Rosenheim – Wie können junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet werden? Mit dieser Fragestellung befasste sich der vierte Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim. Landrat Otto Lederer begrüßte dazu die Schulleiter der landkreiseigenen Schulen zu einem schulartübergreifenden Austausch.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen sogenannte Future Skills, also Zukunftskompetenzen, sowie die Frage, wie diese gezielt vermittelt werden können. Den Schulen komme dabei als „zentrale Orte des Miteinander“ eine entscheidende Rolle zu, betonte der Landrat. Dieses Miteinander werde auch durch den schulartübergreifenden Dialog gefördert, den die „(digitale) Bildungsregion“ bereits zum vierten Mal organisiert. „Der Landkreis hat viele Aufgaben, das Thema Bildung ist eines der wichtigsten.“, erklärte Landrat Otto Lederer zum Abschluss seiner Begrüßung.
Fachliche Impulse lieferten unter anderem Julia und Matteo Corona vom WeQ Institute und Spreadwings sowie Prof. Tania Singer von der Max-Planck-Gesellschaft. In Vorträgen und kurzen Übungen erhielten die teilnehmenden Pädagogen praxisnahe Einblicke, wie soziale, emotionale und persönliche Kompetenzen bei Schülern ebenso wie bei Lehrkräften gestärkt werden können.
Darüber hinaus stellte Bildungskoordinatorin Katrin Röber die Ergebnisse einer Umfrage unter den Schulen vor. Demnach beschäftigen die Schulen in der Region insbesondere die Themen Digitalisierung, Unterrichtsentwicklung, Inklusion und Personalentwicklung. Entsprechend liegen die Schwerpunkte vieler schulischer Projekte und Initiativen in den Bereichen Unterrichtsentwicklung und Lernen der Zukunft, Inklusion und Chancengerechtigkeit sowie Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz.
Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Staatliche Realschule Bruckmühl und die Wirtschaftsschule Alpenland aktuelle Praxisbeispiele. Vorgestellt wurden unter anderem ein Berufswandertag sowie ein neues Modulsystem, in dem Schüler zwischen verschiedenen Schwerpunkten wie Tourismus und Gesundheit wählen können.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)


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