Rosenheim – Neue Brunnen, mehr Grün und neue Grabformen: Im Städtischen Friedhof Rosenheim verändert sich derzeit sichtbar das Bild – mit mehr Natur, neuen Angeboten und Verbesserungen für Besucher.
Die Stadt Rosenheim entwickelt ihre Friedhöfe nach eigenen Angaben kontinuierlich weiter. Dabei setzt sie auf neue Bestattungsformen, Investitionen in die Infrastruktur und eine stärkere Begrünung. Ziel sei es, sowohl den Bedürfnissen der Bürger als auch ökologischen Anforderungen gerecht zu werden.
Pflegearme Grabformen
Ein Schwerpunkt liegt auf pflegearmen Grabformen, die Angehörige bei der Grabpflege entlasten sollen. Bereits vorhanden sind unter anderem Urnenwände, ein Kolumbarium und Urnenrasengräber. Künftig soll das Angebot erweitert werden: Auf dem Friedhof im Stadtteil Aising ist ab Mitte 2026 ein neuer Bereich für Baumbestattungen geplant. Dort sollen Einzel-, Partner- und Familiengräber in naturnaher Umgebung entstehen. Am Städtischen Friedhof Rosenheim sollen zudem historische Wandgräber künftig als Urnenplätze genutzt werden.
Einer der neuen Brunnen am Städtischen Friedhof Rosenheim. Foto: Josefa Staudhammer
Neue Granitbrunnen installiert
Auch die Infrastruktur wurde ausgebaut. So wurden neue Granitbrunnen installiert sowie ein zusätzlicher Trinkwasserbrunnen in der Nähe der Aussegnungshalle geschaffen. Dort befindet sich nun auch ein öffentlich zugänglicher Defibrillator.
Darüber hinaus wird die Begrünung des Friedhofs verstärkt. Kiesflächen sollen schrittweise in bepflanzte Bereiche oder Rasenflächen umgewandelt werden. Nach Angaben der Stadt handelt es sich dabei um ein langfristiges Projekt, das unter anderem zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen soll. Seit 2024 wurden demnach bereits rund 40 neue Bäume gepflanzt, weitere sollen folgen.
Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Stadt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)



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