Jetzt noch für „ÖkoKids“ anmelden

Jetzt noch für „ÖkoKids“ anmelden

Hilpoltstein / BayernNoch gut zwei Wochen haben die bayerischen Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit, sich beim LBV für die Auszeichnung „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ anzumelden. Mit dem Titel werden Krippen, Kindergärten, Horte und Großtagespflegen aus dem Freistaat ausgezeichnet, die sich mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

Bereits zum 12. Mal können sich Krippen, Kindergärten und Horte aus ganz Bayern um die Auszeichnung „Ökokids“ bewerben. 2021 haben insgesamt 285 Einrichtungen die begehrte Urkunde überreicht bekommen. Die eingereichten Themen sind vielfältig: „Auf den Müll mit Gebrüll“, „Gurken – Schurken“ oder „Wie der Holzwurm zum Bücherwurm wurde“ sind nur einige Projektbeispiele aus dem vergangenen Jahr und zeigen, wie vielfältig Bildung für nachhaltige Entwicklung im Vorschulbereich sein kann.
Interessierte Kindertageseinrichtungen haben noch die Chance sich bis zum 4. Februar für das laufende Kindergartenjahr anzumelden und teilzunehmen.
Zur Vorbereitung bietet der LBV im Frühjar 2022 kostenlose Halbtags „ÖkoKids“-Forbildungen für die pädagogischen Fachkräfte zum Thema Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung im Onlineformat an. Bis Ende Juni müssen die Einrichtungen ihre Projekte duchführen und die Dokumentation beim LBV einreichen. Eine Jury entscheidet über die Auszeichnung, die verbunden mit einem Fachtag im Herbst stattfindet. „ÖkoIds“ wird gefördert durch das Bayerische Umweltministerium.
(Quelle: Pressemitteilung LBV)

Eine Online-Anmeldung ist hier möglich:

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1920er

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1920er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1920er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. Sieht so aus, als sei dort gerade Markt gewesen. Das Mittertor, überdem heute das Städtische Museum Rosenheim untergebracht ist, schaut immer noch fast gleich aus. Über den Dächern ragt im Hintergrund der Turm der Kirche St. Nikolaus in die Höhe.
Archiv: Herbert Borrmann

Toter Geier gefunden

Toter Geier gefunden

Starnberg / Hilpoltstein – Im Landkreis Starnberg wurde ein toter Gänsegeier gefunden. Er wird nun im Auftrag des bayerischen Naturschutzbundes LBV untersucht. „Die häufigste Todesursache bei Geiern sind Vergiftungen durch bleihaltige Jagdmunition oder durch das verbotene Kontaktgift Carbofuran. Wir warten mit Spannung auf das Untersuchungsergebnis“, erklärt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

So wurde der tote Gänsegeier gefunden. Foto: LBV

Nach Informationen des LBV wurde der tote Gänsegeier im Landkreis Starnberg entdeckt. Ein örtlicher Jäger hatte den Greifvogel geborgen und daraufhin sofort das Veterinäramt informiert. Er wurde umgehend eingefroren und wird nun am Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) in Oberschleißheim untersucht.

Herkungt des Vogels
ist unklar

Da der Vogel weder beringt noch besendert ist, ist seine Herkunft unklar. „Der Fund eines Gänsegeiers in Bayern im Winter ist absolut außergewöhnlich“, erklärt der LBV-Vorsitzende. Die nächsten Brutvorkommen der Aasfresser mit einer Flügelspannweite von rund 2,70 Metern liegen in Nordost-Italien an der Grenze zu Slowenien oder in Südfrankreich. „Einflüge von in Österreich übersommernden jungen Gänsegeiern, die vom Balkan stammen, gibt es immer mal wieder. Im Sommer 2017 und 2018 hatte sich eine größere Gruppe sogar bis nach Landsberg beziehungsweise ins Allgäu verirrt. Diese rund 90 Vögel überwintern dort aber nicht, was diesen Fund wirklich besonders macht“, so Schäffer.

