Was muss in die Reise-Apotheke für den Hund?

Was muss in die Reise-Apotheke für den Hund?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Wenn es in den lang ersehnten Sommerurlaub geht, kommen Hunde gerne mit. Doch nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Vierbeiner können ein neuer Ort oder ein anderes Klima eine Herausforderung sein. Machen sich am Reiseziel leichte Beschwerden beim Hund bemerkbar, lässt sich häufig einfach Abhilfe schaffen.

Ob Badeurlaub, Wandern oder Camping: Viele Hundehalter verreisen am liebsten mit ihrem Vierbeiner. Dabei ist vorher oft nicht abzusehen, wie das Tier auf eine plötzliche Klimaveränderung oder ein verändertes Umfeld reagiert. Einige Risiken lassen sich vor Antritt der Reise mit dem Tierarzt besprechen, auf andere müssen Halter spontan am Reiseziel reagieren.
Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte  (bpt) empfiehlt deshalb, nicht nur eine Notfallapotheke für den Hund im Gepäck zu haben, sondern sich auch mit den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut zu machen. Natürlich ist bei ernsthaften Problemen wie Blutungen, Krampfanfällen, auffallender Abgeschlagenheit oder schweren Verletzungen auch im Urlaub der schnelle Weg zum Tierarzt unumgänglich. Bei leichten Beschwerden dagegen können Tierhalter meist selbst Abhilfe schaffen.

Insektenstiche:
Einstichstelle kühlen

Grundsätzlich sind Wespen- und Bienenstiche für Hunde zwar schmerzhaft, aber in den meisten Fällen harmlos. Zeigt der Vierbeiner nach einem Stich keine allergische Reaktion, reicht es häufig, die Einstichstelle zu kühlen. Der Stachel kann mit einer Pinzette oder einem Tuch entfernt werden. Nach dem ersten Schreck haben Hunde den Insektenstich meist schnell wieder vergessen. Anders kann es aussehen, wenn das Tier im Maul-, Kopf- oder Halsbereich gestochen wird: „Wenn die Atemwege stark anschwellen, kann die Luftzufuhr des Tieres behindert werden“, warnt Astrid Behr vom bpt. Kommt es beim Tier zu starkem Speichelfluss, Schwellungen oder Atembeschwerden, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Das gilt auch im Falle einer nachgewiesenen Insektenallergie.

Pfotenverletzungen:
Fremdkörper vorsichtig entfernen

Geraten Fremdkörper wie Dornen oder Steine zwischen die Ballen, können die eingetretenen Gegenstände meist selbst entfernt werden. Hierzu muss die verletzte Stelle zunächst enthaart, gewaschen und desinfiziert werden, bevor der Gegenstand vorsichtig, ggf. mit einer Pinzette, entfernt wird. Größere Wunden sollten anschließend verbunden werden. Ist eine klaffende Wunde sichtbar oder lässt sich der Fremdkörper schwer entfernen, sollte er in der Wunde belassen und ein Tierarzt aufgesucht werden.

Hitzschlagverdacht:
Vorsichtig Abkühlung verschaffen

Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 37,5 und 39° Grad Celsius. Bei besonders warmen Temperaturen oder großer körperlicher Belastung kann diese bis auf 42 Grad ansteigen. „Hunde sind äußerst hitzeempfindliche Tiere. Da sie nur eine geringe Anzahl an Schweißdrüsen an der Unterseite der Pfoten und am Nasenspiegel besitzen, können sie nicht schwitzen und so ihren Körper abkühlen“, erklärt Behr. Um sich abzukühlen, bleibt daher nur das Hecheln. Dieses erzeugt Verdunstungskälte. Übersteigt die Außentemperatur 28 Grad, muss sich der Vierbeiner anderweitig Kühlung verschaffen – beispielsweise indem er sich auf kalte Fliesen legt oder schwimmen geht.
Symptome, die auf einen Hitzschlag des Tieres hindeuten sind schnelles Hecheln, ein rasender Herzschlag, Mattigkeit sowie Krämpfe oder sogar Bewusstlosigkeit. „Zeigt der Hund solche Symptome, gilt es, ihn vor der tierärztlichen Versorgung schnell in den Schatten zu bringen und langsam abzukühlen – etwa mit kühlen, feuchten Tüchern“, rät die Tierärztin. Mit dem Kühlen sollte immer an den Pfoten und den Gliedmaßen begonnen werden, um dann mit dem Tuch langsam weiter zum Körper bis hin zum Nackenbereich zu wandern. Um einen Schock zu vermeiden, dürfen überhitzte Hunde niemals mit Wasser überschüttet werden.

