München – Bei einer Kontrolle im Münchner Norden haben Einsatzkräfte des Rosenheimer Hauptzollamtes fünf Paletten mit insgesamt rund 21.450 E-Zigaretten entdeckt – ohne Steuerbanderolen, wie das Zollfahndungsamt München mitteilt. Der vorläufig ermittelte Steuerschaden liegt bei etwa 200.000 Euro.
Zunächst fiel den Zollbeamten ein Lieferwagen auf, der mit einer Palette E-Zigaretten beladen war. Für die rund 4.500 Stück lag der Steuerschaden bei über 40.000 Euro. Bei der anschließenden Durchsuchung des umliegenden Geländes stießen die Ermittler auf eine Garage mit weiteren vier Paletten – rund 16.950 Stück der gleichen Sorte – ebenfalls ohne Steuerbanderolen.
Steuerstrafverfahren gegen mutmaßlichen Besitzer
Als mutmaßlicher Besitzer konnte ein 42-jähriger Geschäftsmann identifiziert werden, der auf dem Gelände angetroffen wurde. Gegen ihn wurde ein Steuerstrafverfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die beschlagnahmten E-Zigaretten werden vom Zollfahndungsamt München unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I weiter untersucht.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Hauptzollamt Rosenheim)


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