Rosenheim – Der Lokschuppenvorplatz in Rosenheim soll attraktiver werden. Die Bauarbeiten sind angelaufen. Genutzt werden soll die Fläche zukünftig für Kunst und Kultur. Geplant ist unter anderem ein Wasserspiel und eine bahnhistorische Drehscheibe
Der Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss der Stadt Rosenheim hat im Januar 2024 einstimmig für die Freigabe des Entwurfes zur Neugestaltung des Lokschuppenvorplatzes gestimmt.
Möglich wird die Maßnahme in Zeiten knappen Kassen durch den Sonderfonds „Innenstädte beleben“, in dessen Rahmen die Stadt unter anderem für die Umgestaltung des Lokschuppenumfelds eine Förderzusage der Regierung von Oberbayern in Höhe von 80 Prozent erhalten hat.
Themen „Eisenbahn“ und „Wasser“ spielen bei der Neugestaltung eine große Rolle
Die Maßnahme beim Lokschuppen ist zweigeteilt: Zum einen geht es um den rückwärtigen Bereich zwischen der Kufsteiner- und Rathausstraße entlang des Mühlbachs, zum anderen um den Lokschuppenvorplatz selbst mit dem Grünstreifen zwischen der Brix- und der Reichenbachstraße parallel zur Rathausstraße.
Bei der Gestaltung sollen die Themen „Eisenbahn“ und „Wasser“ eine große Rolle spielen. Unter anderem soll eine bahnhistorische Drehscheibe entstehen, die als Wasserspiel mit kleinen Fontänen begeh- und bespielbar ist. Ohne Wasser soll man sie multifunktional als Bühne nutzen können. Ein weiterer Blickfang soll eine Sitzlore als Unikat werden.
Die Fläche soll auch deutlich grüner werden und Sitzmöglichkeiten bieten. Außerdem sind Behindertenstellplätze und rund 80 zusätzliche, teils überdachte Radabstellplätze angedacht.
Die Förderbehörde hat eine bauliche Umsetzung der Maßnahmen bis zum Jahresende 2025 vorgesehen.
Für das Ausstellungszentrum Lokschuppen bedeutet das natürlich eine gewisse Einschränkung bei der aktuellen Titanic-Ausstellung. Erreichbar ist das Gebäude derzeit nur noch über den Eingang an der Gebäude-Rückseite über den Hammerweg.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)
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