Garmisch-Partenkirchen – Eigentlich wollte ein 14-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen die Zugspitze sehen. Stattdessen verbrachte er die Nacht am Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen. Bundespolizisten stellten dort am frühen Freitagmorgen (21. August) fest, dass der Junge als vermisst gemeldet war.
Der Jugendliche war nach Angaben der Bundespolizei aus einer rund 700 Kilometer entfernten Jugendeinrichtung ausgerissen. Mit mehreren Zügen machte er sich auf den Weg nach Bayern und erreichte schließlich Garmisch-Partenkirchen.
Dort hatte er offenbar die Zeit aus den Augen verloren und am Donnerstagabend den letzten Zug des Tages nach München verpasst. Da er am nächsten Morgen in die bayerische Landeshauptstadt weiterfahren wollte, blieb ihm für die Nacht nur der Bahnhof.
Bundespolizei entdeckt Vermissten
Gegen 3.30 Uhr trafen Bundespolizisten den 14-Jährigen dort an. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Junge eigentlich in einer Wohngruppe untergebracht war und dort als vermisst gemeldet worden war.
Über die Polizei in Mönchengladbach nahmen die Beamten Kontakt zur Jugendeinrichtung und zum Vater des Jugendlichen auf. Mit seinem Vater telefonierte der 14-Jährige ebenfalls. Dabei versprach er, in die Wohngruppe zurückzukehren.
Sein Vater besorgte ihm daraufhin ein Online-Ticket für die Rückfahrt. Nach Absprache durfte der Jugendliche am Freitagmorgen schließlich seine Heimreise antreten.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)


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