Kokain, Drogengeld und scharfe Waffe sichergestellt

Kokain, Drogengeld und scharfe Waffe sichergestellt

Traunstein / Traunreuth – Kokain, Amphetamin, Drogengeld und scharfe Waffe sichergestellt! Rauschgiftfahnder der Kripo Traunstein durchsuchten mit Unterstützung der umliegenden Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd drei Wohnungen in Traunstein und Traunreut. 3 Personen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, zwei davon kamen in Untersuchungshaft.

35 Polizeibeamte der Kripo Traunstein und umliegender Dienststellen drangen zeitgleich in drei Wohnungen in Traunstein und Traunreut ein. Bei den Durchsuchungen stellten die Rauschgiftfahnder ca. 1 Kilogramm Kokain, etwa 1,5 Kilogramm Amphetamin, mutmaßliches Drogengeld in mittlerer fünfstelliger Höhe, eine scharfe und schussbereite Pistole mit Munition und zahlreiche weitere Beweismittel sicher. Mehrere Personen wurden vorläufig festgenommen.Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt das für Rauschgiftdelikte zuständige Fachkommissariat K4 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein wegen des Verdachts eines Verbrechens des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen und mit Waffen. Gegen drei der Festgenommenen – einen 41-Jährigen, einen 47-Jährigen und eine 34-Jährige – stellte die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein Haftanträge. Die Beschuldigten wurden von den Ermittlern der Kripo tags darauf dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehle erließ. Die beiden männlichen Tatverdächtigen wurden in Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft gebracht. Gegen die Frau wurde der Haftbefehl unter Auflagen vom Richter außer Vollzug gesetzt, sie kam auf freien Fuß.
Im vergangenen Mai hatten die Ermittler der Kripo Traunstein im Zusammenhang mit den derzeitigen Ermittlungen einen 42 Jahre alten Mann festgenommen. Er gilt als Abnehmer von Drogen und war im Besitz einer erheblichen Menge Kokain. Der Mann sitzt seitdem ebenfalls in Untersuchungshaft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: PP Oberbayern Süd)

Panoramafoto, Rosenheim, 1973

Panoramafoto, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Auf der alten Aufnahme sehen wir hinunter auf den Riedergarten und blicken außerdem über die Rosenheimer Innenstadt hinweg hin zu den Bergen. 

Fotografiert wurde bei dieser Aufnahme aus dem Kirchturm von St. Niklaus hinaus. Spannend der Blick auf den Parkplatz vor dem Riedergarten mit den vielen für diese Zeit typischen Autos – die Bauten dahinter ebenso der Springbrunnen gibt es heute nicht mehr.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)

Wegen Selfie: 44-jährige stürzt 3 Meter in die Tiefe

Wegen Selfie: 44-jährige stürzt 3 Meter in die Tiefe

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – Wegen Selfie: Eine 44-jährige Ruhpoldingerin klettert in Vogtareuth auf eine Strickleiter und fällt rund 3 Meter in die Tiefe.

Der Unfall ereignete sich am gestrigen Nachmittag. Die Frau verlor nach den Angaben der Polizei das Gleichgewicht. Passanten beobachteten den Unfall und verständigten die Rettungskräfte. Die 44-jährige zog sich schwere Verletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich zu. Mit dem Rettungshubschrauber wurde sie ins Klinikum Murnau geflogen. Nach medizinischer Erstauskunft besteht keine Lebensgefahr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Parkfest „Goldene Zwanziger“

Parkfest „Goldene Zwanziger“

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim Glitzernd, glanzvoll und glamourös präsentiert sich das Parkfest am Samstag, 13. August. Es lässt die Goldenen Jahre der 1920er lebendig werden. Der Kurpark verwandelt sich in ein funkelndes Lichtermeer. Die Zwanziger stehen für Musik, die nicht nur ins Ohr geht, sondern auch direkt zum Tanzen einlädt. Ab 17  Uhr gibt es Livemusik von den Zwanzigern bis zu aktuellen Hits am späteren Abend. Feiern wir mit dem Lebensgefühl der goldenen Zwanziger!

