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LBV zeichnet Landwirte für Schutz des Großen Brachvogels aus

Großer Brachvogel. Foto: Copyright LBV - Holger Frank

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

12. April 2026

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Hilpoltstein / Bayern – Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) sucht landwirtschaftliche Betriebe, die sich in besonderer Weise für den Schutz des Großen Brachvogels einsetzen. Der Naturschutzverband will entsprechende Maßnahmen auszeichnen und damit das Engagement für den stark gefährdeten Bodenbrüter sichtbar machen.

Nach Angaben des LBV gibt es in Bayern noch rund 500 Brutpaare des Großen Brachvogels. Die Bestände haben sich in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem durch die Trockenlegung von Feuchtgebieten und die intensive landwirtschaftliche Nutzung deutlich verringert.

Schutz durch angepasste Bewirtschaftung

Der Vogel brütet am Boden und ist daher besonders auf Rücksichtnahme bei der Bewirtschaftung von Wiesen angewiesen. Laut LBV können dazu unter anderem das Aussparen von Nestern bei der Mahd oder eine angepasste Nutzung von Grünlandflächen beitragen.

„Wir wollen uns mit dieser Auszeichnung bei Landwirtinnen und Landwirten bedanken, die sich für bedrohte Arten wie den Brachvogel einsetzen. Diese engagierten Betriebe sind unverzichtbar für den Erhalt der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft“, erklärt Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV.

Bewerbung über Onlineformular

Landwirtschaftliche Betriebe können sich für die Auszeichnung bewerben. Laut LBV erfolgt dies über ein Onlineformular, in dem Fragen zu bereits umgesetzten Maßnahmen beantwortet werden.

Dazu zählen unter anderem der Schutz von Gelegen, die Anlage von Frühmahdstreifen oder die Pflege feuchter Flächen, die von den Jungvögeln genutzt werden können.

Auch die Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörden, Verbänden oder ehrenamtlichen Wiesenbrüterberatern wird vom LBV positiv bewertet.

Anerkennung und Auszeichnung

Teilnehmende Betriebe erhalten als Anerkennung eine Plakette mit Brachvogel-Motiv. Besonders engagierte Betriebe sollen zudem im Rahmen eines Festakts ausgezeichnet werden.
Unterstützt wird die Initiative nach Angaben des LBV von der Stiftung Bayerisches Naturerbe. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Copyright Holger Frank)

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