Tödliche Gefahr auch für
Wally und Bavaria?

Er zeigt sich in Zusammenhang mit dem toten Tier auch besorgt über die beiden im Juni im Nationalpark Berchtesgaden ausgewilderten Bartgeier Wally und Bavaria. Sollte sich herausstellen, dass der Gänsegeier durch die Aufnahme an mit bleihaltiger Jagdmunition beschossenem Aas verendet ist, ist das genau die tödliche Gefahr, der auch alle bayerischen Bartgeier ausgesetzt sind. „Wir fordern deshalb, dass sich private Jäger und Kommunen umgehend dem Entschluss der Bayerischen Staatsforsten anschließen, und zukünftig auf die Nutzung von bleihaltiger Jagdmunition verzichten“, so Schäffer.
(Quelle: LBV / Beitragsbild: Bildarchiv LBV – Lorenz Wolfgang)

Interview: Wolf ja oder nein?

Interview: Wolf ja oder nein?

Rosenheim / Landkreis Beim Thema Wolf kochen die Emotionen hoch. Die andere wollen dem Wildtier unbedingt wieder eine Heimat geben. Die anderen sehen ihn ihm eine extreme Gefahr. Rosenheims BBV-Kreisbäuerin Katharina Kern plädiert für mehr Sachlichkeit beim Umgang mit dem Wolf. Im Gespräch mit Innpuls.me nimmt sie Stellung zu den von den Behörden beschlossenen Abschuss des „Problem-Wolfs“ in Chiemgau. Außerdem erklärt sie, warum Maßnahmen wie Herdenschutzhunde oder Schutzzäune aus Sicht der Landwirte unrealistisch sind und was jetzt noch von Seiten der Regierung passieren muss.

 

Frage: Frau Kern, wie haben Sie den Beschluss der Behörden aufgenommen, dass der Wolf, der in den vergangenen Monaten mehrmals Nutz- und Wildtiere gerissen hat, aus der Natur „entnommen“ werden darf?
Antwort:
Positiv ist, dass man jetzt auch mal auf die Sorgen und Nöte von uns Landwirten reagiert hat. Aber die Durchführung dieser Anordnung empfinde ich als problematisch. Wie soll man erkennen, ob man genau den Wolf vor sich hat, der in den vergangenen Wochen immer wieder negativ aufgefallen ist und zuletzt sogar ohne Scheu durch ein Dorf gewandert ist?

Frage:
Gibt es denn noch mehr Wölfe, die im Chiemgau unterwegs sind?
Antwort:
Die Genanalysen haben ja ergeben, dass die Risse zweifelsfrei von zwei Wölfen stammen. Außerdem treffen Landwirte und Jäger in der Region schon seit Jahren immer wieder einmal auf einen Wolf oder deren Fährte. Das wurde nur noch nie an die große Glocke gehängt, weil sich diese Tiere bisher immer unauffällig verhalten haben.

 

Frage: Sie haben also nicht generell etwas gegen die Wölfe?
Antwort:
Nein. Auch sie haben ihre Daseinsberichtigung und es gibt sicher Gebiete, wie Nationalparks oder Regionen, die nicht so eng besiedelt sind wie unsere Region, wo sie problemlos leben können.

 

Frage: Aber bei uns funktioniert das nicht?
Antwort:
Bei uns ist Siedlung an Siedlung. Dann sind wir auch noch ein Tourismusgebiet und da ist praktisch Tag und Nacht viel los in der Natur. Das erlebe ich auch bei uns auf der Alm. Selbst mitten in der Nacht marschieren da noch Menschen mit Stirnlampen durch den Wald. Ein einzelner, unauffälliger Wolf, ist da vielleicht noch kein Problem. Aber dabei wird es nicht bleiben. Es werden sich Rudel bilden. Und dann? Wer traut sich dann noch allein hinaus in die Wälder?

