Neue Wohnanlage in Kiefersfelden eingeweiht

Neue Wohnanlage in Kiefersfelden eingeweiht

Kiefersfelden  / Landkreis Rosenheim – Zwei Monate früher als geplant, konnte die neue Wohnanlage der Wohnungsbau GmbH des Landkreises Rosenheim in Kiefersfelden eingeweiht werden. Auch die kalkulierten Baukosten von 5,3 Millionen Euro wurden laut Geschäftsführer Karl Seidl leicht unterschritten.

Die neue Wohnanlage in Kiefersfelden

Seit dem Baubeginn im Dezember 2020 entstanden auf dem rund 3.200 Quadratmeter großen Grundstück am Sonnenweg, aufgeteilt auf zwei Mehrfamilienhäuser, insgesamt 21 Wohnungen, davon elf Sozialwohnungen. Die Wohnungen sind zwischen 43 und 88 Quadratmetern groß und barrierefrei. Jedes Gebäude verfügt über einen eigenen Aufzug. Hinzu kommen 17 Stellplätze in Carports und 25 unter freiem Himmel. Die ersten Mieter sind noch am Tag der Einweihung eingezogen. Alle Wohnungen verbleiben im Eigentum der GmbH.
„Wenn man in so einer Gegend bezahlbaren Wohnraum errichten kann, ist das eine gute Sache“, sagte Landrat Otto Lederer bei der Einweihungsfeier. Er lobte alle Beteiligten. „Dieses Team, um den Verantwortlichen Geschäftsführer Karl Seid ist unschlagbar. Wer in solchen Zeiten so ein Projekt unter dem Zeitplan und auch noch günstiger hinbekommt, das ist schon großartig.“

„Leuchtturmprojekt“ für
die Gemeinde Kiefersfelden

Als „Leuchtturmprojekt“ für die Gemeinde bezeichnete Kiefersfeldens 1. Bürgermeister Hajo Gruber die Wohnanlage. In Oberbayern bezahlbaren Wohnraum zu finden, sei ein großes Problem. „Es ist ein Festtag für Kiefersfelden. Ich kenne die meisten Mieter. Vielen Dank.“, so Gruber. Die Gemeinde hatte mit dem Geschäftsführer der GmbH bei der Vergabe der elf Sozialwohnungen ein Vorschlagsrecht vereinbart. Wie Gruber sagte, habe er schon eine Idee für ein Folgeprojekt in Kiefersfelden.
Karl Seidl, Geschäftsführer der Wohnungsbau GmbH, lobt die gute und enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kiefersfelden, dem Landratsamt und allen beteiligten Firmen. „Eine Baustelle läuft nur so gut, wenn alles funktioniert und alle Hand in Hand zusammenarbeiten, die Architekten, die Ingenieurbüros und die beteiligten Handwerksfirmen.“
Bei der Einweihung dabei waren auch die Geschäftsführer der beiden an der Wohnungsbau GmbH beteiligten Sparkassen. Wie Harald Kraus, Vorstand der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, sagte, setze die Sparkasse hier ein Zeichen für die Verbundenheit mit der Region und das mache ihn stolz. „Wir wünschen den Mietern, dass sie sich hier wohlfühlen, eine Heimat finden und in dieser friedlichen Umgebung leben können.“ Mit den Wohnungen in Kiefersfelden hat die Wohnungsbau GmbH nun insgesamt 81 Wohnungen im Landkreis Rosenheim geschaffen. „Ich hoffe, dass wir die 100er Grenze reißen“, so Kraus. Dem konnte sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Wasserburg am Inn, Peter Schwertberger nur anschließen. Er plädierte dafür, mit einem der nächsten Projekte in den Westen des Landkreises zu gehen. Bisher hat die Wohnungsbau GmbH Wohnraum in Prien, Bad Aibling, Wasserburg am Inn und Kiefersfelden geschaffen. Zwölf weitere Wohnungen sollen bis 2024 in Prien am Chiemsee entstehen. Geplanter Baubeginn ist November 2022.
Immer wieder wurde von den Rednern auch die Rolle von Altlandrat Wolfgang Berthaler angesprochen. Er sei es gewesen, der der GmbH in seiner Amtszeit neuen Schub gegeben und Karl Seidl als neuen Geschäftsführer vorgeschlagen hatte, sagte Landrat Otto Lederer. Bürgermeister Hajo Gruber erzählte, das Berthaler der Erster war, der mit der Idee für das Wohnprojekt in Kiefersfelden auf ihn zugekommen sei.
Die Wohnungsbau GmbH des Landkreises Rosenheim wurde 1991 gegründet. Neben dem Landkreis Rosenheim sind die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und Wasserburg am Inn daran beteiligt. Aktuell befinden sich 81 bezahlbare Wohnungen im Besitz der GmbH.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Landratsamt Rosenheim. Beitragsbild zeigt Karl Seidl, Geschäftsführer der Wonungsbau GmbH ( links) und Rosenheims Landrat Otto Lederer auf einem der Balkone der neuen Anlage).

