Rosenheim – Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Happinger Hof, knapp 200 Gäste und spürbare Aufbruchsstimmung: Der diesjährige Heilig-Dreikönigs-Frühschoppen der SPD Rosenheim war ein politischer und gesellschaftlicher Auftakt zum Jahresbeginn.
Abuzar Erdogan, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, eröffnete den Wahlkampf mit einer grundsätzlichen und zugleich persönlichen Rede. Er erklärte: „Ich will ein Oberbürgermeister sein, der zuhört und mitnimmt.“ Er betonte, dass gute Kommunalpolitik nicht von oben herab funktioniere, sondern Entscheidungen transparent getroffen, unterschiedliche Perspektiven einbezogen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickelt werden müssten. „Nicht jeder Weg ist perfekt, aber er muss gemeinsam gegangen werden.“ Erdogan bezeichnete den vollen Saal als Zeichen des Bedürfnisses nach einer Politik, die Nähe schafft und Verantwortung übernimmt: „Dieser Zuspruch gibt uns Rückenwind und Motivation für die kommenden Monate.“
Grußworte kamen von Matthias Bonigut, Vorsitzender der SPD Oberbayern. Er verwies darauf, dass die SPD auf allen Ebenen konkrete Antworten auf soziale und wirtschaftliche Herausforderungen setze. Ebenfalls zu Gast war Christian Morgenroth, Bürgermeisterkandidat der SPD in Kolbermoor, der die Bedeutung des Miteinanders von Stadt und Land sowie einer engen kommunalen Zusammenarbeit hervorhob.
Den Vormittag leitete Jonah Werner, Ortsvereinsvorsitzender der SPD im Rosenheimer Süden. Er stellte heraus, dass die SPD Rosenheim personell und inhaltlich gut aufgestellt sei:
„Mit Abuzar Erdogan als Oberbürgermeisterkandidaten und einer starken SPD-Liste sind wir bestens gerüstet, um Verantwortung für Rosenheim zu übernehmen und ins Handeln zu kommen.“ Werner betonte zudem, dass sozialdemokratisches Engagement über die Stadtgrenzen hinaus wirke: „Als SPD übernehmen wir Verantwortung vor Ort – aber wir schauen auch über Rosenheim hinaus und stehen solidarisch an der Seite derer, die Unterstützung brauchen.“ Gemeinsam mit den Gästen sammelte er 650 Euro für die Kinderhilfe des Vereins Athletes for Ukraine.
Kabarettist Christian Springer zu Gast
Ein besonderer inhaltlicher Akzent setzte der Kabarettist Christian Springer, der in seiner Rede die Bedeutung der Demokratieerhaltung in herausfordernden Zeiten hervorhob. Springer erklärte:
„Der demokratische Weg ist selten der einfachste – aber er ist der einzige, der alle mitnimmt.“ Er betonte die Verantwortung, junge Menschen zu stärken und ihnen Perspektiven zu geben: „Wir dürfen eine Generation nicht verlieren, indem wir ihr erklären, warum etwas nicht geht, statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“ Mit klaren Worten positionierte sich Springer zudem gegen Menschenhass und Rechtsextremismus: „Haltung ist keine Frage der Lautstärke, sondern der Konsequenz.“ Seiner Ansicht nach lebt Demokratie davon, dass Menschen widersprechen, Verantwortung übernehmen und sich klar gegen Ausgrenzung stellen.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Stadtratsfraktion Rosenheim / Beitragsbild: Copyright SPD Rosenheim)


0 Kommentare