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Weihnachten mit Hund und Katze: So wird der Heilige Abend stressfrei

Zwei Hunde und eine Katze unter dem Weihnachtsbaum. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

24. Dezember 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern / Deutschland – Weihnachten ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres – für Haustiere kann sie aber auch ungewohnt und stressig sein. Fremde Gäste, ungewohnte Geräusche, der Weihnachtsbaum und eine andere Tagesroutine sorgen dafür, dass viele Hunde und Katzen an Heiligabend unruhig oder überfordert sind. Damit dein tierischer Mitbewohner den Feiertag entspannt und sicher erlebt, haben wir praktische Tipps zusammengestellt.

Routine trotz Trubel – Sicherheit geben

Routine ist für Tiere ein wichtiger Sicherheitsfaktor – gerade wenn Besuch kommt oder vieles anders ist als sonst. Feste Fütterungs- und Gassizeiten helfen deinem Hund oder deiner Katze, gelassener durch den Tag zu kommen. Auch eine ruhige Rückzugsmöglichkeit mit gewohnten Decken und Spielzeug gibt ihnen einen sicheren Ort, wenn es zu laut oder hektisch wird.

Besonders sensible Tiere profitieren, wenn die Gäste vorher kurz informiert werden, etwa darüber, ob Nähe erwünscht ist oder vorsichtig vorgegangen werden sollte.

Weihnachtsbaum, Deko & Leckereien – Gefahren erkennen

Festliche Dekoration kann für Tiere riskant sein. Weihnachtsschmuck, Lametta, Tannennadeln oder das Wasser im Baum können gesundheitliche Probleme verursachen, wenn sie verschluckt werden. Elektrische Lichter, Kabel oder zerbrechliche Kugeln bergen Verletzungsgefahr.
Wichtig ist außerdem: Giftige Pflanzen wie Mistel, Weihnachtsstern oder Efeu sollten nicht erreichbar sein. Leckereien wie Schokolade, Trauben oder Zwiebelgerichte gehören sicher weggeräumt, Kerzen und offene Flammen nie unbeaufsichtigt gelassen.

Gäste, Geräusche & Stress – Gelassen bleiben

Viele Tiere reagieren auf fremde Menschen, Stimmen, Musik oder ungewohnte Geräusche mit Unruhe oder Stress. Ein ruhiger Rückzugsort und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, helfen dem Tier, sich sicher zu fühlen. Interaktive Spielzeuge oder Leckerlis können die Aufmerksamkeit auf etwas Positives lenken und Stress mindern.

Bewegung und Auslastung – Stress abbauen

Vor dem Fest lohnt sich ein längerer Spaziergang mit dem Hund oder ein aktives Spiel mit der Katze. Bewegung hilft, Anspannung abzubauen und Ruhe zu finden, bevor Gäste kommen oder ungewöhnliche Geräusche entstehen.

Wichtigster Tipp zum Schluss

Dein Haustier ist ein Familienmitglied – und je mehr du seine Gewohnheiten und Bedürfnisse berücksichtigst, desto entspannter wird der Heilige Abend für alle. Eine gute Vorbereitung, sichere Umgebung und ausreichend Zeit für Kuscheleinheiten machen das Weihnachtsfest auch für deinen tierischen Mitbewohner zu einem schönen Erlebnis.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

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