Dr. Jörg Witthaut: Top-Mediziner 2022

Dr. Jörg Witthaut: Top-Mediziner 2022

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Dr. Jörg Witthaut, Leiter der handchirurgischen Sektion an der RoMed Klinik Wasserburg am Inn, gehört auch 2022 wieder zu den Top-Medizinern in ganz Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Recherche-Institut MINQ im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus durchgeführt hat.

In der Begründung heißt es, der Experte zeichnet sich – wie in den Jahren zuvor – durch herausragende Leistungen im Bereich der Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des „schnellenden Fingers“, der Arthrose des Daumensattelgelenks, der Dupuytren´sche Kontraktur sowie in der Handchirurgie komplexer Sehnenverletzungen aus.

Spezialist für Handverletzungen
und chronische Erkrankungen

Die Rechercheure kombinieren modernste IT, Methoden der Data Science und weitere wissenschaftliche Ansätze mit klassischer Marktforschung, um die medizinische Qualität eines Arztes widerzuspiegeln. Dazu gehört etwa Dr. Witthauts hohe Expertise im Bereich Morbus Dupuytren, einer Erkrankung, bei der gutartige Bindegewebe-Wucherungen in den Handflächen entstehen. Durch die langjährige Erfahrung des Handchirurgen können alle modernen Verfahren zur Behandlung von akuten und degenerativen Handproblemen wie Sehnenscheidenentzündungen, Frakturen und Bandverletzungen bis hin zur Ganglionentfernung durchgeführt werden.
Zum Leistungsspektrum Dr. Witthauts gehören zudem sekundärrekonstruktive Eingriffe wie Gelenklösungen und -ersatz, die Tumorchirurgie an der Hand sowie die Behandlung kindlicher Fehlbildungen.
„Es freut uns sehr, dass wir Focus Gesundheit erneut von der Qualität unserer Klinik und der Expertise Dr. Witthauts überzeugen konnten“, so der Kaufmännische Leiter Christof Maaßen. „Mit dieser Auszeichnung wird die hervorragende Arbeit unserer Klinik auch nach außen hin sichtbar und das Engagement all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertgeschätzt.“

So werden die
Top-Mediziner ermittelt

Das Recherche-Institut erfasst neben der Reputation im ärztlichen Kollegenkreis weitere Informationen zu Empfehlungskriterien, welche die medizinische Qualität widerspiegeln. Dazu gehört das Behandlungsspektrum des Arztes, wie häufig ein Arzt von Kollegen und Patienten empfohlen wurde, wie viel er wissenschaftlich publiziert, ob er klinische Studien durchführt sowie Informationen zu Patientenservices und Digitalangeboten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken, zeigt Jörg Witthaut)

Infotag zur Freiwilligenarbeit

Infotag zur Freiwilligenarbeit

Rosenheim – Am heutigen Montag, 11. Juli findet im neuen BRK-Servicezentrum des Roten Kreuzes in der Münchner Straße 16 in Rosenheim ein spezieller Infotag zum Thema „Freiwilligenarbeit“ statt.

