Landkreis Rosenheim – Mit der jüngsten Sitzung des Rosenheimer Kreistags neigt sich die laufende Wahlperiode dem Ende entgegen. Für die Kreisrätinnen und Kreisräte war es die letzte Sitzung in dieser Zusammensetzung, bevor nach den anstehenden Wahlen ein neu gewähltes Gremium seine Arbeit aufnehmen wird.
Im Rahmen der Sitzung wurde Josef Huber in den Ruhestand verabschiedet. Huber war 24 Jahre lang stellvertretender Landrat und prägte besonders die Jahre von 2018 bis 2020, als er Landrat Wolfgang Berthaler nach einem Unfall dauerhaft vertrat. Gleichzeitig war Huber in dieser Zeit Bürgermeister von Babensham – eine Phase, die ihn in besonderer Weise forderte.
Landrat Otto Lederer dankte seinen Stellvertreterinnen und dem Stellvertreter Alexandra Burgmaier, Andrea Rosner und Sepp Hofer. Nicht auf dem Bild ist Marianne Loferer. Foto: Landratsamt Rosenheim.
Landrat Otto Lederer lobte die unaufgeregte und sachliche Art seines langjährigen Stellvertreters sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit ohne Eitelkeiten, „um die ihn viele Landräte beneiden würden“. Huber selbst bedankte sich für den Zusammenhalt auch in stressigen Zeiten und für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung. In der Rückschau sagte er:
„Dass es eine Arbeit war, bei der man sehr viel bewegen kann und sehr viel Verantwortung hat.“
Lederer nutzte die Gelegenheit außerdem, den weiteren stellvertretenden Landrätinnen und Landräten für ihr langjähriges Engagement zu danken. Dazu gehören Alexandra Burgmaier, Andrea Rosner, Marianne Loferer und der stellvertretende Landrat Sepp Hofer, die alle erneut für den Kreistag kandidieren.
Dass der Kreistag trotz unterschiedlicher Meinungen richtungsweisende Themen wie den MVV-Beitritt oder den Haushalt mit großen Mehrheiten beschlossen habe, wertete Lederer als positives Signal:
„Ich habe den Eindruck, dass es allen darum geht, das Beste für die Region und für den Landkreis zu wollen.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Landratsamt Rosenheim)



0 Kommentare