Fürth / Landkreis Rosenheim – Die Zahl der Rinder in Bayern ist 2025 insgesamt leicht gesunken, einzig Oberbayern konnte einen leichten Anstieg verzeichnen. Zum Stichtag 3. November 2025 meldet das Fachteam des Bayerisches Landesamt für Statistik 2 713 070 Tiere in 37 434 Rinderhaltungen. Im Vorjahr waren es noch 2 733 203 Rinder in 38 092 Haltungen. Die Auswertung basiert auf dem Verwaltungsverfahren „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ und liefert ergänzend zur bayernweiten Übersicht auch regionale Zahlen.
Unter den Regierungsbezirken hat Oberbayern mit 824 854 Tieren den größten Rinderbestand, gefolgt von Schwaben mit 592 038 Rindern. Oberbayern verzeichnet damit einen Zuwachs von 0,2 Prozent, während Schwaben 0,8 Prozent Rückgang meldet. Niederbayern und Oberpfalz liegen mit 391 283 beziehungsweise 372 584 Tieren knapp hintereinander und verzeichnen Rückgänge von 1,1 und 1,3 Prozent. In Mittelfranken und Oberfranken sank die Zahl der Rinder auf 248 344 bzw. 188 738 Tiere (-1,5 bzw. -1,4 Prozent), Unterfranken meldet mit 95 229 Tieren den niedrigsten Bestand unter den Bezirken. Auf Kreisebene gibt es weiterhin vier Landkreise mit mehr als 100 000 Tieren: Ostallgäu mit 126 444 Rindern, Rosenheim mit 124 894, Unterallgäu mit 118 277 und Traunstein mit 100 380 Tieren.
Auch Zahl der Milchkühe leicht rückläufig
Auch die Zahl der Milchkühe ist leicht rückläufig. Mit 1 030 887 Tieren stellen sie 38 Prozent des gesamten Rinderbestands in Bayern. Gegenüber 2024 sank der Milchkuhbestand um 0,5 Prozent, die Haltungen gingen um 3,5 Prozent auf 21 676 zurück. Rückläufig sind die Bestände in allen Regierungsbezirken, wobei Unterfranken mit 424 Haltungen (-6,4 %) und Mittelfranken mit 1 526 Haltungen (-4,9 %) die größten prozentualen Rückgänge verzeichnen. Niederbayern meldet 2 829 Haltungen (-4,6 %), Oberpfalz und Oberfranken jeweils 2 943 bzw. 1 338 Haltungen (-4,0 %). Den geringsten Rückgang zeigt Oberbayern mit 7 584 Haltungen (-2,6 %).
Die größten Milchkuhbestände finden sich auf Kreisebene im Ostallgäu mit 61 535 Tieren, gefolgt von Rosenheim mit 59 483 und Unterallgäu mit 57 132 Milchkühen. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Größe einer Milchkuhhaltung in Bayern von 46 auf 48 Tiere. Die größten Bestände gibt es in Mittelfranken mit 59 Kühen, in Unterfranken mit 57 und in Oberfranken mit 56 Kühen. Am kleinsten sind die durchschnittlichen Milchkuhbestände in Oberbayern mit 43 Tieren pro Betrieb.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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