Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim sind mit einer Niederlage ins Playoff-Viertelfinale der DEL2 gestartet. Im ersten Spiel der „Best-of-Seven-Serie“ unterlagen die Grün-Weißen am Dienstagabend (18.3.2026) im mit 4.425 Zuschauern ausverkauften ROFA-Stadion den Eisbären Regensburg mit 2:3.
Maskottchen Wacki der Starbulls Rosenheim animiert die Fans in der heimischen Fankurve. Fotos: Ludwig Schirmer und David Löffler
Zweimal gingen die Hausherren in Führung – durch Powerplaytore von Luigi Calce und Scott Feser. Am Ende reichte das jedoch nicht: Die Starbulls kassierten kurz vor und kurz nach der zweiten Pause einfache Gegentore, fanden danach offensiv zu selten Lösungen und konnten sich für ihre Schlussoffensive nicht mehr belohnen.
Frühe Führung – und schnelle Antwort
Cheftrainer Jari Pasanen setzte zum Playoff-Auftakt auf Oskar Autio im Tor, mit Christopher Kolarz als Back-up. Im Sturm liefen unter anderem C.J. Stretch und Charlie Sarault auf. Jorden Taupert und Lewis Zerter Gossage kehrten nach Verletzungspause zurück, konnten aber kaum Akzente setzen.
Die Starbulls erwischten den besseren Start: Bereits nach fünf Minuten brachte Calce sein Team im ersten Überzahlspiel mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. David Morley traf in der 11. Minute ebenfalls im Powerplay zum 1:1. Trotz spielerischer Vorteile der Rosenheimer blieb es nach dem ersten Drittel beim Unentschieden.
Chancenplus ohne Ertrag
Kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts nutzten die Starbulls auch ihr zweites Überzahlspiel konsequent: Feser verwandelte in der 22. Minute zum 2:1. Die Partie wurde nun intensiver, Regensburg agierte körperbetont und setzte immer wieder Nadelstiche.
Trotz insgesamt kontrollierter Spielphase der Gastgeber fiel erneut der Ausgleich. Alex Berardinelli nutzte in der 37. Minute zu viel Platz und traf zum 2:2 – ein Treffer, der aus Rosenheimer Sicht zu einfach fiel.
Entscheidung im Schlussabschnitt
Auch im dritten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Starbulls verteidigten zunächst ein Unterzahlspiel erfolgreich, kassierten kurz darauf aber das entscheidende Gegentor. Wieder war es Berardinelli, der in der 44. Minute nach sehenswerter Kombination der Gäste zum 2:3 einschob.
Luigi Calce, Starbulls Rosenheim, behauptet den Puck im harten Bandenzweikammpf gegen Marian Bauer von den Eisbären Regensburg.
In der Schlussphase erhöhten die Grün-Weißen den Druck deutlich. Nach einer Auszeit von Pasanen drängten sie die Oberpfälzer tief in deren Zone, agierten mit zusätzlichem Feldspieler und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Die größte Chance zum Ausgleich vergab Lukas Laub, dessen Abschluss in letzter Sekunde geblockt wurde.
„Nicht hungrig genug“
„Es war ein tolles Playoff-Spiel mit toller Stimmung. Aber es war wie die letzten vier Spiele gegen Regensburg. Viele Schüsse, nicht genug Verkehr vor dem Tor und nicht hungrig genug für die Rebounds. Und dann haben wir zwei Gegentore fast selbst gemacht“, lautete das Fazit von Starbulls-Cheftrainer Pasanen.
Damit setzte sich die Negativserie gegen Regensburg fort: Bereits alle vier Duelle der Hauptrunde hatten die Rosenheimer verloren.
Blick auf Spiel zwei
Weiter geht es in der Viertelfinalserie am Freitag mit Spiel zwei in Regensburg. Zwei Tage später steht Spiel drei wieder in Rosenheim an – die Partie im ROFA-Stadion ist bereits ausverkauft.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und David Löffler)



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