Künstler mit Seifenblasen in den Händen

Um 17 Uhr beginnt die Zwanziger Jahre Party mit Susi Weiß und ihrem musikalischen Programm „Nimm dich in Acht vor blonden Fraun´!“ Die vierköpfige Kapelle kommt spornstreichs zur Sache und entflammt das Temperament der tanzwütigen Nachtschwärmer. Es erklingen die Schlager der Zwanziger Jahre frivol, freizügig und exquisit. Tanzt den Shimmy, den Charleston, den Fox Trott! Das ist die Musik der Wilden Zwanziger.
Die Jazzband Vocal Invitation spielt ab 19 Uhr tanzbaren Jazz, Swing, Walzer und Pop auf höchstem Niveau und begeistert mit ihrem umfangreichen Repertoire. Die Musiker präsentieren das Programm „Great Gatsby“ – Musik im Stil der Goldenen Zwanziger. Doch dann geht es weiter mit Hits der 60er bis hin zu Disco der 80er und aktuellen Partyhits.
Mit passender Garderobe tragen die Gäste maßgeblich zur Atmosphäre des Abends bei. In den Zwanzigern kleideten sich Frauen und Männer gleichermaßen extravagant. Die Damen, die den Chic einer Ära nachempfinden möchten, tragen Fransenkleid, Stirnbänder, Federboa oder auch Hemd und Krawatte. Der Herr zeigt sich in Nadelstreifen, Hosenträgern, Fliege oder Al Capone-Stil. Handschuhe und Zigarettenhalter sind wichtige Accessoires. Egal ob Diva, Femme fatale, Gigolo oder Gangster – kreative Outfits lassen die Mode der 1920er Jahre wieder auferstehen.
Auch Stelzenläufer sind untrennbar mit den goldenen Zwanzigern verbunden. Deshalb passt Clown Pippo, mit seiner knackigen zirzensischen Schau, perfekt zu den RoaringTwenties: Nostalgische Gaudi, im Mix mit Seitenscheitel & Knickerbockern, Clown Pippo ganz im Zeichen der Goldenen Zwanziger – da wackelt die Schiebermütze.
Ein weiterer Höhepunkt des Festes ist das musiksynchrone Großfeuerwerk, das gegen 22:30 Uhr beginnt und mit Feuerwerkeffekten zu bekannter und beliebter Musik der Goldenen Zwanziger begeistert.

Kinderfest mit 
Seifenblasenwerkstatt

Bei freiem Eintritt findet für Kinder und Familien das Kinderfest von 17 Uhr bis 21 Uhr rund um die Kurverwaltung statt. In diesem Jahr lädt eine große Seifenblasenwerkstatt dazu ein, die Faszination von Seifenblasen kennen zu lernen. Hier können Groß und Klein, Laien und Profis nach Herzenslust experimentieren. Von einfachen Seifenblasenkreationen bis hin zu schwierigen Seifenblasenkunststücken. Fünf Stationen laden ein zum Mitmachen und Ausprobieren ebenso wie zum Staunen und Träumen. Als Highlight kann man sich in eine Riesenseifenblase stellen lassen. Um 19 Uhr gibt es eine Show, in der Rinaldo die hohe Kunst der Seifenblasengestaltung zelebriert. Und wer es sportlich mag, vergnügt sich auf der Hüpfburg.
Vereine und Gastronomiebetriebe bieten eine große Auswahl an süßen und herzhaften Speisen – Fisch, Fleisch oder vegetarisch.. Auch bei den Getränken wird eine große Auswahl geboten – die Maxlrainer Bierspezialitäten werden ausgeschenkt, ebenso wie unterschiedliche Cocktails – auch im Stil der Zwanziger -, Wein und natürlich alkoholfreie Getränke.
Wer am Parkfest-Abend möglichst schnell auf das Gelände möchte, kann sich schon jetzt die Eintrittsbänder besorgen. Im Haus des Gastes ist ein Vorverkauf eingerichtet worden.
Es wird um Verständnis gebeten, dass keine Rücksäcke oder große Taschen sowie aus Tierschutzgründen und zur Sicherheit für andere Besucher, keine Hunde auf das Veranstaltungsgelände mitgenommen werden können.
Eintritt: 9 Euro, mit Gästekarte 7 Euro, Kinder und Jugendliche (10 bis 15 Jahre) 3 Euro, Kinder in Begleitung Erwachsener (bis 10 Jahre) freier Eintritt.
Parkhinweis: Bitte die Parkplätze P4 am äußeren Kurpark, sowie P8 und P9 am Bahnhof nutzen.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild / Foto: Aib-Kur)

