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Lebensgefährtin in Holzkirchen mit Messer verletzt

Blaulicht. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

14. Januar 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Holzkirchen / Landkreis Miesbach – In Holzkirchen wurde eine 50-jährige Frau am Montagabend (12.1.2026) bei einem Streit von ihrem Lebensgefährten schwer verletzt. Polizei, Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Am Montagabend rief die 50-Jährige gegen 21.30 Uhr die Polizei und berichtete, dass sie wenige Minuten zuvor in der gemeinsamen Wohnung von ihrem Lebensgefährten mit einem Messer angegriffen worden sei. Die Frau erlitt dabei, nach den Angaben der Polizei, eine erhebliche Schnittverletzung im Kopfbereich und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Der mutmaßliche Täter, ein 54-jähriger Mann, befand sich zum Tatzeitpunkt nicht mehr in der Wohnung. Nach ihm wurde eine Fahndung eingeleitet. Bereits gegen 23.00 Uhr konnte er im Ortsbereich von Holzkirchen widerstandslos festgenommen und dem Kriminaldauerdienst übergeben werden. Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Miesbach wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Die sachleitende Staatsanwaltschaft ist die Staatsanwaltschaft München II.

Der Beschuldigte wurde am 13. Januar auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, der 54-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Hintergründe und Motiv der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um eine Beziehungstat.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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