Rosenheim – Der flexible On-Demand-Verkehr Rosi bleibt auch künftig ein fester Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Rosenheim. Nachdem alle beteiligten Gemeinden zugestimmt haben, wird das Angebot von Bad Endorf, Bernau, Breitbrunn, Eggstätt, Frasdorf, Gstadt, Höslwang, Prien und Rimsting weiterhin gemeinsam getragen. Gleichzeitig treten ab 1. April einige Anpassungen in Kraft, um die Rosi kundenfreundlicher und zukunftssicher zu machen.
Zu den Neuerungen gehört eine vereinfachte Preisgestaltung ohne Sektoren, um die Nutzung attraktiver machen soll. Gleichzeitig werden Stornierungskosten eingeführt, da etwa 20 Prozent der Fahrten bisher storniert wurden – ohne dass die Fahrzeuge kurzfristig anderweitig genutzt werden konnten.
Ab 1. April gilt: Direkt nach der Buchung kann innerhalb von 30 Minuten kostenfrei storniert werden. Bis drei Stunden vor Fahrtbeginn werden 50 Prozent des Fahrpreises fällig, bei weniger als drei Stunden oder bei Nichterscheinen der volle Fahrpreis. Stornogebühren fallen nicht an, wenn „Rosi“ selbst eine Fahrt absagt. Außerdem muss bei jeder Buchung künftig ein Zahlungsmittel hinterlegt werden; Barzahlung im Fahrzeug entfällt.
Landrat Otto Lederer begrüßt die Einigung der Gemeinden: „Die positiven Beschlüsse zeigen, dass die Rosi ein wichtiger Baustein für die Mobilität vieler Bürgerinnen und Bürger ist und die Gemeinden hier Hand in Hand mit dem Landkreis arbeiten, um dieses Angebot aufrechtzuerhalten und zu verbessern.“
Seit 2022 ergänzt Rosi den klassischen Linien- und Schienenverkehr. Fahrten können per App oder Telefon gebucht werden, die Fahrzeuge fahren flexibel von Haltepunkt zu Haltepunkt ohne festen Fahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)


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