 

Frage: Sie meinen, unser Freizeitverhalten passt nicht zum Wolf?
Antwort:
Da hat sich halt in den vergangenen 100 Jahren viel geändert. Wir sind es heute gewohnt, dass wir uns in der freien Natur völlig sicher fühlen können. Diese Selbstverständlichkeit wird es mit dem Wolf in Zukunft so nicht mehr geben. Ich weiß nicht, wie das dann sein wird und ob sich die Menschen darüber überhaupt im Klaren sind.

 

Frage: Den Landwirten geht es beim Thema Wolf vor allem auch um den Schutz ihrer Weidetiere. Die könnte man aber doch schützen, beispielsweise durch Herdenschutzhunde oder Schutzzäune?
Antwort:
So einfach ist das leider nicht. Herdenschutzhunde werden bei uns in der Region gar nicht genehmigt. Denn das sind Tiere, die bei den Herden von klein auf aufgewachsen sind und diese darum mit Vehemenz verteidigen. Dabei machen sie dann auch nicht unbedingt einen Unterschied zwischen Wolf oder Radfahrer.

 

Frage: Wie wäre es dann mit einem Hütehund?
Antwort:
Hütehunde kennt man von den Schäfern. Sie sorgen dafür, dass die Schafherden zusammenbleiben. Sie sind überhaupt nicht aggressiv und ziehen beim Angriff eines Wolfes sofort den Kürzeren.

 

Frage: Dann bleiben noch die Schutzzäune.
Antwort:
Wir selbst bräuchten beispielsweise 8 Kilometer Zaun mit einer Höhe von 1,20 Meter und oben und unten mit Strom, damit der Wolf oben und unten nicht durchkommt. Wenn das jeder Landwirt flächendeckend macht, verändert das schon mal das Aussehen unserer Landschaft enorm. Dessen muss man sich bewusst sein. Hinzu kommt aber auch die finanzielle Komponente. Der Unterhalt eines solchen Zaunes kostet enorm viel Geld.

 

Frage: Inwiefern?
Antwort:
Mindestens alle zwei Wochen muss der Zaun ausgemäht werden. Sonst fließt der Strom nicht mehr. Mit den Fördergeldern vom Staat verpflichtet man sich, den Zaun 10 Jahre zu unterhalten. Wenn man das nicht schafft, weil sich der ganze Aufwand nicht lohnt und man beispielsweise die Landwirtschaft dann aufgeben will, muss man die komplette Summe zurückzahlen. Auf so ein Angebot lässt sich niemand gerne ein. Denn damit steht man ganz schnell vor dem finanziellen Ruin.

 

Frage: Befürworter der Wölfe sagen oft auch, die Landwirte sollen sich nicht so haben, für ein gerissenen Tier bekämen sie doch eh großzügig Entschädigung vom Staat.
Antwort:
Auch wir Landwirte hängen an unseren Tieren. Oftmals begleitet man sie schon bei der Geburt und verbringt auch mal ganze Nächte bei ihnen im Stall, wenn es ihnen nicht gut geht. Der Anblick eines zerfleischten oder schwer verletzten Tieres ist auch für uns schlimm. Das kann man mit Geld nicht aufwiegen.

 

Frage: Eines ist klar, auch wenn man nun diesen einen Wolf zum Abschuss freigegeben hat, wird sich dadurch das Problem nicht erledigen. Es werden wieder Wölfe kommen und irgendwann werden sich dann auch Rudel bilden.
Antwort:
Davon ist auszugehen und genau deshalb ist es so wichtig, dass man dieses Thema endlich wieder sachlich angeht.

 

Frage: Das bedeutet konkret?
Antwort:
Man muss festlegen, wie viele Wölfe für Deutschland verträglich sind und wenn diese Zahl überstiegen wird, muss der Mensch regulierend eingreifen, wie er es ja auch bei vielen anderen Tieren tut. Und es gibt dann halt auch Gebiete, die sind sensibler als andere.