Feuerwehr trainiert mit Motorsäge

Feuerwehr trainiert mit Motorsäge

Landkreis Traunstein / Landkreis Rosenheim – Kaum ein schweres Unwetter in der Region vergeht ohne umgestürzte Bäume. Wenn diese auf den Straßen, Autos oder sogar auf Wohnhäusern landen, ist das Tätigwerden der Feuerwehr nötig. Dabei kommt es nicht selten vor, dass die umgestürzten Bäume unter Spannung stehen oder in instabilen Positionen landen und somit ein hohes Gefahrenpotenzial für die Einsatzkräfte nach sich ziehen. Damit diese Gefahren bestmöglich erkannt und vermieden werden, sind die sogenannten „Motorsägen Module“ im Lehrgangskatalog des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein  ein fester Bestandteil.

Um genau diese Spannungssituationen zu trainieren konnten die heimischen Feuerwehren erneut auf die Unterstützung des Kreisfeuerwehrverbandes Rosenheim zurückgreifen, der über ein „Simulationsgerät“ verfügt, an dem sowohl Zug- als auch Druckkräfte in Holzstämmen künstlich erzeugt werden können. In sechs Halbtagessschulungen auf dem Übungsgelände der Feuerwehr Traunstein konnten 54 heimische Feuerwehrler den Aufbaukurs „Spannungsschnitte“ absolvieren. Ein wesentlicher Teil dieser Fortbildung war es, dass die Teilnehmer ein Auge für die möglichen Gefahren entwickeln und mit Vorsicht und Bedacht an die Arbeit gehen.
Bei den Ausbildern konnte man erneut auf bewährte Profis vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein zurückgreifen. Josef Mörtl, Reinhard Koch und Josef Weiss sind seit vielen Jahren hauptberuflich „im Geschäft“ und haben es auch in dieser Ausbildungsreihe sehr gut verstanden, den Teilnehmern die zentralen Gefahrenquellen zu verdeutlichen und mit zahlreichen „Tipps und Tricks“ den Ausbildungstag interessant und abwechslungsreich gestaltet.
„Wir wollen seitens des Kreisfeuerwehrverbandes alles unternehmen, um die heimischen Feuerwehrleute bestmöglich auf die oft gefährlichen Arbeiten in Zusammenhang mit Unwettern vorzubereiten“, informiert der Fach-Kreisbrandmeister „Ausbildung“ Florian Ettmayr
Teilgenommen hatten aktive Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Bergen, Fridolfing, Grassau, Haslach, Hart, Kammer, Kienberg, Kirchheim, Maisenberg, Matzing, Nirnharting, Nußdorf, Oberfeldkirchen, Palling, Pietling, Reit im Winkl, Ruhpolding, Seebruck, Staudach-Egerndach, Stein, Taching, Tettenhausen, Tittmoning, Traunreut, Traunwalchen, Traunstein, Trostberg, Übersee, Waging, Waldhausen sowie von der Werkfeuerwehr BSH Traunreut.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob)

Erster Sommerempfang in Rosenheim

Erster Sommerempfang in Rosenheim

Rosenheim – Darf man in Zeiten von Krieg ganz in der Nähe, Corona, Inflation und Energiekrise eine große fröhliche Festveranstaltung durchführen? Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März meint „Ja“ und entschied sich deshalb für einen Sommerempfang am gestrigen Donnerstagabend auf der Plaza des Kultur- und Kongresszentrums Rosenheim (KuKo) mit vielen Vertretern von Vereinen, Kirchen und Hilfsorganisationen, Kindertagesstätten, Feuerwehr und Polizei. Außerdem eingeladen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Rosenheimer Medienwelt.

