Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben die perfekte Antwort auf die Auftaktniederlage gegeben: Nach dem 2:3 zuhause schlugen die Grün-Weißen am Freitagabend bei den Eisbären Regensburg deutlich mit 5:1. Vor 4.712 Zuschauern in der ausverkauften Donau-Arena zeigte die Mannschaft eine umgekrempelte Aufstellung und ließ den frühen Rückstand nach 90 Sekunden locker hinter sich. Ville Järveläinen, Wyatt Schingoethe, Teemu Pulkkinen und Shane Hanna (mit Doppelpack) erzielten die Tore für Rosenheim. Am Sonntag wollen die Starbulls im ROFA-Stadion nachlegen und in der Best-of-Seven-Serie in Führung gehen.
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen hatte für das zweite Spiel kräftig umgestellt: Pulkkinen und Schingoethe stürmten in der zweiten Reihe neben Scott Feser, Kolb, Calce und Zwickl bildeten den dritten Sturm, Dietz, Zerter-Gossage und Beck die vierte Reihe. Christopher Kolarz hütete das Tor. Oskar Autio, Charlie Sarault und Jordan Taupert fehlten verletzt oder pausierend.
Starkes Comeback nach frühem Rückstand
Das Spiel begann denkbar ungünstig: Nach nur 55 Sekunden musste Leon van der Linde wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Eisbären-Verteidiger Jakob Weber traf aus Überzahl – der Puck prallte unglücklich von Alex Berardinelli ins Rosenheimer Tor (2.).
Doch die Starbulls zeigten sich unbeeindruckt. Nach einem Fight zwischen Luigi Calce und Dominik Tiffels’ Checker Angaran, bei dem beide Spieler auf die Bank mussten, folgte der 1:1-Ausgleich: Ville Järveläinen verwandelte einen Querpass von C.J. Stretch aus kurzer Distanz (7.). In der Folge kontrollierten die Rosenheimer das Spiel, nutzten Puckverluste der Gastgeber clever aus und zogen bis zur 17. Minute auf 3:1 davon – Schingoethe und Pulkkinen trafen nach sehenswerten Zuspielen von Stretch und Feser.
Powerplay-Wucht bringt die Entscheidung
Das zweite Drittel blieb torlos, wobei Kolarz mit starken Paraden gegen Trivino, Slezak, Berardinelli und Morley glänzte. Im Schlussabschnitt zeigten die Starbulls erneut ihre Überzahlstärke: Shane Hanna traf zunächst per Schlagschuss zum 4:1 (42.) und später clever zum 5:1-Endstand (53.). Regensburg blieb nur selten gefährlich, der Pfosten und Kolarz verhinderten weitere Gegentreffer.
Kurz vor Schluss erhielt Morley nach einem Stockschlag gegen C.J. Stretch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. „Das war unsportlich hoch drei. Es war ein hitziges Spiel, so wie Playoff halt ist. Es hat schlecht angefangen, wir haben ein frühes Unterzahltor kassiert. Aber die Jungs haben das gut weggesteckt. Dann haben wir selbst noch drei Überzahltore geschossen, das war sicherlich wichtig. Christopher Kolarz hat sehr gut gespielt. Es steht 1:1, das ist das Wichtigste“, sagte Pasanen.
Das dritte Duell der Serie steigt am morgigen Sonntag, 22. März, um 17 Uhr im ausverkauften ROFA-Stadion. Tickets im Re-Sale sind online auf www.starbulls.de/tickets
verfügbar, die Live-Übertragung läuft bei www.sporteurope.tv.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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