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Unsere Buchvorstellung: wieder ein Krimi

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. Oktober 2021

Lesezeit: 2 Minute(n)

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Heinz von Wilk ist bekannt für seinen deftigen, humorvollen Schreibstil. Daran ändert sich in seinem neuesten Werk „Drei Zimmer, Küche, Sarg“, nichts. Zum dritten Mal schickt er darin den ehemaligen Polizisten Max Auer an den Start. Der hat es mit einem dubiosen Bauunternehmer aus Rosenheim zu tun.

Heinz von Wilk ist geborener Rosenheimer. Sein Wesen ist geprägt von „unstillbarer Neugierde“, schreibt er von sich selbst. Das erklärt auch seinen enorm abwechslungsreichen Lebenslauf. Vom Musiker über Künstleragent bis zum Immobilienhändler ist alles dabei. Dabei kam er viel in der Welt herum. Sei vielen Jahren lebt er aber nun im Chiemgau und betätigt sich dort regelmäßig als Autor.
Mittlerweile sind von ihm schon 16 Bücher erschienen. Alle kamen bei den Lesern gut an. Vor allem bei Krimifans hat sich Heinz von Wilk einen guten Namen gemacht. Dabei bleibt er seiner Linie treu: der Hauptfokus des Geschehens liegt in der Region Rosenheim.
So ist es auch wieder in seinem 17. Werk. Rosenheimer Leser erkennen viele Lokalitäten. Außerdem fließen immer wieder einmal Meldungen und Gerüchte mit ein, die in den vergangenen Jahren in der Stadt die Runde machten so etwa eine geplante Seilbahn über die Stadt hinweg.
Max Auer bekommt diesmal von dem Rosenheimer Bauunternehmer Schiermeier ein Angebot, dass er nicht ablehnen kann. Er soll dessen vermissten Bruder finden und zurückbringen. Die Ermittlungen führen in das benachbarte Österreich. Derweilen brennen in Rosenheim Wohnungen, in denen dann auch noch ermordete Frauen gefunden werden.
Eine ernste Handlung also, aber bierernst bleibt es auch bei diesem Krimi nicht. Heinz von Wilk führt ein weiteres Mal mit viel Ironie und direkter Sprache durch die Handlung.
Krimifans kommen auf alle Fälle auf ihre Kosten. Als Dreingabe gibt es dann sogar drei Rezepte zum Nachkochen: „Heiratsschwindler-Böfflamott a la Manfred“, „Friedls Lasagne Weißblond mit Parmesansauce“ und „Pizza Al Porno“.

„Drei Zimmer, Küche, Sarg“
Heinz von Wilk
Verlag Gmeiner
ISBN 978-383-9200-223
14,00 EUR

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