So festlich geschmückt hat man die Plaza des KuKo selten gesehen. Die Stimmung bei Gästen und Organisatoren von Anfang an super. Für das leibliche Wohl wurde mit Grillstationen und Salatbuffet gesorgt. Die Getränke kamen gut gekühlt aus Schubkarren gefüllt mit Eiswürfeln.
Trommler der Musikschule Rosenheim läuteten den Beginn ein. Statt Händeschütteln wie beim traditionellen Jahresempfang, der aufgrund von Corona, zwei Jahre hintereinander ausfallen müsste, stand von Beginn an zwangloses Miteinander auf dem Programm.
Einziger offizieller Teil war die Rede des Oberbürgermeisters. Natürlich gäbe es auch bei ihm Tage, an denen er am liebsten keine Zeitung aufschlagen und keine Nachrichten einschalten möchte angesichts der vielen bedrückenden Dinge, so März. Aber: „Gerade in so einer Situation darf man nicht wie das Kaninchen auf die Schlange starren und auch nicht in kollektive Depression verfallen“.
Stattdessen müsse man seine Kraft darauf verwenden, in der Gemeinschaft, für die man Verantwortung trage, gerade in schwieriger Zeit Mut zu machen und die Weichen auf Verbesserung und Fortschritt zu stellen.
In diesem Sinne habe man sich dann auch für die Durchführung des Sommerempfangs entschieden, nicht zuletzt auch als Dankeschön an alle, die sich für Rosenheim.
März nutzte seine Rede auch zur Kritik an manchen Massenmedien. „Wenn dort Krisen als die neue Normalität gelten, muss man sich nicht wundern, wenn die Gesellschaft als Ganzes und speziell die junge Generation von einer negativen Grundstimmung, ja von Zukunftsangst geprägt ist.
Angst sei nicht nur ein schlechter Ratgeber. Angst lähme, mache Blind für Chancen und Auswege und könne eine Gesellschaft auch spalten.  Die Aufgabe der Politik sei es, Angst zu nehmen und nicht sie zu schüren: „Wer diese Verantwortung nicht sieht, verstärkt die gesellschaftliche Spaltung“.

Hier jetzt für Euch Impressionen des gestrigen Abends für Euch: 

Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Blick auf den Sommerempfang auf der Plaza des KuKo
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Sommerempfang Stadt Rosenheim
Hinein in die Sommerferien

Hinein in die Sommerferien

Rosenheim / Bayern – Letzter Schultag in Bayern. Außer Zeugnisvergabe, gemeinsamen Frühstück, kleiner Feierstunde steht da in den Schulen nicht mehr viel auf dem Programm. Und dann geht es auch für die Schüler in Bayern ab in die Sommerferien. Innpuls.me wünscht Euch erholsame Wochen. 
(Quelle: Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 29. Juli.

Namenstag haben: Ladislaus, Lazerus, Lucilla, Flora, Martha, Olaf

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Michael Holm (1943 – ist ein deutscher Schlagersänger und Musiker. Bekannt wurde er 1969 mit seiner deutschen Coverversion des Liedes „Mendocino“. Sein größter Hit: „Tränen lügen nicht“. )

Josh Radnor (1974 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt bei uns vor allem durch seine Rolle in der TV-Serie „How i met your Mother“ als Ted Mosby.)

Ferndando Alonso (1981 –  ist ein spanischer Rennfahrer, der mit Renault zweifacher sowie erster Weltmeister seines Landes in der Formel 1 wurde, in der Rennserie zudem für Minardi, Ferrari sowie zuletzt McLaren an den Start ging und 2018 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1957: Die internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) wird gegründet.
  • 1981: Prinz Charles und Lady Diana Spencer werden in der St. Pauls`s Cathedral in London getraut. Weltweit schauen über 750 Millionen Zuschauern vor den Fernsehern zu. Rekord.
  • 2000: Mit 100 Tonnen TNT wird der letzte Tunnel auf dem früher sowjetischen Atomwaffentestgelände Semipalatinsk in Kasachstan gesprengt und die ehemalige nukleare Nutzung beendet.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Besuch bei der Skulptur-Lichtung Mangfall

Besuch bei der Skulptur-Lichtung Mangfall

Valley / Landkreis Miesbach – In Valley (Anderlmühle 12) im Landkreis Miesbach findet man im Wald entlang des Mangfallufers die „Skulptur-Lichtung“. Die Kunstausstellung mitten in der freien Natur lädt dazu ein, Kunst buchstäblich zu „begreifen“. Ein Ausflugstipp nicht nur für Kunstliebhaber.

