Fürth / Bayern – Die Inflationsrate in Bayern hat im Dezember 2025 bei 1,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat November blieben die Verbraucherpreise insgesamt unverändert. Während Lebensmittel im Jahresvergleich leicht teurer wurden, gingen die Energiepreise erneut zurück.
Gegenüber dem November 2025 verharrte der Verbraucherpreisindex im Dezember auf dem gleichen Niveau. Nahrungsmittel verbilligten sich leicht um 0,2 Prozent. Deutlich günstiger wurden Heizöl (-7,7 Prozent) und Kraftstoffe (-2,1 Prozent). Auch Strom war geringfügig preiswerter (-0,2 Prozent).
Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 1,7 Prozent. Die sogenannte Kerninflation – ohne Nahrungsmittel und Energie – lag bei 2,2 Prozent und damit weiterhin über der Gesamtinflation. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich die Kerninflation um 0,2 Prozent.
Nahrungsmittel: Fleisch teurer, Butter und Öl deutlich günstiger
Lebensmittel verteuerten sich im Dezember 2025 im Jahresvergleich um 0,7 Prozent. Besonders Fleisch und Fleischwaren (+4,5 Prozent) sowie Obst (+2,5 Prozent) wurden teurer. Gemüse hingegen verbilligte sich um 1,5 Prozent.
Deutlich gesunken sind die Preise unter anderem für Butter (-33,9 Prozent), Olivenöl (-24,2 Prozent), Quark (-22,8 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (-21,7 Prozent). Grund dafür ist ein Basiseffekt, da diese Produkte im Vorjahresmonat stark im Preis gestiegen waren.
Energiepreise weiter rückläufig
Energie war im Dezember 2025 insgesamt 2,0 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Strom (-3,3 Prozent), Erdgas (-5,1 Prozent) und Heizöl (-3,1 Prozent) verbilligten sich im Jahresvergleich. Kraftstoffe lagen auf dem Niveau des Vorjahres.
Teurer wurden hingegen Brennholz, Holzpellets und andere feste Brennstoffe (+20,5 Prozent). Auch gegenüber dem Vormonat stiegen deren Preise um 2,2 Prozent.
Mieten steigen stärker als Gesamtpreise
Die Wohnungsmieten ohne Nebenkosten erhöhten sich im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent. Damit lagen die Mietpreissteigerungen über der allgemeinen Preisentwicklung.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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