 

Frage: Und da gehört die Region Rosenheim dazu?
Antwort:
Wie schon gesagt, wir sind dicht besiedelt und haben viel Tourismus. Freizeitgestaltung in der freien Natur genießt einen hohen Stellenwert. Letztendlich muss man sich im Klaren ein, dass das Leben eben nie ein Wunschkonzert ist. Auf der einen Seite will man sich frei und unbeschwert bewegen und Kühe und Schafe auf der Weide sehen. Aber das wird nicht mehr gehen, wenn die Zahl der Wölfe mehr und mehr zunimmt.

Das Interview führte Karin Wunsam

 

Gegen Baum gekracht – schwer verletzt

Gegen Baum gekracht – schwer verletzt

Au / Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Lebensbedrohliche Verletzungen zog sich ein 25-jähriger bei einem Verkehrsunfall zu, der sich am gestrigen Mittwoch in den frühen Morgenstunden auf der Kreisstraße Ro24 bei Au bei Bad Aibling im Gemeindegebiet von Bad Feilnach ereignete.
Nach den Angaben der Polizei befand sich der 25-jährige Brannenburger mit seinem Hyundai auf dem Weg zur Arbeit. Aus bislang unbekannten Gründen kam er rechts von der fahrbahn ab. Sein PKW prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Dabei wurde der junge Mann schwer verletzt und blieb bewusstlos im Fahrzeug liegen. Passanten konnten ihn nicht befreien, weil das Auto durch den Aufprall schwer beschädigt wurde. Mittels schwerem technischen Gerät gelang es dann der freiwilligen Feuerwehr, die Autotüre zu öffnen.
Die Kreisstraße RO24 war einige Stunden komplett gesperrt.
(Quelle: Pressebericht der Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Ausflugstipp: Gasthof Hinterdux

Ausflugstipp: Gasthof Hinterdux

Kufstein – Ein etwas versteckt gelegenes Ausflugsziel ist der Gasthof Hinterdux oberhalb Kufsteins in der Nähe des Kaiserbachtals. Eine schmale Forststraße führt zu diesem Anwesen beim Schneerosenweg. Ein 15-minütiger Spazierweg führt vom Hof zum Duxer Köpfl, das einen schönen Ausblick auf die „Perle am Inn“ und das Tiroler und bayerische Inntal bietet. Hier befindet sich auch eine kleine Musikantenkapelle. Auf dem Fußweg von und nach Kufstein liegt auch die Matienkapelle.
Das gediegene Gasthaus bietet unter anderem Gerichte von Lämmern aus der eigenen Zucht. Auch Galloway-Rinder wachsen hier auf – diese Produkte können hier ebenfalls erworben werden.
(Quelle: Hendrik Heuser / Beitragsbild – Fotos: Hendrik Heuser)

Stromausfall in Bad Feilnbach

Stromausfall in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Beim Stromnetzbetreiber Bayernwerk gingen am gestrigen MIttwochvormittag gegen 11.30 Uhr zahlreiche Meldungen von Anwohnern der Münchner Straße und angrenzenden Straßen in Bad Feilnbach ein, weil ihre Haushalte plötzlich nicht mehr mit Strom versorgt waren.
Ein Mitarbeiter konnte vor Ort schnell den Grund des Problems ausfindig machen: Ein Stromverteilerkasten an der Kreuzung Münchner Straße / Flurstraße war augenscheinlich angefahren worden. Nach den Angaben der Polizei – vermutlich mit einem Traktor.
Anwohner nahmen zum Zeitpunkt des Stromausfalls auch einen deutlichen Knall war. Der Täter hat sich danach unerlaubt vom Unfallort entfernt.
Zur Ermittlung benötigt die Polizeiinspektion Brannenburg die Mithilfe der Bevölkerung. Es werden daher Zeugen gebeten, welche sachdienliche Angaben zum Unfallhergang geben können, sich unter 08034/9068-0 telefonisch zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg: Beitragsbild: Symbolfoto: re)