Zu sehen sind in der „Skulptur-Lichtung“ über 20 Skulpturen von Bildhauern aus der ganzen Welt – erschaffen aus Granit, Marmor, Holz, Nylon oder Kalkstein direkt auf dem Gelände.  Die Ausstellung kann ganzjährig besuchzt werden. Der Eintritt pro Person beträgt 1 Euro, Kinder kostenlos.
(Quelle: Info, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Hier einige Impressionen: 

Skultpur von Teresa Glatt aus München

Skulptur von Teresa Glatt aus München: „Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben“

Skulptur von Aldo Shiroma Uza: Bär aus Stein chillt am Mangfallufer

„Bärdenke, Du hast nur ein Leben“ – Skulptur von Aldo Shiroma Uza aus Lima / Peru.

Skultpur Skulptur-Lichtung Valley
Skulptur Skulpturlichtung Valley
Ehrung für die besten Absolventen

Ehrung für die besten Absolventen

Landkreis Rosenheim – Im Namen des Landkreises Rosenheim hat Landrat Otto Lederer auf Schloss Hartmannsberg jetzt 38 jungen Damen und 28 junge Herren für ihr Spitzenzeugnis geehrt. Sie hatten die mittlere Reife mit einer Abschlussnote von 1,5 oder besser abgeschlossen.

Wie Lederer sagte, bringe der Landkreis mit der Ehrung an diesem historischen Ort seine Wertschätzung zum Ausdruck. Auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hätten die Absolventen „außergewöhnliches geleistet.“ Einen Einser vor dem Komma bekomme man nicht einfach so, dafür brauche es „Fleiß, Engagement und Lust am Lernen.“ Lederer forderte die Absolventen auf, sich nicht auf dem Spitzenzeugnis auszuruhen. „Nehmen Sie es als Sprungbrett und Ansporn, um nach den Sternen zu greifen. Glauben Sie an sich und Ihre Fähigkeiten. Sie haben das Rüstzeug an die Hand bekommen, um richtig durchzustarten“, so Lederer.
Wilhelm Kürzeder, der Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Oberbayern Ost, überbrachte die besten Glückwünsche des bayerischen Kultusministers Prof. Dr. Michael Piazolo. „Ihr zählt zu den Besten zu unserer Elite“, sagte Kürzeder. Gleichzeitig betone er, dass sich „Erfolg nicht von selbst einstellt.“ Dafür brauche es „Ausdauer, Begabung und natürlich auch das Quäntchen Glück.“ Einer der wichtigsten Rohstoffe, über den Deutschland verfüge, sei der Geist. „Unsere Wirtschaft sucht nach guten, kreativen und geistreichen Menschen. Welche wie Ihr es seid.“ Er forderte die Absolventen auf, an sich selbst zu glauben und zu Persönlichkeiten heranzureifen. „Es kommt immer auf den nächsten und übernächsten Schritt an.“ Als kleine Anerkennung übergab Landrat Otto Lederer jedem der Absolventen ein Kuvert mit jeweils 50 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: @Landratsamt Rosenheim)

Hier jetzt Fotos von den Schulbesten der einzelnen Schulen:

DBBC Bad Aibling
Kommunale Realschule Prien
Realschule Brannenburg
Realschule Bad Aibling
Staatliche Realschule Prien am Chiemsee
Realschule Wasserburg am Inn
Wirtschaftsschule Apenland
Die Schulbesten der Realschule Bruckmühl
Lage in Krankenhäusern spitzt sich zu

Lage in Krankenhäusern spitzt sich zu

Rosenheim / Landkreis Rosenheim  – Zu viele Patienten und zu wenig Personal! Die Lage in den Krankenhäusern der Region spitzt sich einer aktuellen Pressemitteilung der RoMed Kliniken Rosenheim im südostbayerischen Raum immer weiter zu. Nun fanden Krisengespräch mit den Landräten, Rosenheims Oberbürgermeister und Klinikgeschäftsführer zu Krisengesprächen statt. Es gibt auch einen Aufruf an die Bevölkerung.

