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Söder am Dönergrill in Rosenheim: 150 Meter Schlange für Selfies und Gratis-Kebab

Söder am Dönerstand in Rosenheim. März 2026. Foto: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

14. März 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Rosenheim – Der bayerische Ministerpräsident zeigte sich am Samstagmittag in Rosenheim einmal mehr von seiner kulinarischen Seite: Beim King-Imbiss bereitete er gemeinsam mit Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März Kebab zu – und verteilte sie an die Besucher. Die ungewöhnliche Aktion lockte vor allem viele junge Menschen an und sorgte für eine lange Warteschlange mitten in der Innenstadt.
Söder am Dönerstand in Rosenheim. März 2026. Foto: Innpuls.me
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März – statt im Rathaus diesmal im Dönerstand. Fotos: Josefa Staudhammer
Der Duft von frisch geschnittenem Fleisch, warmem Fladenbrot und Knoblauchsoße lag am Samstagmittag über der kleinen Fußgängerzone neben der Galerie in Rosenheim. Vor dem King-Imbiss schlängelte sich eine Warteschlange über mehr als 150 Meter durch die Straße. Wer hier anstand, hatte meist zwei Ziele: einen kostenlosen Kebab – und ein Selfie mit Markus Söder.
Söder am Dönerstand in Rosenheim. März 2026. Foto: Innpuls.me

Besucheransturm vor dem Dönerstand. 

Beim Gang durch die Menge zeigte sich Söder gut gelaunt. „Döner macht schöner“, meinte er schmunzelnd – ein Spruch, der in der Menge für einige Lacher sorgte. Kaum war er angekommen, posierte er immer wieder mit den Besuchern, die ihre Smartphones in die Höhe hielten.

„Ich will nur schnell ein Foto mit Markus Söder“

Mitten in der Menge kämpfte sich eine ältere Dame entschlossen nach vorne.
„Bitte lasst mich durch. Ich will nur schnell ein Foto zusammen mit Markus Söder“, rief sie immer wieder, während sie sich ihren Weg zum Stand bahnte. Und tatsächlich: Sie wurde belohnt, strahlte danach und zog mit Selfie davon – wenn auch ohne Kebab.

Viele jüngere Besucher konzentrierten sich vor allem auf den kostenlosen Döner, gegen ein Selfie hatten sie aber ebenfalls nichts einzuwenden.

Ministerpräsident hinter der Theke

Der Anlass für den ungewöhnlichen Auftritt: Unterstützung im Wahlkampf für zwei Kommunalpolitiker aus der Region. Gemeinsam mit Rosenheims Landrat Otto Lederer und Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März stellte sich Söder hinter die Theke.

Dabei trug er eine schwarze Kochschürze mit dem Aufdruck #Södergrillt. Routiniert griff er zu Fladenbrot, Fleisch und Salat – und füllte gemeinsam mit Lederer und März die Kebabs. Die ersten 200 Stück gingen kostenlos an die Besucher.

Vor Ort waren außerdem der Landtagsabgeordnete Daniel Artmann sowie die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium Daniela Ludwig.

#Söderisst – Politik als Social-Media-Event

Dass der Ministerpräsident beim Essen fotografiert wird, hat mittlerweile Tradition. Unter dem Hashtag #Söderisst präsentiert sich Söder in den sozialen Netzwerken regelmäßig mit verschiedensten kulinarischen Spezialitäten. Besonders der Kebab scheint es ihm angetan zu haben.

Die CSU hat inzwischen sogar den Begriff „Söder-Kebab“ als Marke eintragen lassen. Im CSU-Fanshop gibt es dazu passende T-Shirts und Hoodies.

Beim Zubereiten der Kebabs zeigte Söder seine Routine – er griff zwar nicht selbst zum Smartphone, posierte dafür aber immer wieder mit Besuchern und sorgte so für viele gelungene Selfies.

Wahlkampf mit Knoblauchsoße

Die ungewöhnliche Aktion in Rosenheim verband kulinarischen Genuss mit Wahlkampfstrategie: Selfies, Social Media und kostenlose Kebabs – eine Mischung, die vor allem bei jungen Besuchern gut ankam. Und eines wurde am Samstag klar: Kebab scheint sich durchaus auch im Kampf um die eine oder andere Wählerstimme zu eignen.
Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

 

 
 
 
 
 
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1 Kommentar

  1. Und diesen Politikern sollen wir
    vertrauen 😭

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