Kastenau / Rosenheim – Ein Plakat auf einer Litfaßsäule im Rosenheimer Stadtteil Kastenau sorgt aktuell für Aufregung: Grund: es ist in kyrillischer Schrift verfasst und darum für einen Großteil der Bewohner dort nicht lesbar.
Seit einigen Tagen zieht ein neues Plakat an einer Litfaßsäule im Rosenheimer Stadtteil Kastenau immer wieder verwunderte Blicke auf sich, denn verfasst ist der Schriftzug auf blauem Hintergrund in kyrillischen Schriftzeichen.
„Für mich ist es völlig unverständlich, dass in einer bayerischen Stadt Plakate angebracht werden, die für die einheimische Bevölkerung nicht lesbar sind, gleich welchen Inhalts“, ärgert sich ein Anwohner im Gespräch mit Innpuls.me.
Was aber bedeuten nun die Sätze auf diesem Plakat? Verfasst wurden sie in kyrillischer Schrift. Übersetzt lautet der Schriftzug: „Jesus Christus: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will Euch trösten. Bibel: Matthäus 11:28. Neues Testament kostenlos anfordern“.
Es geht also um eine christliche Aktion. Dahinter steht der „Christlicher Plakatdienst“ mit Sitz in Berneustadt. Gegründet wurde er im Jahr 1992 von Erhard von der Mark in Gummerbach. Seit Oktober 2003 ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, dessen Ziel es ist, durch den Aushang von Plakaten mit Bibelzitaten sowie der Weitergabe christlicher Literatur, Menschen das Wort Gottes nahe zu bringen (Quelle: Christlicher Plakatdienst)
In der Vergangenheit sorgte der Verein bereits in anderen Städten wie bspw. Bielefeld oder Zittau für Schlagzeilen, weil auch dort plötzlich religiöse Plakate in kyrillischen oder auch arabischen Schriftzeichen auftauchten. Nun auch in Rosenheim.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re)
Ok, fast keiner versteht es!
Was soll das dann?