Aschau / Landkreis Rosenheim – In der Prien bei Aschau im Chiemgau sind jüngst mehrere tausend Bach- und Regenbogenforellen ausgesetzt worden. Hintergrund sind rückläufige Fischbestände in vielen Fließgewässern.
In mehreren Abschnitten der Prien bei Aschau im Chiemgau sind umfangreiche Besatzmaßnahmen durchgeführt worden. Dabei wurden mehrere tausend Bach- und Regenbogenforellen in den Wildbach eingesetzt, der zu den längsten seiner Art in den bayerischen Alpen zählt.
Die Maßnahme erfolgte durch die Freiherrlich von Cramer-Klett’schen Forstbetriebe als Gewässereigentümer. Beteiligt waren unter anderem Ludwig Freiherr von Cramer-Klett, Revierjagdmeister Josef Rinner, Revierjäger-Auszubildender Maximilian Jöchler sowie Markus Vordermayer. Auch Aschaus Erster Bürgermeister Simon Frank unterstützte die Aktion vor Ort.
Die eingesetzten Fische sind einjährige Jungtiere und stammen aus der Fischzucht Alpenland in Karlstein bei Bad Reichenhall. Übergeben wurden sie durch den Auszubildenden Xaver Streitwieser. Finanziert wurde der Besatz durch eine Spende des Aschauer Bürgers Karl Sollinger.
Hintergrund der Maßnahme ist die Entwicklung vieler Fischbestände, die sich in Flüssen zunehmend nicht mehr selbst erhalten können. Als Gründe werden unter anderem begradigte Flussläufe, verschiedene Umwelteinflüsse sowie natürliche Fressfeinde genannt.
Fischpopulation in der Prien stützen
Der Besatz soll dazu beitragen, die Fischpopulation in der Prien zu stützen und langfristig zu erhalten. Solche Maßnahmen gelten als Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Fließgewässern.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)


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