Wer die Arbeit des Roten Kreuzes freiwillig durch seine ehrenamtliche Mitarbeit unterstützten möchte, erhält an diesem Tag ausführliche Beratung und Information zu den Projekten. 
Dazu gehören die sechs Kleiderläden, die Raublinger Tafel, Durchführung der Blutspenden, das Herzenswunsch-Hospizmobil und die Sozialen Arbeitskreise mit ihrer Arbeit für Senioren und Menschen mit Behinderung.
Die BRK-Fachleute stehen am Vormittag noch bis 13.30 Uhr und von 14.30 bis 19 Uhr für Auskünfte bereit.
Weitere Fachberater-Termine im BRK-Infozentrum in der Rosenheimer Innenstadt sind am:
– Mittwoch, 13 Juli zum Thema „Essen auf Rädern“ 
– Donnerstag, 14. Juli zum Thema Ambulante Pflege:
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: BRK Rosenheim)

Himmelsleiter und Grabendächer

Himmelsleiter und Grabendächer

Rosenheim – Wer von Euch ist schon mal auf einer Himmelsleiter gestanden? Am Samstag, 23. Juli, 15 Uhr, gibt es dazu die Gelegenheit –  im Rahmen einer Stadtführung zu den historischen Bürgerhäusern und verborgenen Innenhöfen der Rosenheimer Altstadt.

Treffpunkt ist beim Parkhaus P1 vor der Touristinfo (Hammerweg, 83022 Rosenheim). Bei dem Rundgang wird anhand von ausgewählten Gebäuden an die Bauweise erinnert, die früher im südöstlichen Bayern, Tirol und Oberösterreich verbreitet war.
Das Alltagsleben war geprägt von traditionsreichen Bürgerfamilien in den Altstadthäusern. Die Teilnehmer besuchen alte Hauseingänge, die letzte in Rosenheim erhaltene
„Himmelsleiter“ (eine geradlinig durch alle Stockwerke führende Treppe)
sowie Innenhöfe und erhalten interessante Einblicke in die Lebensweise der
damaligen Zeit.
Karten sind nur im Vorverkauf im Webshop unter www.touristinfo-rosenheim.de oder in der Touristinfo Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1, erhältlich. Weitere Informationen auch telefonisch unter: 08031/365-9061.
(Quelle: Presseinformation VKR – Beitragsbild: Copyright VKR, zeigt Stadtführerin Brigitte Schwaighofer. Sie weiß, wo es die Himmelsleiter zu entdecken gibt.)

Einsatzkräfte proben den Ernstfall

Einsatzkräfte proben den Ernstfall

Tacherting / Landkreis Traunstein . Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein hatte zusammen mit den Feuerwehren Tacherting, Emertsham und Peterskirchen zu einem großangelegten Übungsnachmittag geladen, dem nahezu 200 Helfer der heimischen Hilfs- und Rettungsorganisationen gefolgt sind. An verschiedenen Übungsstationen trafen die Teilnehmer auf teils knifflige Aufgabenstellungen. Tachertings Bürgermeister Werner Disterer machte sich vor Ort selbst ein Bild und sagte bei der Nachbesprechung „ich war sehr beeindruckt“.

Feuerwehrübung in Tacherting.

Sieben verschiedene Übungsszenarien hatten sich die Planer der Feuerwehren im Vorfeld überlegt und ausgearbeitet. Dabei wurde konsequent darauf geachtet, dass eine möglichst große Bandbreite an Aufgabenstellungen angeboten wird. Vom Fahrradsturz über einen Betriebsunfall in einer Zimmerei oder einem Brandmeldealarm in der Schule bis hin zum Verkehrsunfall, der sich als Gefahrguttransport entpuppte oder einen Sturz in einen Versorgungsschacht „war alles dabei“.
Unter anderem kam auch der Brandmeldeanlagenübungsanhänger des Kreisfeuerwehrverbandes zum Einsatz. Zahlreiche ortsansässige Betriebe haben ihr Betriebsgelände oder Fahrzeuge für die Übungen zur Verfügung gestellt. Zudem hatte die Gemeinde insbesondere mit dem Bauhof die Vorbereitungen und Durchführung unterstützt. „Alles keine Selbstverständlichkeit und dafür danke ich allen Helfern und Unterstützern von Herzen“, so der Hauptorganisator Alexander Heide.
Die Mitglieder der Feuerwehr-Führungsstelle „Alz“ im Feuerwehrhaus Trostberg haben die Koordination der Einheiten übernommen und stets darauf geachtet, dass es während des Nachmittages keine allzu langen Wartezeiten gibt und die Teilnehmer „durchgehend beschäftigt waren“. Dort hatte auch die Einsatzleitung der Rettungsdienste „ihre Zelte aufgeschlagen“, und so konnten auch die Einsatzleitungen selbst, die Zusammenarbeit üben und Abläufe trainieren.
Die Verletzen Darsteller wurden durch Helfer des Malteser Hilfsdienstes sowie vom Roten Kreuz vorbereitet und präsentierten sich mitunter mit täuschend echten Verletzungen, die bei manch einen Übungsteilnehmer zunächst nicht von „echten Verletzten“ zu unterscheiden waren. „Ich bin jedes Mal wieder beeindruckt, was ihr da auf die Beine stellt“, sagte Kreisbrandinspektor Georg König, der die Übungssamstage für den Kreisfeuerwehrverband federführend begleitet.

