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Rosenheimer Kreistag verabschiedet Haushalt 2026

Geldkassette mit Bargeld

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

18. Dezember 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Landkreis – Der Rosenheimer Kreistag hat mit großer Mehrheit den Haushalt für das Jahr 2026 verabschiedet. Die Gesamtsumme beträgt mehr als 480 Millionen Euro, rund 25 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Der Hebesatz der Kreisumlage wurde auf 49,50 Prozent festgelegt, ein Plus von einem Prozentpunkt für die Gemeinden des Landkreises.

Zu Beginn der Debatte äußerte Rosenheims Landrat Otto Lederer, dass die Haushaltslage der Kommunen angespannt sei: „Die Schere zwischen der Ausgaben- und der Einnahmenseite geht immer weiter auseinander.“ Als Beispiele nannte er den „exponentiellen Anstieg“ im Bereich Soziales sowie die massiven Kostensteigerungen im Baubereich. Der Landrat erklärte weiter, dass Ausgaben reduziert wurden, zum Beispiel im Bauunterhalt, und fügte hinzu: „Wenn man auf Dauer am Unterhalt spart, kann das eine größere Baumaßnahme nach sich ziehen.“

Bezüglich des Hebesatzes der Kreisumlage erläuterte Lederer, dass ein höherer Satz die Möglichkeit geschaffen hätte, finanzielle Rücklagen zu bilden, um zukünftige Anhebungen der Kreisumlage abzufedern. Er bezeichnete die nun getroffene Lösung von 49,50 Prozent als Kompromiss, nachdem im Kreisausschuss zuvor ein Satz von 49,75 Prozent beschlossen worden war. Die Reduzierung wurde möglich, weil die staatlichen Schlüsselzuweisungen um 1,85 Millionen Euro höher ausfielen als zunächst geplant. Rund 800.000 Euro dieser Summe sollen in Rücklagen des Landkreises fließen, der Rest kommt den Gemeinden zugute.

Kreisumlage größter Einnahmeposten

Die Kreisumlage bleibt mit 204 Millionen Euro der größte Einnahmeposten des Verwaltungshaushalts, etwa 10 Millionen Euro mehr als 2025. Hinzu kommen Schlüssel- und sonstige Zuweisungen des Freistaats Bayern von über 90 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt umfasst insgesamt rund 409 Millionen Euro. Die Bezirksumlage beträgt knapp 102 Millionen Euro, rund 7 Millionen Euro mehr als 2025. Laut Haushaltsunterlagen ist die Erhöhung auf gestiegene Umlagegrundlagen und die Anhebung des Satzes auf 24,7 Prozentpunkte zurückzuführen. Weitere wichtige Ausgaben im Verwaltungshaushalt 2026 betreffen die Sozialleistungen mit gut 55 Millionen Euro, diverse Jugendhilfeleistungen mit knapp 57 Millionen Euro, den Betrieb von 23 vom Landkreis getragenen Schulen sowie die Schülerbeförderung mit rund 60 Millionen Euro, die Personalausgaben mit über 71 Millionen Euro sowie den Ausgleich des Jahresverlusts der Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH in Höhe von 7,5 Millionen Euro.

Der Vermögenshaushalt 2026 umfasst rund 71 Millionen Euro. Die Investitionsausgaben summieren sich auf über 57 Millionen Euro, davon entfallen über 26 Millionen Euro auf Hochbaumaßnahmen, unter anderem für Generalsanierungen, Umbauten und Erweiterungen an den Beruflichen Oberschulen Wasserburg und Rosenheim, dem Förderzentrum Bad Aibling, dem Müllabfuhrbetrieb in Raubling sowie am Hauptgebäude des Landratsamtes Rosenheim. Für Tiefbaumaßnahmen, wie Erneuerungsvorhaben an Kreisstraßen, Brücken oder den Neubau von Geh- und Radwegen, sind 4,8 Millionen Euro eingeplant.

Die Finanzierung erfolgt laut Haushaltsunterlagen durch Zuführungen aus dem Verwaltungshaushalt in Höhe von 11,4 Millionen Euro, Zuschüsse des Freistaats Bayern von rund 12 Millionen Euro sowie eine Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage von knapp 17 Millionen Euro. Neue Kredite können bis zu 25 Millionen Euro aufgenommen werden, gleichzeitig ist eine Schuldentilgung von 8,4 Millionen Euro vorgesehen. Der Schuldenstand des Landkreises könnte damit zum Ende des Haushaltsjahres 2026 auf rund 90 Millionen Euro ansteigen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re)

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