Rosenheim – Am 08. und 09. April kam es in Rosenheim zu zwei ähnlichen Vorfällen: Personen versuchten, sich einer Kontrolle durch die Polizei zu entziehen. Beide Fluchten endeten mit Festnahmen – beim ersten Einsatz leistete der Mann Widerstand, beim zweiten wurde Betäubungsmittel sichergestellt.
Erster Einsatz: Samerstraße und Busbahnhof
Am Mittwochvormittag fiel Einsatzkräften in der Samerstraße eine Person auf, die kontrolliert werden sollte. Als sich die Beamten näherten, flüchtete der 19-jährige lybische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz in Deutschland in Richtung Fußgängerzone. Zunächst konnte er trotz sofortiger Fahndung nicht gestellt werden.
Gegen 11.45 Uhr wurde er im Bereich der Eduard-Rüber-Straße erneut gesichtet. Wieder lief er vor den Beamten davon, näherte sich einem Taxi am neuen Busbahnhof, öffnete die Tür und versuchte, den Fahrer zur Wegfahrt zu bewegen. Die Beamten griffen rechtzeitig ein, verhinderten die Fahrt und wollten den Mann fesseln. Dabei leistete er Widerstand durch Wegdrehen und unkontrollierte Schläge. Die Beamten wurden leicht verletzt, eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Gegen den 19-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Weitere Ermittlungen wegen eines möglichen ausländerrechtlichen Verstoßes laufen.
Zweiter Einsatz: Rathausstraße
In der Nacht auf Donnerstag, 09. April, wollten Beamte der zivilen Einsatzgruppe (ZEG) eine Personenkontrolle in der Rathausstraße durchführen. Ein 20-jähriger Rosenheimer ergriff die Flucht, stolperte jedoch nach kurzer Strecke zu Boden und konnte festgenommen werden. Bei der Kontrolle wurde eine geringe Menge Kokain sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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