Besprechung der Feuerwehrübung in der Halle mit vielen Feuerwehrlern.

Den Dreh- und Angelpunkt des Tages bildete das Feuerwehrhaus in Tacherting. Von dort aus starteten die Teilnehmer ihre Übungen und kehrten nach dem Abschluss dort auch wieder zurück. Mit dem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehren Emertsham und Tacherting hatten Zuschauer zusätzlich die Möglichkeit, an die verschiedenen Übungsorte im Gemeindegebiet zu gelangen und den Akteuren bei der Bewältigung ihrer Aufgabenstellungen „über die Schulter zu schauen“.
Kreisbrandmeister Alexander Heide lobte die gastgebenden Feuerwehren, „die Übungen waren hervorragend ausgearbeitet und vorbereitet“, freute er sich. Walter Hofstetter, Kommandant der Feuerwehr Tacherting freute sich insbesondere darüber, „dass auch eine Hochleistungspumpe in den Übungsnachmittag eingebunden war“. Seiner ersten Einschätzung nach, „ist der Nachmittag durchaus positiv verlaufen und für viele Teilnehmer ergaben sich zahlreiche Lernmöglichkeiten“.
Helmut Frank vom Bayerischen Roten Kreuz stellte am Ende fest, „dass jeder einzelne Übungssamstag die Zusammenarbeit aller Organisationen fördert. Gerade mit Blick auf die zunehmenden Großschadenslagen gewinnt dies zusehends an Bedeutung“, so seine Einschätzung.
Etwa 90 Feuerwehrkräfte aus Tacherting, Peterskirchen, Emertsham, Trostberg, Heiligkreuz, Oberfeldkirchen und die Werkfeuerwehr Chemieparkt Trostberg beteiligten sich an dem Übungssamstag. Darüber hinaus übte einer der vier Hochleistungspumpenzüge die Abläufe. Beteiligt waren dort die Feuerwehren Hart, Kirchanschöring und Palling. Zusätzlich trainierten die Feuerwehren Grabenstätt und Oberwössen das Vorgehen „Warnen der Bevölkerung“. Auf Ihren Fahrzeugen waren spezielle Lautsprecher montiert, aus denen Sprachdurchsagen vom Band gelaufen sind. Das Fahrzeug der Feuerwehr Übersee musste auf dem Weg nach Tacherting umdrehen, da es zu einem Einsatz auf die Autobahn gerufen wurde.

