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Rinderbestand in Bayern bleibt stabil – Fleckvieh ist führende Rinderrasse

Kühe im Schnee schauen neugierig zur Kamera. Im Hintergrund Berggipfel. Foto. re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

27. Dezember 2025

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Fürth / Bayern- Zum Stichtag 3. November 2025 zählt Bayern insgesamt 2 713 070 Rinder in 37 434 Betrieben. Damit liegt die durchschnittliche Zahl der Rinder je Haltung bei rund 72 Tieren, wie das Bayerische Landesamt für Statistik ausweist.

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist gering: Die Anzahl der Betriebe sank um 658 (−1,7 Prozent), die Zahl der Rinder um 20 133 Tiere (−0,7 Prozent). Über einen Zeitraum von zehn Jahren zeigt sich ein deutlicher Rückgang: Im Vergleich zu 2015 ist die Zahl der Rinderhaltungen um 23,5 Prozent und die Rinderbestände um 15,4 Prozent gesunken.

Milchkühe stellen den größten Anteil

Mit 38,0 Prozent sind Milchkühe nach wie vor die größte Gruppe, insgesamt 1 030 887 Tiere. Im Vergleich zum Vorjahr ging ihr Bestand nur leicht um 5 199 Tiere (−0,5 Prozent) zurück. Die Zahl der Milchkuhhaltungen sank stärker, um 3,5 Prozent auf 21 676 Betriebe. Besonders Rückgänge zeigen sich bei Rindern ab zwei Jahren, deren Bestand um 3 Prozent auf 195 629 Tiere sank.
Doppelnutzungsrassen dominieren
Gut drei Viertel aller in Bayern gehaltenen Rinder (75,4 Prozent) gehören zur Doppelnutzungsrasse Fleckvieh (2 045 837 Tiere). Mit deutlichem Abstand folgt das Braunvieh mit 164 345 Tieren. Insgesamt zählen 2 307 575 Rinder zu Doppelnutzungsrassen. Fleischnutzungsrassen sind mit 212 083 Tieren deutlich seltener, reine Milchrassen wie Holstein-Schwarzbunt machen 157 661 Tiere aus.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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