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Wildvögel richtig füttern: Welche Nahrung Vögel im Garten wirklich brauchen

Vogel an Meisenknödel

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

10. April 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Deutschland / Bayern / Rosenheim – Immer mehr Wildvögel sind auf zusätzliche Fütterung angewiesen. Doch nicht jedes Futter passt zu jeder Art: Ein Überblick über Ernährungstypen zeigt, wie Gartenbesitzer Vögel ganzjährig richtig und artgerecht unterstützen können.

Vogel ist nicht gleich Vogel: So nehmen beispielsweise Rotkehlchen (Erithacus rubecula) gern insektenhaltige Futtermittel an, lieben im Winter aber auch Beeren oder Fettfutter. Meisen und Sperlinge können gut mit Vogelknödeln versorgt werden, wieder andere Vögel fressen vorrangig Insekten oder Beutetiere.

In Deutschland leben über 300 verschiedene Vogelarten – da ist es nicht verwunderlich, dass es unterschiedliche Ernährungstypen und Ansprüche an die Nahrung gibt. Dies zeigt sich auch bei den Arten, die sich bevorzugt in Gärten und Parks aufhalten. „Gerade bei einer ganzjährigen Fütterung ist es wichtig, die richtigen Futtermittel für Allesfresser, aber auch für Spezialisten anzubieten“, sagt Jonas Liebhauser vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA) e. V. aus Hambrücken.

Da Vögel ihre Nahrung mit dem Schnabel aufnehmen und, wenn nötig, zerkleinern, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Schnabelform und der bevorzugten Nahrung.

Körner für Kegelschnäbel

Für viele körnerfressende Arten wie Finken ist der Kegelschnabel, mit dem Samen geknackt werden können, charakteristisch. Bei den Kernbeißern (Coccothraustes coccothraustes) und Dompfaffen (Pyrrhula pyrrhula) ist er besonders stark ausgeprägt, während er bei Stieglitzen (Carduelis carduelis) etwas graziler wirkt. Da die Körner mithilfe des Schnabels und der Zunge nur von der äußeren, unverdaulichen Schale befreit werden, gelangen sie ganz in den Magen. Um die Nahrung verwerten zu können, müssen sie erst vom Muskelmagen zerkleinert werden.

Körnerfresser, im Fachjargon Granivore genannt, sind der wohl bekannteste Ernährungstyp. Sie ernähren sich je nach Jahreszeit von unreifen bis reifen Samen verschiedener Pflanzen. Der Haussperling (Passer domesticus) ist der prominenteste und häufigste Vertreter dieser Ernährungsgruppe. Aber auch der Buchfink (Fringilla coelebs) gehört zu den Granivoren. In der kalten Jahreszeit und bei geschlossener Schneedecke fällt es vielen Körnerfressern zunehmend schwer, ausreichend Futter zu finden. Deshalb werden Futterstellen von ihnen gerne angenommen.

Zur Brutzeit erweitern viele Körnerfresser den Speiseplan um Insekten, um ihre Jungtiere mit proteinreicher Kost zu versorgen.

Insekten für Pinzettschnäbel

Insektenfresser hingegen, wie der Zilpzalp (Phylloscopus collybita) oder die Bachstelze (Motacilla alba) haben einen spitzen, pinzettenartigen Schnabel (Pinzettschnabel).

Die Nahrung dieser Insectivoren besteht aus Insekten und anderen wirbellosen Tieren in verschiedenen Stadien. Weitere prominente Vertreter sind die Mehlschwalbe (Delichon urbicum) und die Kohlmeise (Parus major). Während Mehlschwalben aus Mangel an geeigneter Nahrung im Winter in südlichere Gefilde ziehen, sind Kohlmeisen auch in der Lage, ersatzweise Meisenknödel oder ähnliches zu fressen, wenn ihre bevorzugte Nahrung nicht verfügbar ist.

Beutetiere für Hakenschnäbel

Greifvögel wiederum besitzen einen kräftigen Hakenschnabel, der es ihnen ermöglicht, Beutetiere zu töten und sie zu zerkleinern beziehungsweise Stücke herauszureißen. Karnivoren, also Fleischfresser, haben innerhalb des Ökosystems eine wichtige Rolle, da sie geschwächte oder kranke Tiere erbeuten und somit die Gesamtpopulation gesund erhalten. Während Mäusebussard (Buteo buteo) oder Rotmilan (Milvus gilvus) vor Aas nicht zurückschrecken sind Sperber (Accipiter nisus) auf die Jagd von Kleinvögeln spezialisiert.

Wechselnde Nahrung für Allesfresser

Die Omnivoren sind die Generalisten unter den Vögeln, denn sie können fast alle Nahrungsquellen annehmen. Ein bekanntes Beispiel ist die Amsel (Turdus merula). Amseln nehmen in den warmen Monaten fast ausschließlich Insekten und Würmer zu sich, während sie in der kalten Jahreszeit auch Sämereien und Früchte verzehren. Damit können sie sich gut an das jahreszeitbedingt wechselnde Futterangebot anpassen.

Besonderheiten der Vogelwelt

Neben diesen häufig vorkommenden Ernährungstypen gibt es auch Vogelarten, die biologische Nischen besetzen. Bei den Greifvögeln ernährt sich beispielsweise der Wespenbussard (Pernis apivorus) vor allem in der Brutzeit von Wespenbrut: Er gräbt die Waben von Wespen und Hummeln aus dem Boden aus, eine für europäische Greifvögel einmalige Ernährungsweise. Eine weitere Besonderheit stellt die Bartmeise (Panurus biarmicus) dar: Sie lebt in Schilfbeständen und ernährt sich in den warmen Sommermonaten insectivor. In den kälteren Monaten stellen die Tiere ihre Ernährung um und verzehren die Samen des Schilfs.
(Quelle: Pressemitteilung IVH/BNA / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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