Auch 30 Sanitäter des Roten Kreuzes
und der Wasserwachten waren vor Ort

Rund 30 Sanitäter des Roten Kreuzes, der Wasserwachten aus Traunstein und Seeon sowie der DLRG Seeon-Truchtlaching nutzten den Tag, um speziell die medizinischen Herangehensweisen zu üben. Das Technische Hilfswerk war mit Mitgliedern der Ortsgruppen Traunstein und Traunreut in den Übungsbetrieb eingebunden. Die Betreuungsgruppe des Malteser Hilfsdienstes aus Traunstein zeigte sich insbesondere für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte verantwortlich und nutze die Möglichkeit, den Teilnehmern ihre neue „mobile Großküche“ zu präsentieren, die zukünftig rund um die Uhr zu Einsätzen angefordert werden kann.
Darüber hinaus waren eine ganze Reihe Übungsbeobachter notwendig, die im Anschluss an die Übungen ein direktes Feedbackgespräch geführt und die Abläufe reflektiert haben. Diese wurden aus den Reihen der Kreisbrandinspektion sowie von erfahrenen Einsatzkräften aus den Reihen des Kreisfeuerwehrverbandes rekrutiert. „Gerade die Übungsbeobachter selbst lernen immer wieder dazu, da Herangehensweisen der Teilnehmer immer mal wieder vom Drehbuch abweichen und alternative Wege aufzeigen, die ebenfalls zielführend sind“, so Georg König, der sich im selben Atemzug bei allen bedankte, die den Tag in Tacherting unterstützt haben.
„Ich war selbst nie bei der Feuerwehr, bin aber von diesem sehr interessanten Nachmittag schwer beeindruckt“, sagte Tachertings Bürgermeister Werner Disterer und ergänzte, „dass es heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist, sich ehrenamtlich zu engagieren und dafür danke ich euch im Namen der Gemeinde Tacherting“. Auf die Einladung der Gemeinde Tacherting hin, bildete ein gemeinsames Abendessen den Abschluss des Tages, bei dem noch so manch eine Übungssituation nachbesprochen wurde.
(Quelle: Presseinformation Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Vertrauen lernen – Grenzen überwinden

Vertrauen lernen – Grenzen überwinden

Rosenheim / Landkreis – Vertrauen lernen, innere Grenzen überwinden, Fallen lassen – das war das Motto eines Ausflugs der Caritas-Zentren in Stadt und Landkreis Rosenheim für sieben Frauen mit Migrationshintergrund. Ziel war die Kletterhalle in Stephanskirchen.

Gemeinsam mit einer Kunst- und einer Erlebnispädagogin wurde spielerisch mit dem Thema „Vertrauen“ gearbeitet. Es wurden verschieden thematische Übungen durchgeführt, bevor sich die Frauen bei einer kleinen Bouldersession (Klettern auf Absprunghöhe) mit den Griffen und den Bewegungen an der Wand vertraut machen konnten. Ziel war es, die Thematik „Vertrauen“ noch einmal spielerischer zu erfahren und zu konditionieren.
Darüber hinaus wollten die Mitarbeiter der Caritas den Frauen ermöglichen, eine neue Einrichtung (Sportstätte) kennenzulernen-
(Quelle: Pressemitteilung Caritas-Zentren Stadt- und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Caritas-Zentren Stadt und Landkreis Rosenheim)

 

Musik und Tanz am Maibaum

Musik und Tanz am Maibaum

Prien / Landkreis Rosenheim – Zu einem bunten Programm am Marktplatz, aus heiteren Musik- und Tanzeinlagen, dargeboten vom Trachtenverein GTEV Prien und der Blaskapelle Prien sowie einem Auftritt der Priener Goaßlschnalzer, lädt die Prien Marketing GmbH am Donnerstag, 21. Juli 2022, um 19 Uhr ein.

Mit bayerischen Schmankerln von einem regionalen Caterer und einem Getränkeausschank ist für das leibliche Wohl gut gesorgt. Der Eintritt ist frei. Bei Schlechtwetter entfällt die Veranstaltung ersatzlos.
Weitere Infos im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon 08051 / 69050 oder info@tourismus.prien.de sowie www.tourismus.prien.de
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GbmH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH)

Feuriger Sonnenuntergang zum Wochenend-Ausklang

Feuriger Sonnenuntergang zum Wochenend-Ausklang

Happing / Rosenheim – Der gestrige Sonntag zeichnete sich zwar in Rosenheim nicht durch schönes Sommerwetter aus. Dafür ging der Tag aber dann mit einem wunderschönen Sonnuntergang zu Ende. Hier Impressionen aus dem Rosenheimer Stadtteil Happing.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Berge und Himmel rosarot
Sonnenuntergang in Happing
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. Juli.

Namenstag haben: Benedikt, Olga, Oliver, Rachel

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  John Quincy Adams (1767 – war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, Diplomat und Politiker der Demokratisch-Republikanischen Partei sowie der sechste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1825-1829).

Alexander Afanasjew (1826 – war ein russischer Märchenforscher und Märchensammler, der nach dem Vorbild der Gebrüder Grimm Märchen in Russland sammelte und mit seiner Märchensammlung „Russische Volksmärchen“ Figuren wie die Hexe Baba-Jaga populär machte.)

