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19-jähriger bei Bergtour am Vorderstaufen tödlich verunglückt

Blick in eine Bergwelt. Foto: Symbolfoto re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. Juli 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Piding / Landkreis Berchtesgadener Land – Im Bereich des Fuderheusteins am Vorderstaufen ist am Freitag (3.7.2026)  ein 19-jähriger Bergsteiger tot aufgefunden worden. Der junge Mann war zuvor als vermisst gemeldet worden.

Gegen 9.30 Uhr wurde der 19-jährige deutsche Staatsangehörige aus Bayreuth von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet. Daraufhin wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.
Der Mann hatte zuvor seinen letzten bekannten Aufenthaltsort mitgeteilt. Da von einer Notlage ausgegangen werden musste, starteten Polizei und Bergwacht umgehend eine koordinierte Suche im Bereich Vorderstaufen und Fuderheustein.

Großeinsatz mit Hubschraubern und Drohnen

Beteiligt waren unter anderem Einsatzkräfte der Bergwacht sowie der Polizei. Unterstützt wurde die Suche aus der Luft durch mehrere Drohnen sowie zwei Polizeihubschrauber und den Rettungshubschrauber „Christoph 14“.
Im Laufe des späten Nachmittags wurde der Vermisste schließlich leblos im Bereich des Fuderheusteins gefunden. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der 19-Jährige bereits am Vorabend in einer rund 200 Meter steilen Rinne abgestürzt war und dabei tödliche Verletzungen erlitt.

Der Verstorbene wurde im Anschluss mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Piding unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Nach Angaben der Polizei waren mehr als 50 Einsatzkräfte sowie drei Alpinhunde an der Suche beteiligt, darunter Kräfte der Bergwachten Bad Reichenhall, Teisendorf-Anger, Freilassing, Traunstein und Ruhpolding sowie der Polizei, der Bundespolizei, der Grenzpolizei und der Polizeihubschrauberstaffel Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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