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IG Bau ruft zu Betriebsratswahlen in Rosenheim auf

"Wahlzeit" hinterm Werkstor. IG Bau Oberbayern startet Apell zu Betriebsratswahlen. Fotomontage: Copyright Florian Göricke

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

7. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Noch bis Ende Mai können Beschäftigte in vielen Betrieben in Rosenheim einen Betriebsrat wählen – die Gewerkschaft IG BAU sieht dabei noch ungenutztes Potenzial.

In zahlreichen Unternehmen in der Region läuft derzeit die Wahl von Betriebsräten. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hin. Die Wahlen sind noch bis Ende Mai möglich – vorausgesetzt, im Betrieb arbeiten mindestens fünf Beschäftigte. Dazu zählen laut Gewerkschaft neben Vollzeit- und Teilzeitkräften auch Auszubildende und Mini-Jobber.

Nach Angaben der IG BAU Oberbayern gibt es in Rosenheim rund 3.410 Unternehmen mit etwa 48.200 Beschäftigten. In rund 41 Prozent dieser Firmen könne ein Betriebsrat gewählt werden. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

IG BAU sieht Nachholbedarf in vielen Branchen

Der Bezirksvertreter der IG BAU Oberbayern, Dieter Pangerl, erklärt dazu: „Gerade Handwerker in Rosenheim sollten ihre Chance, einen Betriebsrat zu wählen, besser nutzen: in Bauunternehmen genauso wie bei Dachdecker- oder Malerbetrieben. Da ist nämlich noch viel Luft nach oben, wenn es um die Interessenvertretung der Beschäftigten gegenüber dem Chef geht.“

Auch in der Gebäudereinigung sieht die Gewerkschaft Nachholbedarf. Pangerl sagt: „Immer wieder gibt es gerade in der Reinigungsbranche in der Region Ärger um Dienstpläne, um Urlaub und um fehlende Zulagen für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen. Vor allem aber auch, wenn der faire Tariflohn nicht gezahlt wird. In solchen Fällen ist der Betriebsrat ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Chef-Etage.“

Betriebsrat als „wichtiges Instrument“

Aus Sicht der IG BAU sei ein Betriebsrat ein wichtiges Instrument zur Konfliktlösung im Betrieb. „Wenn Jobs wackeln, setzt der Betriebsrat alles daran, Kündigungen zu vermeiden. Auch Azubis können sich auf den Betriebsrat verlassen, wenn es bei der Ausbildung hakt“, so Pangerl weiter.

Die Gewerkschaft betont zudem mögliche Vorteile für Beschäftigte: „Es ist wie mit der Superzahl beim Lotto: Mit einem Betriebsrat hat man einfach bessere Chancen, mehr für sich herauszuholen. Aber das hat nichts mit Lotterie zu tun. Die Vorteile, die man mit einem Betriebsrat hat, sind ein garantierter Gewinn für alle in der Firma“, macht Dieter Pangerl deutlich.

Beschäftigte aus Branchen wie Bau, Gebäudereinigung, Garten- und Landschaftsbau sowie Forst- oder Landwirtschaft können sich bei Fragen an die IG BAU Oberbayern wenden. Die Gewerkschaft bietet Unterstützung bei der Wahl oder Gründung eines Betriebsrats an.
((Quelle: Pressemitteilung Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt / Beitragsbild: Copyright Florian Göricke)

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