„Schiefer Turm“ von Hohenaschau

„Schiefer Turm“ von Hohenaschau

Aschau im Chiemgau / Landkreis Rosenheim – Den schiefen Turm von Pisa besuchen jährlich Tausende von Touristen. Der schiefe Turm von Hohenaschau hat sich noch nicht so herumgesprochen. In Schieflage geraten ist das Türmchen wohl durch den Wind, der oftmals über das historische Gebäude fegt. Die Kampenwand im Hintergrund mit ihrem markant gezackten Felsmassiv steuert dazu die perfekte Kulisse bei.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Tonieboxen für kleine Patienten

Tonieboxen für kleine Patienten

Rosenheim – Die sogenannte „Toniebox“ ist ein würfelförmiges, für Kinder konzipiertes Tonabspielgerät mit sehr einfacher Bedienung. Alos gerade auch für kleine Patienten in der Klinik eine ideale Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben. Umso größer war darum jetzt die Freude einer Spende des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim: Tonieboxen samt umfangreichen Zubehör.
Gesundheits- und Krankenpflegerin Andrea Riepertinger (1 von links auf unserem Beitragsbild) nahm die Geschenke stellvertretend für alle Kinderstationen in Empfang. Sie waren auch ein Herzenswunsch des Personals. „Für unsere kleinen Patienten können wir jetzt schnell und unkompliziert eine angenehmere, entspanntere Atmosphäre schaffen“, so Andrea Riepertinger. Überreicht wurden die Tonieboxen durch 1. Vorsitzende Mihaela Hammer (2. von rechts), 2. Vorsitzende Jasmin Harre-Göhsl (2. von links.) und Kassiererin Sanja Cvetka (1. von rechts) des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Donnerstag, 20. Januar, 2022:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 809,9 (Vortage:802,0/761.1/713,9/709,2/676,2/691,9/632,2)
Landkreis Rosenheim: 751,6 (Vortage: 729,8/726,3/635,0/630,4/618,2/622,0)
Landkreis Traunstein: 711,0 (Vortage: 587,1/487,4/435,0/419,2/433,8/415,2)
Landkreis Mühldorf: 818,1 (Vortage: 712,6/669,6/597,5/560,6/500,5/558,0/503,1)
Landkreis Berchtesgadener Land: 538,0 (Vortage: 432,6/474,9/429,8/397,8)
(Quelle: RKI, Stand 20. Jan.)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern:
384 (+15,3 %) / Vortage: 376 (+11,9) / 353 (+15 %) / 357 (+12,3)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 19. Jan – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern:
381 (-18,4 %) / Vortage: 388 (-20,0 %) / 400 (-20,3 %) / 407 (-20,7)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 19. Jan – Veränderung zur Vorwoche)

Omikron-Fälle kumuliert seit KW 46
Nachweise (Seq.): 3612
Verdacht (PCR): 55.507
Gesamt: 59.119
(Quelle: RKI, Stand: 19. Januar)

Zur gesamten Übersicht geht es hier:

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. Januar.

Namenstag haben: Fabian, Sebastian, Ursula, Ute

3 bekannte Geburtstagskinder:

Buzz Aldrin (1930 – ist ein ehemaliger US-amerikanischer Astronaut, der als Mitglied der Apollo-11-Mission als zweiter Mensch nach Neil Armstrong den Mond betrat.)

DeForest Kelly (1920 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine Rolle des Dr. Leonard „Pille“ McCoy in der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“ bekannt wurde.

