen Montagabend gegen 22.45 Uhr eine vermisste Person gemeldet. Näheres dazu ist aktuell noch nicht bekannt.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Innpuls.me)
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