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Warnung vor WhatsApp-Betrügern

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

3. April 2022

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Miesbach – Warnung vor Whats-App-Betrügern: Innerhalb weniger Tage gingen bei der Polizei in Miesbach zwei Anzeigen von Bürgern ein, die mittels dieses Messenger-Dienstes um große Summen Geld erleichtert wurden. Die Spur führt ins Ausland.

Eine 61-jährige Miesbacherin erhielt über WhatsApp eine Nachricht ihres „Sohnes“. Da sein altes Handy kaputt sei, hätte er nun eine neue Nummer. Er gab vor, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden und bat dringend um Überweisung von 3200 Euro. 
Die Frau überwies tatsächlich das geforderte Geld. Erst im nachhinein kamen ihr Zweifel an der Sache und sie bemerkte den Schwindel. 
Ähnlich erging es einer 66-jährigen Frau aus Schliersee. Bei ihr meldete sich die „Tochter“ per WhatsApp mit „neuer“ Telefonnummer und ähnlicher Geschichte. Nachdem die Frau ihre Tochter nicht erreichen konnte, überwies sie knapp 1400 Euro auf ein spanisches Konto. Kurze Zeit später meldete sich die echte Tochter. Der Betrug wurde erkannt. 
Die Ermittlungen sind in beiden Fällen angelaufen. In vielen derartigen Betrugsfällen sind die Handynummern aber „gespooft“ – das bedeutet, die Betrüger verwenden falsche Telefon-IDs. Außerdem führen die Ermittlungen bezüglich der Kontodaten oft ins Ausland, insbesondere nach Afrika.
Die Polizei wiest darauf hin, gerade bei Geldanfragen über WhatsApp vorsichtig und misstrauisch zu sein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

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