Deutschland / Bayern / Rosenheim – Wetterumschwünge stellen nicht nur für viele Menschen eine Herausforderung dar, sondern auch für einige Pferde. Besonders kranke und ältereTiere reagieren auf plötzliche Änderungen der Temeratur, des Luftrucks oder der Feuchtigkeit.
Aktuell hört man von vielen Pferdebesitzern von Gesundheitlichen Problemen beim Pferd, die den plötzlichem Wetterumschwung zuzuschreiben sind.
Auswirkungen auf Verdauung und Immunsystem
Wetterumschwünge können das Verdauungssystem stark beeinträchtigen. Besonders empfindliche Pferde können mit Verdauungsproblemen wie Koliken, Durchfall oder Blähungen reagieren.
So können Pferde unterstützt werden:
- Optimale Stallbedingungen
- Ernährungsunterstützung: Flohsamen und Leinsamen helfen, die Verdauung zu stabilisieren. Kräuter wie Fenchel und Anis wirken beruhigend auf den Magen.
- Kräutermischungen: Kräuter wie Weißdorn, Lavendel oder Rosmarin fördern das Kreislaufsystem und das allgemeine Wohlbefinden.
- Mash: Mash beruhigt nicht nur die Verdauung und schützt die Magenschleimhäute, sondern fördert gleichzeitig die Flüssigkeitsaufnahme, was besonders bei Wetterumschwüngen wichtig ist, da Pferde in dieser Zeit oft weniger trinken und eine ausreichende Hydratation für die Aufrechterhaltung der Verdauungsgesundheit und das Vorbeugen von Koliken wichtig ist.
- Regelmäßige, gleichmäßige Bewegung hilft wetterempfindlichen Pferden, ihr Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu halten
Wetterumschwünge können bei Pferden eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen:
- Abgeschlagenheit und Leistungsabfall
- Appetitlosigkeit
- Innere Verspannungen und Muskelsteifigkeit: Insbesondere bei kühlerem Wetter neigen Pferde zu Muskelverspannungen
- Blasse bis blaue Schleimhäute deuten auf Kreislaufprobleme hin
- Kotwasser, Durchfall und Blähungen: Viele Pferde reagieren auf schnelle Wetterwechsel mit Verdauungsproblemen.
- Koliken: Ein starkes Anzeichen für die Auswirkungen von Wetterumschwüngen auf das Pferd ist das Auftreten von Koliken
Sollte ein Pferd Symptome wie Koliken, starke Verdauungsprobleme oder Kreislaufstörungen zeigen, ist es unerlässlich, einen Tierarzt zu verständigen.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Copyright Pauline Obermaier)
0 Kommentare