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TH Rosenheim verabschiedet erste Absolventen des Masterstudiengangs Versorgungsforschung und -management

Ein Teil der ersten Absolventen des Masterstudiengangs Versorgungsforschung und -management der TH Rosenheim bei der feierlichen Abschlussveranstaltung in Talaren: (hinten, v.l.) Lukas Utzmeier, Louisa Blankenstein, Oliver Plechinger; (vorne, v.l.) Kathrin Deisenhofer, Laura Peichl, Margarethe Biehl-Kantoch. Die restlichen Mitglieder der Kohorte konnten an diesem Tag nicht teilnehmen. Foto: Copyright Magdalena Hilzensauer

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

20. Dezember 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Die Technische Hochschule Rosenheim hat die ersten Absolventen des Masterstudiengangs Versorgungsforschung und -management feierlich verabschiedet. Die Kohorte startete im März 2023 mit zwölf Studierenden und schloss nun erfolgreich ihre Masterarbeiten zu aktuellen Versorgungsthemen ab.

„Sie waren unsere Pioniere – die allererste Kohorte unseres Masterstudiengangs. Sie haben konstruktiv mitgestaltet, Geduld gehabt, wenn Dinge noch nicht perfekt liefen, und dabei eine ungezwungene, persönliche Stimmung bewahrt. Wir waren ein super Team, eine wirkliche Gemeinschaft. Das ist etwas ganz Besonderes“, sagte Professorin Dr. Michaela Schunk, Leiterin des Studiengangs Versorgungsforschung und -management (VFM), bei der Abschlussfeier.

Besondere Anerkennung erhielt Oliver Plechinger, der mit dem IFK-Wissenschaftspreis 2025 für seine Masterarbeit zur neurologischen Frührehabilitation ausgezeichnet wurde. Die Arbeit entstand in Kooperation mit der Schön Klinik Bad Aibling und wurde an der TH Rosenheim von Prof. Dr. Petra Bauer und Prof. Dr. Michaela Schunk betreut. Die Jury lobte die praxisnahe Relevanz und die sorgfältige Methodik seiner Forschung. Plechinger arbeitet derzeit sowohl in einer neurologischen Praxis in Rosenheim als auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik.

Berufliche Wege der Absolventen

Die Absolventen haben bereits vielfältige berufliche Wege eingeschlagen: Sie arbeiten in Forschungsinstituten, Kliniken, Stiftungen, Beratungsunternehmen sowie in Medizintechnik- und Pharmaunternehmen. „Studien sind sich einig, Gesellschaften profitieren von Vielfalt – und so haben auch wir von der Vielfalt der unterschiedlichen Hintergründe jeder und jedes Einzelnen profitiert!“, berichten die Semestersprecher Lukas Utzmeier und Louisa Blankenstein.

Praxisnahe Ausbildung und interprofessionelles Lernen

Der Masterstudiengang Versorgungsforschung und -management der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften vermittelt wissenschaftliches Wissen über wirksame Versorgung und gleichzeitig praktische Kompetenzen, um Versorgung zu gestalten und zu steuern. Interprofessionelles Lernen und praxisnahe Formate wie das IDEENcamp, Ringvorlesungen und der Podcast „Informiert – Innovativ – Praxisrelevant“ erweitern die Perspektiven der Studierenden und stärken den Austausch mit Praxispartnern.

Seit dem Start konnten bereits vier Kohorten eingeschrieben werden, aktuell studieren rund 50 Studierende im Masterstudiengang. Promovieren können Absolventen über das Programm PRISMA Health.

Gestaltung einer innovativen Gesundheitsversorgung

Der Masterstudiengang bereitet die Absolventen darauf vor, Versorgungslücken zu erkennen, Lösungen partizipativ zu entwickeln und die Gesundheitsversorgung evidenzbasiert zu verbessern – ein Fachbereich, der regional, national und international stark nachgefragt ist.

Hinweis: Die Bewerbungsfrist für den Masterstudiengang Versorgungsforschung und -management mit Studienstart zum Sommersemester 2026 läuft noch bis zum 15. Januar. Eine Online-Informationsveranstaltung findet am 8. Januar statt: Online-Infoveranstaltung Masterstudiengang Versorgungsforschung und -Management

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