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Quecksilber-Gefahr in Flüchtlingskunterkunft in Rott? – „Rott rottiert“ erstattet Anzeige

Dieses Foto soll die Schleifarbeiten dokumentieren. Foto: Bürgerinitiative Rott Rottiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

27. März 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Wurde in der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Rott am Inn Quecksilber freigesetzt? Diesen Vorwurf erhebt die Bürgerinitiative „Rott rottiert“ und hat Strafanzeige gegen die Eigentümer des Gebäudes Am Eckfeld 10 in Rott erstattet, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht.

Die Bürgerinitiative „Rott Rottiert“ setzt sich nach wie vor entschlossen dafür ein, die geplante Sammelunterkunft für 506 Flüchtlinge und Asylbewerber zu stoppen. Demos und Informationsveranstaltungen wurden organisiert. Schließlich wurde auch eine Online-Petition gestartet, bei der knapp 5000 Unterschriften eingingen. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2024 hat das Landratsamt Rosenheim dennoch die Baugenehmigung für die umstrittene Erstaufnahme-Einrichtung erteilt (wir berichteten).

„Potenzielle Kontaminationsgefahr“

Ruhe gehrt aber nach wie vor bei diesem Projekt nicht ein.  Der aktuelle Vorwurf der Bürgerinitiative an den Eigentümer der Immobilie lautet: „Unsachgemäßer Umgang mit quecksilberbelasteten Materialien, mutmaßliche Verstöße gegen Umweltrecht, Arbeitsschutz und weitere Vorschriften“.
Das betreffende Gebäude, das derzeit als Flüchtlingsunterkunft umgewidmet werden soll, wurde nach Auskunft der Bürgerinitiative früher zur industriellen Produktion von UV-Lampen genutzt. Dabei soll auch das hochgiftige Schwermetall Quecksilber zum Einsatz gekommen sein. Deshalb seien zwei Räume auch zur Nutzung gesperrt worden. „Dennoch kam es kürzlich zu Bodenschleifarbeiten in diesen kontaminierten Räumen, mutmaßlich ohne Schutzmaßnahmen für die Arbeiter oder die Umwelt und ohne Einsatz einer zertifizierten Fachfirma“, so „Rott rottiert“ in ihrer Pressemitteilung. Als Beweis haben sie Fotos und ein Video angehängt, dass die Schleifarbeiten dokumentieren soll.

In direkter Nachbarschaft zu der betreffenden Immobilie befinden sich Gewerbebetriebe, in denen Lebensmittel verarbeitet und gelagert werden. Die Bürgerinitiative befürchtet eine „potenzielle Kontaminationsgefahr. „Eine potenzielle Kontaminationsgefahr kann daher nicht ausgeschlossen werden, da die Arbeiten unter geöffneten Toren stattfinden und der belastete Staub direkt und ungefiltert in die Umwelt gelangte“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung.
Darum hat „Rott rottiert“ jetzt Anzeige erstattet sowohl bei der Staatsanwaltschaft Traunstein als auch dem Landratsamt Rosenheim (Fachbereich Umwelt), außerdem auch dem Hauptzollamt Rosenheim (Finanzkontrolle Schwarzarbeit)
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerinitiative „Rott Rottiert“ / Beitragsbild / Video: Copyright Bürgerinitiative „Rott Rottiert“)

2 Kommentare

  1. Falls hier tatsächlich eine Quecksilberbelastung nachweisbar ist, sollte sofort das gesamte ehemalige Fabriksgelände gesprerrt- und der Eigentümer für den Schaden haftbar bemacht werden. Die Kosten einer Dekontamination können sich dann schnell im Millionenbereich bewegen. Scheinbar geht es dem Eigentümer nur um Proift. Die Gesundheit der zukünftigen Bewohner der Unterkunft und die der Anrainer, spielen scheinbar keine Rolle. Aber schaun wir mal,was die Untersuchungen ergeben werden.

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  2. Falls hier tatsächlich eine Quecksilberbelastung nachweisbar ist, sollte sofort das gesamte ehemalige Fabriksgelände gesperrt- und der Eigentümer für den Schaden haftbar gemacht werden. Die Kosten einer Dekontamination können sich dann schnell im Millionenbereich bewegen. Scheinbar geht es dem Eigentümer nur um Profit. Die Gesundheit der zukünftigen Bewohner der Unterkunft und die der Anrainer, spielen scheinbar keine Rolle. Aber schaun wir mal, was die Untersuchungen ergeben werden.

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