Für alle Fälle:
Die Reiseapotheke

Um den Hund im Notfall versorgen zu können, sollten folgende Medikamente und Utensilien im Reisegepäck nicht fehlen:

  • Vaseline zum Einfetten des Thermometers oder bei Liegeschwielen
  • kühlende Salbe gegen Insektenstiche
  • Wunddesinfektionsmittel
  • desinfizierende Wundsalbe
  • sterile Kochsalzlösung als Spülflüssigkeit für Hautwunden und bei
    Fremdkörpern im Auge
  • Verbandsmaterialien wie Mullbinden, Kompressen und Pflasterrollen
  • ein digitales Fieberthermometer
  • eine Zeckenzange
  • bei Reisen in südliche Länder auch Insektenschutzmittel
    (Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Spielzeug im Sinne der Nachhaltigkeit

Spielzeug im Sinne der Nachhaltigkeit

Rosenheim –  Es muss nicht immer neues Spielzeug sein. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist in der Caritas-Kinderkrippe „Wiederkunft Christi“ in Rosenheim Spielzeug aus scheinbar wertlosen Materialen entstanden. Die Kinder waren begeistert.

Upcycling-Auto mit Puppe an Bord

Rollenspiele gewinnen vor dem Übertritt in den Kindergarten immer mehr an Bedeutung. Was gibt es also Schöneres, als die Strecke zum “Einkauf” im eigenen Auto zu fahren. Aus stabilen Großkartons, Holz.- und Stoffresten, einem Regalkorb der als Kofferraum und Sitzfläche umgebaut wurde und ein wenig Kleber, Schrauben und Farbe entstand dieses upcycling Projekt.

Kind im Dunkeln mit Licht in Flaschen

Dunkelheit und Licht üben nicht nur in den Wintermonaten einen besonderen Reiz aus. Feste bunte PET Flaschen und Flaschen LED-Lichterketten wurden so umgebaut, dass die Kinder den Ein.- und Ausschaltknopf bedienen können, aber keinen Zugang zu Batterie oder dem Draht haben. Ob zum Bestaunen, zum Bewegen zur Musik, in der Dunkelheit fangen zu spielen oder zum Entspannen in der Hängeschaukel, den Kindern gehen die Ideen nicht aus.

Blick von oben auf drei Kinder, die in einer Wanne sitzen und mit Rasierschaum spielen

Ein weiteres Highlight im Juni war das Rasierschaumbad, bei dem die Kinder die Möglichkeit hatten, taktile Erfahrungen am ganzen Körper zu sammeln. Anfangs zögerlich im Umgang mit dem Schaum, entdeckten die Kinder sehr schnell Spaß daran, jede freie Hautstelle zu bedecken, sich Frisuren zu gestalten und miteinander darüber zu lachen.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild, Fotos: Caritas)

Der Natur auf der Spur

Der Natur auf der Spur

Prien / Landkreis Rosenheim – Bis Anfang Oktober 2022 ist man in Prien  „Der Natur auf der Spur“ – mit ausgebildeten Naturführern und Biologen geht es auf eine dreistündige Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen.

Die ökologische Bedeutung des Chiemsees sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung für Natur und Umwelt rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ kann man an das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas gelangen und bedrohte Wasser- und Wattvogelarten bestaunen. Die Teilnehmer erfahren einiges über die Entstehungsgeschichte des drittgrößten Sees Deutschlands und sein langsames Vergehen. Termine sind freitags bis 5. August um 16.30 Uhr, ab 12. August bis 30. September um 15 Uhr und samstags bis 1. Oktober um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist am Dampfersteg Übersee/Feldwies, neben der Seewirtschaft.
Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 15 Personen, die maximale Gruppengröße sind 22 Gäste. Sonderführungen auf Anfrage. Anmeldung und weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051/6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de.
(Quelle: Prien Marketing Gmbh / Beitragsbild: Copyright Claus Linke-Prien Marketing GmbH, zeigt:  Heinz-Jürgen Pohl engagiert sich bereits seit über 20 Jahren ehrenamtlich für den Schutz der Region. Gemeinsam mit weiteren Naturführern macht er den Teilnehmern der Erlebnisbootsfahrten die Natur am Chiemsee auf anschauliche Art und Weise begreiflich.)