–  Giorgio Armani (1934 – ist ein erfolgreicher italienischer Modedesigner, Unternehmer und Gründer des nach ihm benannten Modelabels..)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1276: Weil viele Kardinäle im Konklave von der Sommerhitze erschöpft sind, einigen sie sich schließlich auf Ottobono Fieschi, der sich für den Papstnamen Hadrian V. entscheidet. Einen Monat später stirbt der noch nicht inthronisierte Papst am Hitzetod.
  • 1893: Der Japaner Kokichi Mikimoto züchtet erfolgreich die erste Zuchtperle.
  • 1975: Der Fund der Terrakotta-Arme bei Xiàn, einer bis dahin unbekannten Grabbeigabe für Qin Shihuangdi, den Gründer des Kaiserreichs China, wird bekanntgegeben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re, entstanden in Landshut)
Bayernweit erstes Feuerwehr-Training an E-Autos

Bayernweit erstes Feuerwehr-Training an E-Autos

Rosenheim / Kolbermoor / Landkreis Rosenheim –  Der Verbrenner ist wohl ein Auslaufmodell. Die Politik setzt aktuell auf Elektrofahrzeuge. Doch je mehr Elektroautos unterwegs sind, desto heißer diskutiert wird auch das Thema Sicherheit. Fakt ist: Kommt es damit zu einem Unfall, stehen die Retter vor ganz neuen Herausforderungen. Nun gibt es erstmals die Möglichkeit, an einem Elektrofahrzeug-Simulator zu trainieren. Das erste Praxistraining dieser Art in ganz Bayern fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Pullach in Kolbermoor statt. Innpuls.me war dabei.

Entwickelt wurde der Elektrofahrzeugsimulator von der Firma Q4Flo. Das Auto ist fahrtüchtig und sieht auf den ersten Blick völlig normal aus. Dahinter steckt aber jede Menge Technik, um den Ernstfall so realitätsnah wie möglich proben zu können.
Gesteuert wird der Simulator mittels App. Daniel Rothmaier von der Firma Q4Floh kann auf diese Weise die unterschiedlichsten Unfallszenarien vorgeben.

Zuerst steigt dunkler Rauch aus dem Kofferraum auf. Dann raucht es weiß. Ein schlechtes Zeichen, wie Daniel Rothmeier erklärt: „Weißer Rauch bedeutet in der Regel, dass es in den Batterien zu einer chemischen Reaktion gekommen ist“. Undichte Lithium-Ionen-Batterien produzieren Flusssäure und diese ist stark ätzend und giftig. Im Ernstfall bedeutet das für die Insassen: Sofort weg von dem Fahrzeug und Notruf an die Feuerwehr.
Sind die Retter dann vor Ort müssen auch sie natürlich höchste Vorsicht walten lassen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Dennoch betont Daniel Rothmeier: „E-Autos sind nicht gefährlicher als Verbrenner“. Aktuell würde es da viel Halbwiesen und Ängste rund um dieses Thema geben. Er sieht seine Aufgabe darin, damit aufzuräumen und zu zeigen, auf was es wirklich im Ernstfall ankommt.
Der Vorteil des Elektro-Fahrzeug-Simulator. Der Rauch sieht zwar realistisch aus, ist aber für Menschen komplett ungefährlich und auch das Fahrzeug nimmt bei den Trainingsstunden keinerlei Schaden.
Bei dem Training in Kolbermoor mit dabei war auch Kreisbrandrat Richard Schrank. Mit den ersten brennenden E-Autos wurden die Feuerwehren in der Region Rosenheim ab dem Jahr 2021 konfrontiert. Seitdem erinnert sich der Kreisbrandrat an sechs Einsätze – allesamt in der Ladephase der E-Autos. Richard Schrank empfindet darum auch Überlegungen, zukünftig mehr Ladestationen in Tiefgaragen anzubringen, für sehr problematisch. „Einsätze in Tiefgaragen sind immer gefährlich. Aber wenn es um brennende E-Autos geht, noch gefährlicher. Durch die enorme Hitze und den langen Brandherd können Deckenträger instabil werden“, erklärt er.
Vor gut einem halben Jahr kam mit „Wall-Y“ ein neues „Feuerwehrmitglied“ ins Team. Das kleine, wendige Löschfahrzeug wird mittels „Fernbedienung“  im Ernstfall alleine in eine Tiefgarage geschickt und kann dort über Stunden das brennende Fahrzeug quasi ganz alleine wässern und damit so lange kühlen, bis die Gefahr gebannt ist.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam, Beitragsbild: Karin Wunsam, Video, Fotos: Josefa Staudhammer)chlechtes Zeichen, wie Daniel Rothmeier erklärt: „Weißer Rauch bedeutet in der Regel, dass es in den Batterien zu einer chemischen Reaktion gekommen ist“. Undichte Lithium-Ionen-Batterien produzieren Flusssäure und diese ist stark ätzend und giftig. Im Ernstfall bedeutet das für die Insassen: Sofort weg von dem Fahrzeug und Notruf an die Feuerwehr.
Sind die Retter dann vor Ort müssen auch sie natürlich höchste Vorsicht walten lassen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Dennoch betont Daniel Rothmeier: „E-Autos sind nicht gefährlicher als Verbrenner“. Aktuell würde es da viel Halbwiesen und Ängste rund um dieses Thema geben. Er sieht seine Aufgabe darin, damit aufzuräumen und zu zeigen, auf was es wirklich im Ernstfall ankommt.
Der Vorteil des Elektro-Fahrzeug-Simulators: Der Rauch sieht zwar realistisch aus, ist aber für Menschen komplett ungefährlich und auch das Fahrzeug nimmt bei den Trainingsstunden keinerlei Schaden.
Bei dem Training in Kolbermoor mit dabei war auch Kreisbrandrat Richard Schrank. Mit den ersten brennenden E-Autos wurden die Feuerwehren in der Region Rosenheim seinen Worten nach ab dem Jahr 2021 konfrontiert. Seitdem erinnert sich der Kreisbrandrat an sechs Einsätze – allesamt in der Ladephase der E-Autos.

