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Jeder Dritte in Bayern streamt Filme, Serien oder Sport

Fernbedienung zeigt in Richtung Fernseher. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

1. Januar 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Fürth / Bayern – Streaming wird in Bayern immer beliebter: Fast ein Drittel der Bevölkerung nutzt inzwischen kostenpflichtige Dienste für Filme, Serien oder Sport. Auch Musik-Streaming gewinnt deutlich an Bedeutung.

Im Jahr 2025 greifen knapp 31 Prozent der Bayerinnen und Bayern zwischen 16 und 74 Jahren auf kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Amazon Prime Video oder DAZN zurück. Das entspricht rund drei Millionen Personen. Damit hat der Anteil der Nutzer solcher Abonnements im Vergleich zu 2022 deutlich zugenommen – damals lag er bei 17 Prozent.

Die Zeitverwendungserhebung 2022 zeigt zudem, dass Personen ab zehn Jahren in Bayern täglich etwa zwei Stunden mit Fernsehen, Streaming und Video-on-Demand verbringen.

Anstieg auch beim Musik-Streaming

Auch Musik-Streaming ist weit verbreitet: 27 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren nutzen 2025 kostenpflichtige Musikdienste wie Spotify, Amazon Music oder Apple Music. Gegenüber 2022 entspricht das einem Anstieg um zehn Prozentpunkte.
Weniger verbreitet sind Abonnements für Online-Nachrichtenseiten (neun Prozent) oder Video- und Computerspiele-Streaming (sieben Prozent). Kostenpflichtige Gesundheits- oder Fitness-Apps nutzen rund 589 000 Personen beziehungsweise sechs Prozent der Bevölkerung.

Die Ergebnisse stammen aus der Erhebung zur privaten Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) 2025 sowie der Zeitverwendungserhebung 2022 des Bayerischen Landesamts für Statistik. Sie verdeutlichen, wie sich das Mediennutzungsverhalten in Bayern in den letzten Jahren verändert hat: Streaming-Dienste gewinnen zunehmend an Bedeutung, während klassische Medien parallel weiterhin genutzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Copyright re)

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