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München: Streit am Hauptbahnhof endet mit Verletzten

Symbolfoto: Bundespolizei

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

2. Januar 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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München – Am Neujahrstag kam es am Münchner Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung, nachdem eine Getränkedose einen Mann getroffen hatte. Zwei Frauen wurden verletzt, die Bundespolizei ermittelt.

Am 1. Januar 2026 geriet ein 32-jähriger Mann aus China gegen 13:20 Uhr am Treppenabgang zur S-Bahn am Hauptbahnhof in eine Auseinandersetzung mit zwei Frauen. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß eine der beiden Frauen, eine 45-jährige Ungarin, versehentlich eine auf dem Geländer abgestellte Getränkedose um. Diese fiel den Treppenabgang hinunter und traf den Mann am Kopf. Der Inhalt der Dose verteilte sich auf seiner Kleidung.

Der 32-Jährige ging daraufhin nach oben, um die Frauen zur Rede zu stellen. Die beiden zeigten sich wenig einsichtig und griffen ihn körperlich an. Es kam zu mehreren Schlägen und Tritten. Der Mann wehrte sich und stieß die 45-Jährige von sich, woraufhin diese zu Boden stürzte und sich eine Schlüsselbeinfraktur sowie eine Kopfplatzwunde zuzog.

Eine Streife der DB Sicherheit unterbrach die Auseinandersetzung und trennte die Parteien bis zum Eintreffen der Bundespolizei. Der Geschädigte begab sich nach dem Vorfall selbstständig in ärztliche Behandlung, die Verletzungen der 45-Jährigen wurden zunächst vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt, später ambulant im Krankenhaus behandelt.

Bei den beiden wohnsitzlosen Frauen wurden Alkoholwerte von 2,6 Promille und 1,5 Promille festgestellt. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Die Bundespolizei führt die Ermittlungen wegen Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

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