Ladestationen in den
Tiefgaragen können gefährlich werden

Richard Schrank empfindet darum Überlegungen von Seiten der Politik, zukünftig mehr Ladestationen in Tiefgaragen anzubringen, für sehr problematisch. „Einsätze in Tiefgaragen sind immer gefährlich. Aber wenn es um brennende E-Autos geht, noch gefährlicher. Durch die enorme Hitze und den langen Brandherd können Deckenträger instabil werden“, erklärt er.
Vor gut einem halben Jahr kam mit „Wall-Y“ ein neues „Feuerwehrmitglied“ ins Team. Das kleine, wendige Löschfahrzeug wird mittels „Fernbedienung“  im Ernstfall alleine in eine Tiefgarage geschickt und kann dort über Stunden das brennende Fahrzeug quasi ganz alleine wässern und damit so lange kühlen, bis die Gefahr gebannt ist. Mit zunehmender Zahl der E-Autos wird es wohl auch für  „Wall-Y“ einiges zu tun geben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam, Beitragsbild: Karin Wunsam, Video, Fotos: Josefa Staudhammer)

Besprechung vor dem Training
Das Einsatz-Szenario auf einer Schautafel
Blick in den Kofferraum des Elektro-Fahrzeugs mit den Batterien
Blick unter die Motorhaube mit Löschdecke
Simulator Elektro-Fahrzeug von hinten
Stark rauchendes Auto
Löschfahrzeug WallY im Einsatz
Ernteerwartung unterdurchschnittlich

Ernteerwartung unterdurchschnittlich

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband rechnet mit einer unterdurchschnittlichen Getreideernte in Bayern. Die relativ guten Bestände auf den Feldern in Südbayern würden die trockenheitsbedingt geringeren Getreideerträge in Nordbayern nicht ausgleichen. Aber: Brezn und Weißbier seien dennoch nicht in Gefahr. 

