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Sicherheitsbericht der Polizei für das südliche Oberbayern: Mehr Diebstähle und politisch motivierte Kriminalität

Luftaufnahme Region Rosenheim, eingeblockt Blaulicht. Fotomontage: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

25. März 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Südliches Oberbayern – Diebstahldelikte und politisch motivierte Kriminalität nahmen 2024 zu. Aber insgesamt wurde ein Rückgang der Kriminalität und eine höhere Aufklärungsquote verzeichnet, wie aus dem aktuellen Sicherheitsbericht der Polizei für den Bereich Oberbayern Süd hervorgeht.

„Die Sicherheitslage im südlichen Oberbayern war 2024 sehr gut. Wir gehören deutschlandweit zu den sichersten Regionen. Die Kriminalitätsbelastung ist im vergangenen Jahr sogar noch gesunken und lag deutlich unter dem schon hervorragenden bayernweiten Durchschnittswert“, erläutert Polizeipräsident Frank Hellwig zu dem aktuellen Sicherheitsbericht.
Besondere Herausforderungen gab es für die Polizei im Bereich der sogenannten Schockanrufe. Bei den Opfern geht es dabei sehr oft und sehr schnell um die finanzielle Existenz. Betroffen vor allem viele ältere Menschen. „Das ist eine absolut perfide und verabscheuungswürdige Masche“, so Polizeivizepräsident Michael Siefener. Die Gesamtschadensssumme, die im Jahr 2024 dadurch im Bereich Oberbayern Süd entstand, lag bei knapp 2,4 Millionen Euro – und somit beinahe 1,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
16 Tatverdächtige konnten vorläufig festgenommen und ihrer strafrechtlichen Verantwortung zugeführt werden.

Um dieser Betrugsart entgegenzuwirken, intensivierte die Polizei ihre
Fahndungsmaßnahmen und Präventionsarbeit. Bei über 1.700 Präventionsveranstaltungen wurden 2024 über 41.000 Menschen für diese Gefahr sensibilisiert. Mit Erfolg: Im Bereich der „falschen Polizeibeamten“ gab es einen Rückgang bei den vollendeten Fällen von mehr als 91 Prozent.

Diebstahldelikte haben zugenommen

Einen Aufwärtstrend gab es dagegen 2024 bei den Diebstahldelikten. Sie stiegen um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei einem sehr großen Anteil handelt es sich dabei um Ladendiebstähle.

Ebenfalls zugenommen hat 2024 die politisch motivierte Kriminalität . insbesondere im Vorfeld der Bundestagswahl im Februar diesen Jahres. Über die Hälfte der Straftaten im Bereich politisch motivierter Kriminalität (54,1 Prozent) waren sogenannte Propagandadelikte. Darunter fällt beispielsweise das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.  „Ein großer Teil solcher Straftaten findet in Form von antisemitischer, rassistischer oder ausländerfeindlicher Hetze auch in den sozialen Medien statt;“ heißt es dazu in dem Sicherheitsbericht.

Der polizeilich zu betreuende Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beinhaltet eine Fläche von 9.180 Quadratkilometer, 438 Kilometer Grenzverlauf zu Österreich und mit der Zugspitze den höchsten Punkt Deutschlands. Dieser geografische Zuständigkeitsbereich gliedert sich in die kreisfreie Stadt Rosenheim sowie die neun Landkreise Altötting, Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Mühldorf am Inn, Rosenheim, Traunstein und Weilheim-Schongau. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit seinen Dienststellen ist hier für die Sicherheit von 1.318.634 Einwohnern (Stand: 06.03.2025) zuständig.

Am 1. April 2024 trat das Cannabisgesetz in Kraft. Da dadurch der Umgang mit der Droge im erlaubten Bereich nicht mehr so wie vorher unter Strafe gestellt ist, registrierte die Polizei in diesem Bereich einen Rückgang von 1.751 Straftaten in der Kriminalstatistik der Polizei
Die Anzahl der unerlaubten Einreisen und Schleuserfälle ging zurück, dennoch bleiben die Zahlen hoch. 2024 registrierte die Polizei 600 unerlaubte Einreisen und 61 Schleuserfälle im Bereich Oberbayern Süd. Darunter befanden sich 19 Großschleusungen, also Schleusungen mit 10 oder mehr geschleusten Personen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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