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Warum wir ins neue Jahr „rutschen“

Illustration wie man mittels Schlitten von 2025 ins Jahr 2026 schlittert. Foto: ai

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

31. Dezember 2025

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Rosenheim / Bayern / Deutschland – Jedes Jahr zu Silvester hört man ihn wieder: den Wunsch nach einem „Guten Rutsch“. Aber was steckt eigentlich hinter diesem typisch deutschen Neujahrsgruß – und warum hat er nichts mit Glatteis zu tun?

Entstanden ist die Redewendung um das Jahr 1900 und sie wird ausschließlich im deutschsprachigen Raum verwendet. Sprachwissenschaftler sehen ihren Ursprung nicht im winterlichen Ausrutschen, sondern in einer ganz anderen sprachlichen Wurzel. Demnach leitet sich das Wort „Rutsch“ vom hebräischen „Rosch ha-Schana“ ab, was „Jahresbeginn“ bedeutet. Im Jiddischen heißt der Neujahrsgruß „a git Rosch“, also sinngemäß „einen guten Anfang“. Aus diesem Wunsch entwickelte sich im Laufe der Zeit der heute gebräuchliche „Gute Rutsch“.

Doch es gibt noch eine weitere Erklärung für den Ausdruck. Früher hatte das Verb „rutschen“ eine andere Bedeutung als heute: Es stand für „reisen“ oder „fahren“. Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe verwendete das Wort in diesem Sinne, etwa mit dem Satz „Sonntag rutscht man auf das Land“ – gemeint war eine Reise oder Fahrt ins Umland.

Welche Herkunft nun die richtige ist, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Sicher ist jedoch: Der Wunsch soll Glück und einen guten Start ins neue Jahr bringen. In diesem Sinne – einen guten Rutsch.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

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