Dazu Günther Felßner, Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes bei der gemeinsamen Erntepressefahrt mit der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in Lengdorf im Landkreis Erding: „Unsere Landwirtinnen und Landwirte erzeugen trotz der schwierigen Lage nach wie vor etwas mehr Getreide als in Bayern verbraucht wird. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich also keine Sorgen machen – Rohstoffe für Brezn und Weißbier sind nicht in Gefahr.“

Situation auf dem
Weltmarkt bleibe angespannt

Die Situation auf dem Weltmarkt hingegen bleibe angespannt. Zum einen seien die Aussichten auf die Ernte in ganz Europa schlecht. Zum anderen sei die Transportlogistik aus wichtigen Erzeugerländern wie der Ukraine angespannt. „Ich appelliere an Brüssel, jetzt im Juli Entscheidungen für ein Aussetzen der geplanten Pflichtbrache und ein Aussetzen der Fruchtfolgeregelung zu treffen. Unsere Betriebe planen jetzt ihren Anbau für die Ernte 2023. Sie brauchen jetzt Klarheit! Wir Landwirte wollen unserer moralischen Verantwortung nachkommen und wollen helfen“, so Vizepräsident Felßner.

Die Landwirte hätten bei der Fruchtfolge von sich aus bereits im Frühjahr bei der Aussaat große Flexibilität bewiesen: „Statt auf Mais setzten viele Landwirte auf Kulturen, die mit weniger Dünger auskommen, wie Soja und Braugerste.“ Sorge bereiten dem Bayerischen Bauernverband die enormen Preisanstiege in der gesamten Lieferkette. „Schwierig wird es, wenn sich einer mehr einsteckt als der andere. Ich appelliere an den Lebensmitteleinzelhandel, fair gegenüber uns Bäuerinnen und Bauern zu agieren. Steigende Kosten betreffen jeden in der Kette – die Spanne muss für alle passen“, so Felßner.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauerverband BBV / Beitragsbild: Copyright BBV)

Das Einmaleins des Schuhplattelns

Das Einmaleins des Schuhplattelns

Rosenheim – Der traditionelle Blasmusikabend ist einer der Höhepunkte beim Rosenheimer Herbstfest, dann da treten die Burschen zu einem gemeinsamen Plattler an. Doch ohne Übung geht  das nicht, und darum bietet der Trachtenverein „D `Innviertler Rosenheim“ derzeit einen Grundkurs im Schuhplatteln an. Innpuls.me hat bei der ersten Stunde im Rosenheimer Lokschuppen vorbeigeschaut. 

Drei Männer beim Schuhplatteln

Eins. Zwei. Eins. Zwei. Hände in die Höhe. Rechter Fuß nach hinten. Mit der Hand wird auf die Schuhsohle geschlagen. Das ist der erste Schritt hin zu einem gekonnten Plattler. Hört sich leicht an, ist es aber nicht, wie sich bei dem Plattlerkurs schnell zeigte. Schon nach kurzer Zeit kamen die ersten gstandenen Mannsbilder ganz schön aus der Puste und auch immer wieder einmal aus dem Takt. 
Mit einer Stunde Anleitung ist es da nicht getan, weiß Thomas Hörl. „Für das Platteln braucht man Körper- und Rhythmus-Gefühl“, erklärt der 60-jährige Samerberger. Außerdem bedarf es dann auch noch viel Übung, bis die Schritt und Schlag-Folgen richtig sitzen. „Auch wenn ein Plattler dann vielleicht für einen Laien ganz gut aussieht, muss er noch lange nicht perfekt sein. Die Feinheiten fallen nur den Profis auf“, erläutert er.
Die meisten Burschen, die sich für den Plattlerkurs angemeldet haben, sind dem Kinder- und Jugendalter längst entwachsen und damit quasi Späteinsteiger in diese typisch bayerische Materie. Thomas Hörl weiß auch warum: „Das ist jetzt die Generation, bei der das Platteln in der Jugendzeit eher als uncool betrachtet wurde.“ 

Thomas Höhrl erklärt die erste Schlagfolge.

Auch bei Thomas Hörl war das der Fall. Als er dann vor einigen Jahren den gemeinsamen Platter beim Blasmusikabend nur als Zuschauer mitverfolgen konnte, stand für ihn fest, das muss sich dringend ändern. „Mit einmal Üben kann man es sicher noch nicht. Aber von Mal zu Mal wird es dann besser“, weiß der Samerberger aus Erfahrung.
Gelehrt wird bei dem Plattlerkurs des Trachtenvereins „D `Innviertler Rosenheim“ an vier Abenden die Amboss-Polka. Denn diese steht dann auch beim gemeinsamen Platteln im Flötzinger Bierzelt auf dem Programm.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Auch die Jugend hat sich beim Schuplatteln geübt