André-Marie Ampère (1775– war ein französischer Physiker, Mathematiker und ein Begründer der Elektrodynamik.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1885: Der Us-Amerikaner LaMarcus Adna Thompson lässt die erste realisierte Achterbahn patentieren.
  • 1778: James Cook landet auf Kaua´i (Hawaii)
  • 1959: Der Erstflug der Vickers Vanguard findet statt. Sie wird das letzte große europäische Passagierflugzeug mit Propellerantrieb sein.
  • .(Quelle: wikipedia.org/ Beitragsfoto: re)
Reihenweise positive Tests in RoMed Kliniken

Reihenweise positive Tests in RoMed Kliniken

Rosenheim Omikron ist in den RoMed Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim angekommen. Routinetestungen brachten es ans Licht: Am späten Dienstagabend kamen, einer aktuellen Pressemeldung zufolge, reihenweise postive Testergebnisse an. Stand heute, 19. Januar,  sind in den RoMed Kliniken Bad Aibling 21 Mitarbeiter, in Prien neun, in Rosenheim 29 und in Wasserburg 31 Mitarbeiter positiv getestet und in Quarantäne. 

Die gute Nachricht für Patienten: Alle RoMed Standorte sind geöffnet – insbesondere die zentrale Notaufnahme. Die Akutversorgung findet nach Angaben in der betreffenden Pressemitteilung statt. Vor allem beim Schwerpunktversorger Rosenheim finde die Behandlung von Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Polytrauma vollumfänglich statt.
In Wasserburg ist jedoch damit zu rechnen, dass Notfallpatienten nach der Akutbehandlung in umliegende Kliniken verlegt werden.

Alle planbaren Eingriffe werden abgesagt, soweit diese verschoben werden können. Das Klinikpersonal nimmt aktiv Kontakt mit den betroffenen Patienten auf. Ambulante Termine können wie vereinbart wahrgenommen werden.

Am heutigen MIttwoch fand deshalb bereits eine Sondersitzung des RoMed-Krisenstabes statt, um die Akutversorgung zu steuern und weitere Maßnahmen abzustimmen. „Die einzelnen RoMed Standorte helfen sich gegenseitig. Es besteht ein intensiver Austausch mit dem ärztlichen Krankenhauskoordinator sowie mit den umliegenden Kliniken und dem Gesundheitsamt.

Die Lage an den betreffenden Kliniken im Einzelnen:

Standort Bad Aibling
Die positiv getesteten Mitarbeiter kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Klinik, mehrere Fälle gibt es beim Personal der Altersmedizin. Die Akutgeriatrie/Alterstraumatologie ist für Neuaufnahmen derzeit deshalb geschlossen. Die Zentrale Notaufnahme ist personell mit zusätzlichen Nicht-Covid-Erkrankungen besonders schwer betroffen. Im Laufe des Tages können mehrere Patienten entlassen werden, sodass wieder Kapazitäten insbesondere für die Notfallversorgung frei werden.

Standort Prien
Die Infektionen verteilen sich auch hier über das ganze Haus.
Die Klinik ist sehr stark mit Notfällen belegt und weiterhin aufnahmefähig.

Standort Rosenheim
Mehrere Mitarbeiter der Chest Pain Unit (Einheit der Kardiologie für Patienten mit Herzerkrankungen) sind positiv. Deshalb wurde diese Station vorsorglich vorübergehend gesperrt. Diese spezialisierte Patientenversorgung übernimmt solange die Intensivstation und die Stroke Unit (Schlaganfalleinheit). Aktuell gibt es keine nosokomialen Infektionen. Generell ist das Klinikum sehr stark belegt.

Wie geht es weiter?
Mitarbeiter- und Patiententestungen erfolgen nach Standard engmaschig. In Rosenheim finden beispielsweise wöchentlich rund 1.000 PCR-Testungen und zusätzlich noch deutlich mehr Antigen-Testungen statt.
Derzeit wird mit dem Gesundheitsamt geklärt, inwiefern eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne bei Klinikmitarbeitern möglich ist. Es steht im Raum, dass geboosterte Mitarbeiter, die positiv getestet wurden und keine Symptome aufweisen bei zwei negativen PCR-Testungen im Abstand von 24 Stunden – nach dem vierten Tag – den Dienst wieder antreten können.
(Quelle: Pressemitteilung der RoMed Kliniken Rosenheim)