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Schulstreik gegen Wehrdienstgesetz: Kleiner Protest in Rosenheim – mit Nebenbotschaften

Schulstreik gegen Schulstreik in Rosenheim. Nov 2025, Foto Josefa Staudhamemr

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

6. Dezember 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Bundesweit gab es am Freitag (5.12.2025) Protestaktionen gegen das neue Wehrdienstgesetz. Während in München laut Medienberichten über 1000 Teilnehmer am Schulstreik teilnahmen, kamen in der Münchener Straße in Rosenheim gegen 14 Uhr nur rund 40 Personen zusammen – und der Fokus der Teilnehmer lag nicht allein auf der Wehrpflicht.

Protest in Rosenheim: Gegen die Wehrpflicht – und anderes

Das neu gegründete Bündnis gegen die Wehrpflicht Rosenheim hatte zum Schulstreik aufgerufen, um ein Zeichen gegen das neue Wehrdienstgesetz zu setzen (wir berichteten) Schon zu Beginn der Kundgebung wurde jedoch deutlich, dass die Aktion schnell als Forum für weitere politische Anliegen genutzt wird. Die Stimmung wirkte damit weniger wie ein reiner Schulstreik gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, sondern eher wie ein Sammelbecken für verschiedene politische Botschaften.

Zwischen Plakaten und Transparenten wehten zusätzliche Botschaften durch die Fußgängerzone: Ein Teilnehmer schwenkte eine palästinensische Flagge, eine andere Teilnehmerin hielt ein Schild mit der Aufschrift „Feminism“.

Für einen kurzen, aber intensiven Moment sorgten einige Anhänger der Partei „Die Basis“, die sich der Demonstration anschließen wollten. Ein Sprecher des Bündnisses unterband dies äußerst deutlich und wies die Gruppe mit den Worten „Verpisst Euch“ an, die Veranstaltung zu verlassen. Die Basis-Anhänger rollten daraufhin kopfschüttelnd ihr Banner ein und verließen den Platz.

Aus den Lautsprechern erklang Reinhard Meys Antikriegslied „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“, während sich der Demozug langsam durch die Fußgängerzone in Bewegung setzte. Einige Teilnehmer betonten im Gespräch noch einmal den eigentlichen Kernanlass des Protests. Ein Jugendlicher brachte es mit einem Satz auf den Punkt: „Wir sind kein Kanonenfutter.“

Abgesehen von einem kurzen Wortgefecht eines Teilnehmers mit der Polizei verlief die Aktion friedlich.

Veranstalter sprechen von Erfolg

In ihrer nach der Aktion veröffentlichten Pressemitteilung zeigt sich das Bündnis sehr zufrieden und spricht von etwa 150 Teilnehmern. Darin heißt es: „Wir haben heute ein kräftiges Zeichen gesetzt. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur knapp über einer Woche haben wir es geschafft, heute unseren Unmut über die Wehrpflicht und die Kriegsgeilheit im Parlament auf die Straße zu bringen.“
Das Bündnis betont außerdem den internationalistischen Ansatz der Demonstration, der in der Bevölkerung breiten Anklang gefunden habe „Gerade die Bezugnahme auf Palästina wurde hier positiv wahrgenommen.“

Laut Veranstalter ist die Auseinandersetzung mit der Wehrpflicht damit nicht beendet. Für den 5. März 2026 sind bundesweit erneut größere Proteste angekündigt – auch in Rosenheim und Region
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

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