Bad Aibling, Landkreis Rosenheim, 1925

Bad Aibling, Landkreis Rosenheim, 1925

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1925. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Bad Aibling. Fotografiert wurde von der Münchener Straße aus.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)

Kinderdorf freut sich über erstes  Baby

Kinderdorf freut sich über erstes Baby

Irschenberg – Zwei ukrainische Familien mit insgesamt neun Personen leben seit einigen Monaten im Caritas Kinderdorf Irschenberg. Vor wenigen Tagen bekam eine der Familien Zuwachs: Die kleine Emilia erblickte im Krankenhaus Agatharied das Licht der Welt. Sie ist das erste Baby im Kinderdorf in 50 Jahren.

Die Vorsitzende des Fördervereins und Präsidentin des bayrischen Landtags, Ilse Aigner,
ließ es sich nicht nehmen, die kleine Emilia persönlich im Kinderdorf zu begrüßen und ihrer Familie alles Gute zu wünschen.
Sie kam nicht mit leeren Händen: Zusammen mit Dorfleiter Wolfgang Hodbod überreichte
sie kleine Geschenke zur Geburt. Zudem übernimmt der Förderverein des Kinderdorfes
eine Patenschaft für Emilia.
Ilse Aigner bedankte sich bei Wolfgang Hodbod und den Bewohnern des Kinderdorfes für
ihr großes Engagement in der Flüchtlingshilfe: „Die Hilfe durch die Zivilgesellschaft ist ein
wichtiger Beitrag zur Bewältigung dieser großen Aufgabe und wird wohl leider noch längere Zeit nötig sein.“ Für die Kinder, die im Kinderdorf leben, war die Geburt der neuen, kleinen Mitbewohnerin ebenfalls sehr spannend. Sie stellten einen Storch mit Babypuppe vor dem Haus 5 auf und hingen viele Luftballons zur Begrüßung von Emilia und ihrer glücklichen Mutter auf.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Kinderdorf – Beitragsbild Gabriele Dorby-Pressesprecherin von Ilse Aigner, Foto zeigt: Freuen sich über den Nachwuchs im Caritas Kinderdorf Irschenberg: Die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner mit Mutter Yulija Shkafar und Baby Emilia, daneben ihre 10-jährige Schwester Yeva, Oma Alla Yudova und Dorfleiter Wolfgang Hodbod.)

Spendenscheckübergabe an RoMed Klinikum

Spendenscheckübergabe an RoMed Klinikum

Rosenheim – Die Bürgerstiftung Rosenheimer Land unterstützt das RoMed Klinikum Rosenheim mit einem Betrag in Höhe von 8.800 Euro. Jetzt fand die symbolische Spendenübergabe statt:

Dr. Markus Wöhr, Chefarzt Klinik für Urologie und Kinderurologie, und Josef Bauer, Leitung Klinikinfrastruktur, freuen sich, denn mit den 8.800 Euro ist die Anschaffung eines Resektoskopsiebes mit einem Laserarbeitseinsatz für die Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung, von Blasensteinen und Harnröhrenengen möglich. Mit dem neuen Instrumentarium können zahlreiche weitere Patienten endoskopisch minimal-invasiv behandelt werden.
Den symbolischen Spendenscheck überreichten Mirko Gruber, Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung Rosenheimer Land und Vorstand der meine Volksbank Raiffeisenbank eG, und Martin Klampfleitner, Stiftungsbeauftragter der meine Volksbank Raiffeisenbank eG.
(Quelle: RoMed Klinikum / Beitragsfoto RoMed Klinikum, zeigt von links: Josef Bauer, Dr. Markus Wöhr, Mirko Gruber, Martin Klampfleitner)

Gute Laune beim Grillfest der Kastenauer Schützen

Gute Laune beim Grillfest der Kastenauer Schützen

Kastenau / Rosenheim – Auf sehr gute Resonanz stieß am gestrigen Samstagabend beim Grillfest der Kastenauer Schützen am Schützenheim neben dem ehemaligen Kastenauer Hof.

Gefeiert wurde ab 16 Uhr und von Beginn an war viel los. Grillfleisch, Steckerlfisch und Grillwürstl waren bei den Gästen heiß begehrt. Ebenso die Nachspeise mit Kaffee und Kuchen. Erst spät in der Nacht traten die letzten Besucher den Heimweg an. 
(Quelle: Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam)

Blick auf das Grillfest Kastenau. Gäste sitzen unter offenem Zelt
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. Juli.

Namenstag haben: Amalia, Alma, Engelbert, Erich, Knud, Olaf, Raphael,

3 bekannte Geburtstagskinder:

Alfred Biolek (1934 – war ein deutscher Entertainer, Moderator und TV-Produzent.)

–  Carl Orff (1895 – war ein deutscher Komponist und einflussreicher Musikpädagoge. Er entwickelte die musikalische Erziehung von Kindern mit „Orff-Instrumenten“. Seine bekannteste Komposition: „Carmina Burana“.)

