Traunstein – Mit knapp 70 Wagen- und Fußgruppen und Tausenden Zuschauern entlang der Strecke hat der Traunsteiner Faschingszug am 14. Februar die Innenstadt in eine große Faschingsmeile verwandelt. Der traditionelle Gaudiwurm zog vom Festplatz über die Salinen- und Maxstraße bis zum Stadtplatz und endete dort in einer ausgelassenen Feier.
Pünktlich um 14 Uhr setzte sich der Zug, angeführt von der Veitsgroma Zunft, in Bewegung. Bereits am Vormittag hatten sich die ersten Teilnehmer am Festplatz eingefunden. Rund drei Stunden nach dem Start passierte der letzte Wagen die Sprechertribüne am Maxplatz.
„Wir sind mit dem diesjährigen Traunsteiner Faschingszug sehr zufrieden“, betonte Präsidentin Josefine Berny. Sie zeigte sich erfreut über die Stimmung und den reibungslosen Ablauf. Auch die Einsatzkräfte zogen eine positive Bilanz. „Alles ist wie geplant verlaufen“, informierte Traunsteins Kommandant Christian Schulz. 28 Feuerwehrleute, 23 Sanitäter sowie die Polizei waren im Einsatz. Laut Florian Zeltsperger vom BRK mussten Helfer 29-mal eingreifen, neun Personen wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer erklärte am Rande der Veranstaltung: „Traunstein ist als Faschingshochburg zurück.“ Trotz nasskalten Winterwetters seien Tausende Menschen in die Stadt gekommen, „um gemeinsam ausgelassen und friedlich die närrische Zeit zu feiern und einen bunten Faschingszug zu erleben“.
Zahlreiche Musik- und Faschingsgruppen aus der Region sorgten für Stimmung, darunter Vereine aus Kammer, Trostberg, Chieming, Waging am See, Tittmoning und Teisendorf. Auch Themen aus Politik und Gesellschaft wurden humorvoll aufgegriffen – von der Wehrpflichtdebatte über die Krankenhausreform bis hin zur Mietpreisbremse.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Copyright Hubert Hobmaier)
















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