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TH Rosenheim startet grenzüberschreitendes Projekt „Heat4Alps“ für klimafreundliche Hüttenheizung

Startschuss des Projekts Heat4Alps auf Traunsteiner Hütte: (v.l.) Franz Mittermaier (DAV TS,Hüttenwart), Sebastian Obermaier (TH Rosenheim), Hans Gfaller (DAV TS, 1.Vorsitzender), Andreas Thiele (DAV TS, Geschäftsführer), Marius Mühlberger (TH Rosenheim), Markus Tischer (DAV TS, Hüttenwart), Peter Viehhauser (TH Rosenheim) und Prof. Dr. Ing. Frank Buttinger (TH Rosenheim). (Foto: TH Rosenheim)

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

17. März 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Die Technische Hochschule Rosenheim untersucht gemeinsam mit der Fachhochschule Salzburg, den Sektionen Traunstein des Deutschen Alpenvereins (DAV) und Salzburg des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) sowie deren Dachverbänden, wie Alpenvereinshütten in hochalpinen Lagen klimafreundlich und wirtschaftlich beheizt werden können. Das grenzüberschreitende Projekt „Heat4Alps“, gefördert im Rahmen des Programms Interreg Bayern–Österreich, läuft bis Ende 2028 und soll die Zusammenarbeit im Alpenraum stärken.

Ziel ist es, die Nutzung moderner Wärmepumpen erstmals systematisch für hochgelegene Alpenvereinshütten zu prüfen.

Pilotstandorte und praxisnahe Lösungen

Die Pilotstandorte des Projekts sind die Traunsteiner Hütte Winklmoosalm und das Carl-von-Stahl-Haus. Dort werden innovative Wärmepumpensysteme installiert, kontinuierlich überwacht und simulativ bewertet. Zusätzlich entsteht ein praxisorientierter Handlungsleitfaden sowie ein digitales Bewertungstool, das Entscheidungsträger, Planer und technische Fachkräfte bei der Umstellung bestehender Heizsysteme unterstützt. Ziel ist eine skalierbare Lösung für zahlreiche Alpenvereinshütten im bayerisch-österreichischen Alpenraum – ein Modell für nachhaltige Energieversorgung im Hochgebirge.

Klimafreundliche Energieversorgung für alpine Hütten

Alpenvereinshütten stehen vor besonderen Herausforderungen: extreme Witterungsbedingungen, eingeschränkte Transportmöglichkeiten und bisher überwiegend fossil- oder biomassebasierte Heizsysteme. Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik bieten eine klimafreundliche Alternative zu Diesel- oder Holzheizungen, senken CO₂-Emissionen, reduzieren Betriebskosten und erleichtern die Brennstofflogistik in abgelegenen Lagen.

Statements der Beteiligten

Hans Gfaller, Vorsitzender der Sektion Traunstein des DAV: „Heat4Alps ist der richtige Schritt zur Klima-Neutralität unserer Traunsteiner Hütte. Wärmepumpe und Solarstrom bereiten den Weg für eine CO₂-freie Strom- und Wärmeversorgung.“

Prof. Dr.-Ing. Frank Buttinger, Projektleiter von der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften: „Mit Heat4Alps entwickeln wir praxisnahe, skalierbare Lösungen für die klimafreundliche Wärmeversorgung von Alpenhütten und leisten einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz im Alpenraum.“
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TH Rosenheim)

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