–  Nikola Tesla (1856 – war ein serbisch-US-amerikanischer Erfinder und Ingenieur, der vor allem auf dem Gebiet der Elektrodynamik tät war und als Pionier des Wechselstroms in die Geschichte der Energietechnik einging.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1817: David Brewster erhält ein englisches Patent auf seine Erfindung „Kaleidoskop“.
  • 1913: Im Death Valley in Kalifornien wird eine Temperatur von 56,7 Grad Celsius gemessen. Bis heute der weltweit höchste Wert.
  • 1938: Howard Hughes umrundet in einem zweimotorigen Passagierflugzeug „Lockheed 14“ zusammen mit Begleitern in nur 91 Stunden die Erde. Bis dahin die schnellste Weltumrundung. Noch schneller bis jetzt war im Jahr 1995 eine Concorde mit 31 Stunden, 27 Minuten und 49 Sekunden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Schnitzkurs „Kinder machen Kunst“

Schnitzkurs „Kinder machen Kunst“

Prien / Landkreis Rosenheim Nachwuchskünstler, ab acht Jahren, haben am Freitag, 15. Juli, die Gelegenheit an dem kreativen Workshop „Kinder machen Kunst – Schnitzkurs“ teilzunehmen.

Gemeinsam mit der Holzbildhauerin Franziska Bürger erlernen die Mädchen und Buben Schnitztechniken und machen sich anschließend selbst ans Werk. Der Termin am Dienstag, 19. Juli 2022 ist bereits ausgebucht. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr im Kleinen Kurpark (Alte Rathausstraße 11, 83209 Prien am Chiemsee), Dauer zirka zwei Stunden. Eine Anmeldung ist galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmerzahl sind jeweils acht Personen.
(Quelle: Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Franziska Bürger)

Silomais für den Simsseeschutz

Silomais für den Simsseeschutz

Landkreis Rosenheim – Praxisversuche beim Silomais für den Simsseeschutz: Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim organisierte eine Rundfahrt zum gewässerschonenden Maisanbau in Zusammenarbeit mit 15 Landwirten.

Die Gewässerqualität des Simssees leidet unter hohen Phosphoreinträgen. Dessen sind sich die Landwirte im Einzugsgebiet bewusst, ebenso wie Edeltraud Wissinger von der Firma Ecozept, die im Auftrag des Abwasserzweckverbands seit 2003 Landwirte am Simssee berät. Ca. 50 Prozent der Phosphorfrachten im See stammen aus Ackerflächen, obwohl diese nur 20 Prozent der Fläche im Einzugsgebiet ausmachen“. Phosphor haftet an den Bodenteilchen. Daher gelangt dieser vom Acker durch Bodenabschwemmung in den See. Insbesondere bei Mais kommt es bei Starkniederschlägen zu Abschwemmung.
Gleichzeitig ist Silomais ein sehr wertvolles Futtermittel in der Milchviehhaltung, die in der Region um den Simssee eine bedeutende Rolle spielt. Jetzt wird nach neuen Wegen gesucht, um beide Ziele, Gewässerschutz und die Erzeugung von hochwertigen Futtermitteln besser zusammenführen zu können.

Mulchsaat ist aktuell eine
erfolgversprechende Maßnahme

Eine erfolgversprechende Maßnahme ist hierbei die Mulchsaat, bei der auf die übliche Bodenbearbeitung mit dem Pflug verzichtet wird und der Mais in einen „Mulch“ aus Ernte- und Pflanzenrückständen gesät wird. „Aufgrund der hohen Niederschläge im Alpenvorland führt der Verzicht auf den Pflug aber oft zu verminderten Maiserträgen“, so Felix Forster vom AELF Rosenheim. Um dennoch hohe Erträge zu erzielen und gleichzeitig einen guten Erosionsschutz zu erreichen, bedarf es Erfahrung und der richtigen Technik. So probieren in diesem Jahr mehrere Landwirte im Simssee-Einzugsgebiet verschiedene Verfahren zum pfluglosen Maisanbau aus. Unterstützt werden die Landwirte durch das AELF Rosenheim und die Firma Ecozept.
Bei der Felderrundfahrt wurden vier Felder besichtigt, auf denen genau diese neuen Methoden der Bodenbearbeitung vorgestellt wurden. Felix Forster und Benedikt Hagl vom AELF Rosenheim zeigten, dass eine Mulchsaat nach abfrierenden Zwischenfrüchten bereits gut funktioniert. Probleme bestehen aber nach einer Ackergras-Vorfrucht. Zudem zeigte Forster, dass die Mulchsaat nur ein Baustein zum Erosionsschutz im Mais ist. Wichtig ist auch eine ausreichende Kalk-Versorgung, der Anbau vielfältiger Zwischenfrüchte und eine bodenschonende Bewirtschaftung. „Ein Patent-Rezept, das immer klappen wird, gibt es hier nicht. Jeder Landwirt muss selbst herausfinden, welches Verfahren auf seinem Betrieb am besten funktioniert“

