Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Die Polizeiinspektion Holzkirchen führte am gestern 1. April eine groß angelegte Rahmenübung zur Bewältigung von Bedrohungslagen durch. Ziel war es, die Einsatzkräfte auf kritische Situationen vorzubereiten, in denen schnelles, aber besonnenes Handeln gefragt ist.
Die Übung umfasste zwei alltägliche Szenarien, welche in einem leeren landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindebereich von Warngau nachgestellt wurden.
Die beiden Szenarien stellten eine Situation häuslicher Gewalt dar, bei welcher der Täter anschließend mit einer Langwaffe in suizidaler Absicht das landwirtschaftliche Anwesen in unbekannte Richtung verlies.
Bei der Übung wurde Wert auf das Abarbeiten polizeilicher Konzepte, die Eigensicherung von Einsatzkräften, deeskalatives und kommunikatives Handeln, die Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen, die Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften, sowie die Einsatznachbesprechung und Reflexion gelegt. Nach jedem Szenario folgte jeweils eine detaillierte Auswertung durch polizeiliche Einsatztrainier und Führungskräfte. Solche Szenarien erfordern Professionalität und schnelles Handeln. Regelmäßige Übungen helfen den Polizeibeamten, auf Ernstfälle adäquat vorbereitet zu sein.
An der Rahmenübung waren neben Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Holzkirchen auch die Polizeiinspektion Geretsried, die Polizeiinspektion Miesbach, der Zentrale Ergänzungsdienst Bad Aibling, sowie die Autobahnstation Holzkirchen mit div. Streifenbesatzungen beteiligt. Die Polizeiinspektion Holzkirchen wird auch in Zukunft regelmäßige Übungen durchführen, um die Einsatzkräfte adäquat auf unterschiedliche Lagen vorzubereiten, sowie die Sicherheit der Bürger bestmöglich zu gewährleisten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Polizei Copyright Polizeiinspektion Holzkirchen)
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