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Rosenheimer Stadtspiel geht in den Endspurt

Stadtspiel Rosenheim 2024. Fotos: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

26. Juli 2024

Lesezeit: 2 Minute(n)

Rosenheim – Das Rosenheimer Stadtspiel 2024 geht in den Endspurt. Noch drei Vorführungen stehen auf dem Programm. Regisseur Horst Rankl zieht schon mal eine zufriedene Bilanz.

Am 25. Juni feierte das Rosenheimer Stadtspiel auf dem Ludwigsplatz Premiere (wir berichteten). Der Titel des Stücks lautet „Aufbruch“. Dabei geht es um ein sehr wichtiges Kapitel in der Rosenheimer Geschichte – der Geburtsstunde des Rosenheimer Bahnhofs. Der Weg zur Stadterhebung wurde damit geebnet, was wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand mit sich brachte. Doch, wie immer im Leben, gab es auch bei dieser Entwicklung eine Kehrseite der Medaille.  „Tatsächlich finden sich in dieser Geschichte viele Parallelen zur heutigen Zeit“, so Regisseur Horst Rankl, der auch das Drehbuch für das Stück geschrieben hat. 

Stadtspiel Rosenheim 2024. Fotos: Innpuls.me

Regisseur Horst Rankl ist mit dem Verlauf des Rosenheimer Stadtspiels 2024 sehr zufrieden. Fotos: Archiv Innpuls.me / Herbert Borrmann

In den vergangenen Stadtspielen spielte meist ein Krieg eine Rolle. Diesmal geht es ruhiger zu. Die Zuschauer stört das aber nicht. „Wir bekommen viel positive Resonanz“, freut sich Horst Rankl.
Mit den Zuschauerzahlen zeigt er sich sehr zufrieden, ebenso zum größten Teil mit dem Wetter – auch wenn eine Vorführung aufgrund schlechter Wetterprognosen verschoben werden musste. Ein anderes Mal wurde einfach trotz Regen weitergespielt. „Wir haben Regenumhänge an die Zuschauer verteilt und wollten dann eigentlich trotzdem unterbrechen, als der Regen dann zu stark wurde. Aber die Zuschauer wollen dabeibleiben und weiterschauen. Unsere Theaterspieler wurden nass, aber das machte nichts“, schmunzelte Rankl.

Am heutigen Freitagabend, 26. Juli, steht eine weitere Aufführung auf dem Programm. Und dann gibt es nur noch die Möglichkeit, am morgigen Samstag, 27. Juni und am Sonntag, 4. August, auf unterhaltsame Art und Weise in ein wichtiges Kapitel der Rosenheimer Stadtgeschichte einzutauchen. Es gibt noch Restkarten. Infos dazu hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Archiv Innpuls.me und Herbert Borrmann)

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