Unkräuter vermehrt resistent
gegen die Pflanzenschutzmittel

Passend zu den Versuchen für den Erosionsschutz führte Hans Hamberger aus Stephanskirchen, einen Versuch zur Verminderung des Einsatzes chemischer Pflanzenschutzmittel durch. Johannes Überacker vom AELF Rosenheim hat diesen fachlich begleitet. „Pflanzenschutzmittel und deren Rückstände werden immer wieder in Gewässern gefunden. Zudem entwickeln die Unkräuter vermehrt Resistenzen gegen die Pflanzenschutzmittel“ In sechs Varianten testete Hamberger, ob eine Unkrautbekämpfung komplett ohne Chemie möglich ist, oder ob auch eine Kombination aus reduziertem chemischem und mechanischem Pflanzenschutz zufriedenstellende Resultate erzielen kann. Rein mechanisch kam ein Präzisionsfederzinkenstriegel, sowie ein kameragesteuertes Hackgerät zum Einsatz. „Durch die Unkrautbekämpfung mit dem Hackgerät können Verkrustungen der Bodenoberfläche gebrochen werden. So ist sogar ein positiver Effekt auf das Maiswachstum möglich“ so Überacker. Im Versuch war der Bestand mit herkömmlicher, chemischer, Unkrautbekämpfung frei von Unkräutern. Bei der rein mechanischen Variante wurden die Unkräuter zwischen den Reihen sehr gut, die Unkräuter in der Reihe dagegen nicht alle erfasst.
Wie gut die getesteten Maßnahmen in der Praxis funktionieren, hänge nicht nur von der Präzision der Technik, sondern sehr stark von der Witterung, den Bodenverhältnissen und vielen weiteren Einflüssen ab. Der Landwirt benötige für die geeignete Bewirtschaftungsauswahl neben Wissen und Erfahrung vor allem ein Gespür für die aktuell am Standort vorherrschenden Bedingungen, um Gewässerschutz, Unkrautregulierung und den optimalen Ertrag zu vereinen.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild: AELF Rosenheim)

Esbaumviertel in Feierlaune

Esbaumviertel in Feierlaune

Rosenheim – Im Esbaumviertel in Rosenheim findet am heutigen Samstag das „Esbaumfest“ statt. Gastronomen und Kaufleute haben sich dafür ein buntes Programm für die ganze Familie einfallen lassen.

Ursprünglich war der Esbaum in der Rosenheimer Innenstadt ein großer Weideplatz. Mit der Zeit entwickelt sich daraus ein gemütliches Stadtviertel, das heute geprägt wird von Miteinander von Handel, Wohnen und Gastronomie.
Alte Stadtvillen setzten ebenso Akzente wie kleine idyllische Vorgärten und Wasseranlagen. Verwinkelte Gassen mit den überwiegend inhabergeführten Geschäften laden zum gemütlichen Bummeln ein. „Wir-Gefühl“ wird dort groß geschrieben.
Daraus hat sich dann vor über 20 Jahren auch das Esbaumfest entwickelt. Nach zweijähriger coronabedingter Pause kann es heuer endlich wieder stattfinden.
Start war um 11 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt ging es noch eher beschaulich zu, wie unsere Fotoimpressionen zeigen. 
Kulinarisch wird dort heute auf alle Fälle viel geboten. Außerdem gibt es einige Flohmarktstände, eine Malaktion für die gesamte Familie und musikalische Umrahmung.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Esbaumfest. Trachten zu reduzierten Preisen
Die Musiker noch in der Aufwärmphase
Esbaumfest Rosenheim. Gastronomie lädt zum gemütlichen Entspannen ein
Die Geschäfte am Esbaum locken mit Sonderaktionen und Rabatten
Malaktion für die gesamte Familie
Esbaumfest Rsoenheim: Ein Flohmarktstand mit Trachtengürteln und Bierkrügen
Ludwigsplatz, Rosenheim, 1979

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1979

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1979. Auf dem alten Foto sehen wir den Ludwigplatz in Rosenheim mit Blick zur Kaiserstraße.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)