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Unser Aprilscherz 2026: Rosenheim plant Drohnen-Landeplatz am Max-Josefs-Platz – Stadtrat will „Leuchtturmprojekt“

Rosen-Leuchtturm auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz. Foto: ai generiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

1. April 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Rosenheim – Was zunächst als Gedankenspiel im Stadtenwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss begann, könnte nun überraschend schnell konkrete Formen annehmen: Rosenheim soll einen eigenen Drohnen-Landeplatz bekommen – und zwar mitten im Herzen der Stadt.

Update 2.4.2026: Die meisten haben es ja schon erkannt, aber einige zweifelten dann doch: Stimmt das ? Wir lösen auf: Nein – bei diesem Artikel handelt es sich um unseren Aprilscherz 2026. 😉👍

Ausgangspunkt war die Quartiersentwicklung im Rosenheimer Stadtteil Endorfer Au. Dort wurde am Montag (23.3.2926) im Ausschuss auch über langfristige Perspektiven gesprochen. Aus den Reihen der Freien Wähler kam dabei der Appell, bei der Planung „nicht nur an heute, sondern an übermorgen“ zu denken – und dabei auch technologische Entwicklungen stärker einzubeziehen.

Was dann folgte, entwickelte schnell eine ganz eigene Dynamik.

Die Stadträte zeigten sich fraktionsübergreifend so angetan von der Idee, dass sie sich spontan dafür aussprachen, nicht erst die Entwicklung der Endorfer Au abzuwarten, sondern den Einstieg in die Drohnen-Infrastruktur möglichst rasch zu prüfen.

„Im klassischen ÖPNV gibt es noch viel zu tun. Aber in der Luft können wir durchstarten“, heißt es aus den Reihen der Grünen. Zustimmung kam auch von SPD, CSU und AfD. Ein Stadtrat brachte es auf den Punkt: „Rosenheim ist Holzstadt, Bierstadt, Herbstfest-Stadt – warum nicht auch Drohnen-Stadt? Das hat doch Aufwind.“

Blick in die Welt – und nach oben

Tatsächlich ist die Idee nicht ganz aus der Luft gegriffen. International sind Drohnen längst im Einsatz: In China werden sie für Lieferungen genutzt, in afrikanischen Ländern wie Rwanda und Ghana transportieren sie Medikamente in entlegene Regionen. In Australien gehören Drohnenlieferungen in Städten wie Canberra bereits zum Alltag. Auch in Europa gibt es erste Projekte, etwa in Helsinki oder Irland.

In Deutschland wiederum existiert in Lüdenscheid ein genehmigter Drohnen-Linienbetrieb – bislang allerdings ausschließlich für industrielle Zwecke.

Die Vorteile liegen aus Sicht der Befürworter auf der Hand: schnellere Lieferzeiten, weniger Verkehr auf den Straßen – und ein Innovationsschub für die Stadt.

„Wenn wir das wollen, dürfen wir nicht kleckern, sondern müssen klotzen“, so ein Stadtrat. Ziel sei ein flächendeckendes Drohnen-Verkehrsnetz mit Verbindungen in alle Stadtteile – perspektivisch sogar in den gesamten Landkreis. „Das wird ein echtes Leuchtturmprojekt.“

Leuchtturm im wahrsten Sinne des Wortes

Und genau dieser Begriff wurde im weiteren Verlauf der Diskussion überraschend wörtlich genommen.

Denn eine der größten Herausforderungen bei Drohnenlieferungen sind geeignete Landeplätze. In vielen Städten wird deshalb auf Abseilsysteme oder Dachstationen gesetzt. Die Rosenheimer Stadtverwaltung brachte nun einen Vorschlag ins Spiel, der für Aufmerksamkeit sorgen dürfte:

Ein zentraler Drohnen-Turm – auf dem Max-Josefs-Platz.

„Dort steht ohnehin die barrierefreie Teil-Pflasterung an. Das ließe sich gut verbinden“, sagten die Stadträte. Der Turm soll dabei nicht nur funktional sein, sondern auch gestalterisch Akzente setzen. Geplant ist ein offener Kunstwettbewerb.

Ein Stadtrat zeigte sich bereits inspiriert: „Warum nicht eine überdimensionale Rose? Die Drohnen könnten darauf landen wie Bienen. Das wäre ein echter Hingucker mit Summ-Effekt.“

Erinnerungen wurden dabei auch an die bekannte Skulptur am Rosenheimer Bahnhof wach – die „zweibeinige Uhr ohne Uhrzeiger“, bei der man die Zeit also nicht ablesen kann, die aber überregional für Gesprächsstoff gesorgt hat. Ein ähnlicher „Buzz“ wird nun offenbar auch für das neue Projekt angestrebt.

Drohnen bis unters Dach

Doch damit nicht genug: Perspektivisch könnten auch in den Stadtteilen entsprechende Strukturen entstehen. Diskutiert wird, Hausdächer schrittweise mit kleineren Landeplätzen auszustatten.

Die erwarteten Effekte gehen dabei weit über die Logistik hinaus:
„Viele Autos könnten stehen bleiben, vielleicht braucht es auch weniger Fahrräder. Das würde einige Diskussionen in der Verkehrspolitik elegant umfliegen“, so ein Teilnehmer der Sitzung.

Auch innerhalb der Stadtverwaltung könnten Drohnen künftig eine größere Rolle spielen. Ein Vorschlag aus dem Gremium: interne Postzustellung ausschließlich per Drohne.

„Die Fenster sollten dann allerdings geöffnet bleiben – sonst gibt es einen Rückstau im Luftraum“, wurde augenzwinkernd angemerkt.

Ob und wann die Pläne tatsächlich abheben, bleibt abzuwarten. Klar ist aber schon jetzt: In Rosenheim denkt man offenbar nicht nur in neuen Bahnen – sondern zunehmend auch in neuen Flughöhen
(Quelle: Artikel Karin SummSam / Beitragsbild: ai generiert) 

1 Kommentar

  1. 😉 na so ein Zufall 😉 , dass Euer Artikel gerade am 1. APRIL erscheint! 😉 😉

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