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IHK-Regionalausschuss Rosenheim gibt Hausaufgaben für die nächste Kommunalpolitik vor

IHK-Pressekonferenz zur Kommunalwahl am 8. März. Hintergrund ai-generiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. Februar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Mit Blick auf die Kommunalwahl am 8. März 2026 hat der IHK-Regionalausschuss Rosenheim in einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der IHK in der Hechtseestraße ein Positionspapier vorgestellt. Drei zentrale Themen stehen dabei im Mittelpunkt: moderne Verwaltungen, planungs- und genehmigungsfreundliches Bauen sowie eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur.

Der IHK-Regionalausschuss vertritt die Interessen von rund 27.500 Unternehmen in Stadt und Landkreis Rosenheim. „Für den Erhalt und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes sind aus Sicht der regionalen Wirtschaft insbesondere diese Handlungsfelder von Bedeutung“, heißt es in der Mitteilung:

  • Moderne Verwaltung: lösungsorientiert, digital, schlank und schnell
  • Planen, Genehmigen, Bauen: modern, digital, lösungsorientiert
  • Verkehrsinfrastruktur: lückenlos, belastbar, vernetzt, barrierefrei
Lage der Wirtschaft in Stadt und Landkreis

Die Stimmung in der Rosenheimer Wirtschaft ist laut den Vertretern des IHK-Regionalausschusses differenzierter als viele Schlagzeilen vermuten lassen. „Ja, es gibt Geschäftsaufgaben, viele davon aufgrund des demografischen Wandels – ältere Unternehmer gehen in den Ruhestand und finden keinen Nachfolger“, erläuterte Vorsitzender Andreas Bensegger. Manche Unternehmen verlagerten zudem ihre Standorte ins Ausland, um Energie- und Personalkosten zu sparen. Tatsächliche Insolvenzen gebe es zwar, aber gleichzeitig entstünden auch neue Unternehmen und Start-ups – nicht zuletzt dank Initiativen wie Stellwerk 18, das Gründer und Unternehmen im Bereich Digitalisierung und Innovation unterstützt und vernetzt.

Die IHK-Standortumfrage 2025 zeigt, dass die Region im bundesweiten Vergleich gut dasteht: Unternehmen bewerteten die Stadt Rosenheim mit der Note 1,0, den Landkreis mit 2,0.

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Hausaufgaben für die Kommunalpolitik

Damit Stadt und Landkreis Rosenheim wirtschaftlich auf gesunden Beinen bleiben, sieht der IHK-Regionalausschuss Nachholbedarf vor allem in den Verwaltungen: „Eine Privatperson hat im Jahr durchschnittlich zehn Kontakte mit Behörden, ein Unternehmen gut 200. Wichtig ist nicht nur eine schnelle Abwicklung, sondern auch ein transparenter Prozess“, so Bensegger.

Digitalisierung sei dabei ein zentrales Thema. Ein einheitliches System für alle Kommunen sei nötig, Insellösungen dürften nicht entstehen. Verwaltungen müssten sich als Dienstleister verstehen, die Bürger und Unternehmen als Kunden sehen. Positiv hervorgehoben wurde der Landkreis Rosenheim, der im Dezember 2025 als vierter Landkreis in Bayern das RAL-Gütezeichen „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“ erhielt. Ziel der Zertifizierung ist eine stärkere Ausrichtung der Verwaltung auf die Bedürfnisse von Wirtschaft und Bürgern sowie die Reduzierung bürokratischer Hürden.

Verkehrsinfrastruktur weiterentwickeln

Neben der Verwaltung sieht der IHK-Regionalausschuss Verbesserungsbedarf bei der Verkehrsinfrastruktur. Sie müsse lückenlos, belastbar, vernetzt und barrierefrei sein. Kommunen seien gefordert, in Straßen, Parkflächen, ÖPNV, Radverkehr und multimodale Umsteigepunkte zu investieren, um den Wirtschaftsstandort langfristig attraktiv zu halten.
(Quelle:  Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer – Hintergrund ai generiert)

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