Die aktuelle Situation in den kommunalen Kliniken von Rosenheim, Miesbach, Traunstein, dem Berchtesgadener Land, Mühldorf Altötting und Ebersberg sei schlichtweg desolat, heißt es in der betreffenden Pressemitteilung. Warum? Die aktuelle Infektionswelle der Corona-Pandemie belaste die Kliniken wieder mit Corona-Fallzahlen, die sie zuletzt im Herbst 2021 erlebt hätten. Das betreffe nicht nur die Normalstationen sondern auch wieder im zunehmenden Maße die Intensivstationen, die die Patienten aufwändig isolieren und die Mitarbeiter schützen müssten. Anders als im letzten Jahr seien jetzt aber auch zahlreiche Mitarbeiter der Kliniken erkrankt oder Corona-infiziert. „Die Krankheitsquoten in den Kliniken sind zwei- bis dreimal so hoch wie in normalen Jahren“, so der Wortlaut der Pressemitteilung.
Und: Auch die niedergelassenen Praxen, Rettungsdienste, Pflegeheime und Rehakliniken würden prekäre Personalsituationen beklagen: „Als Folge der Personalnot sind aktuell die Notaufnahmen völlig überlastet, weil sich zu viele Patienten selbst einweisen, obwohl sie hausärztlich oder über den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst versorgt werden könnten. Der Patientenzustrom in den Kliniken übertrifft mittlerweile das Niveau , das vor der Corona-Pandemie herrschte.“
Die Folge: Die Notaufnahmen müssten immer öfter bei der Rettungsleitstelle abgemeldet werden. „Das bedeutet konkret, dass die Notaufnahmen so voll belegt sind, dass nur noch Ressourcen zur Versorgung lebensbedrohter Patienten da sind. Alle anderen Patienten müssen sehr lange Wartezeiten von mehreren Stunden in Kauf nehmen, und auch in der stationären Versorgung ist mit enormen Wartezeiten zu rechnen. Außerdem werden alle planbaren und nicht dringlichen Operationen eingeschränkt oder abgesagt“, heißt es dazu von Seiten der RoMed Kliniken.

Apell an die Bevölkerung:
Ärztliche Behandlungswege einhalten

Sie appelliert deshalb auch an die Bevölkerung, bei gesundheitlichen Problemen die ärztlichen Behandlungswege einzuhalten.  „Handelt es sich um eine Erkrankung oder Verletzung, die vom niedergelassenen Arzt versorgt werden kann, dann sollte in erster Linie der Hausarzt kontaktiert werden“, so die RoMed-Kliniken. Sei die Hausarztpraxis nicht erreichbar, sollte man sich die Frage stellen, ob es ausreicht in die nächste Sprechstunde zu kommen. Ist das nicht der Fall, dann steht der ärztliche Dienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 zur Verfügung. Aber: Bei ernsten Erkrankungen oder lebensbedrohlichen Situationen ist der Notruf über 112 immer erreichbar.
„Exakt zu wissen, was wann zu tun ist, hört sich banal an, trägt jedoch entscheidend dazu bei, dass die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden. Und genau hier kann jeder von uns ansetzen und seinen Beitrag leisten“, betont RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.
„Die Situation in unserem Krankenhaus in Agatharied und auch in den umliegenden Krankenhäusern, sowie im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung ist sehr angespannt. Es ist unabdingbar, das Ziel im Auge zu behalten, vor die Lage zu kommen. Es ist äußerste Eile geboten und mutige Entscheidungen sind erforderlich“, sagt Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach zur aktuellen Situation. 
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Todesursache von „Wally“ steht fest

Todesursache von „Wally“ steht fest

Hilpoltstein/Berchtesgaden – Ende Mai hatte ein Suchteam des bayerischen Naturschutzverbands LBV in einer Steilrinne des Wettersteingebirges die Überreste des erst 2021 ausgewilderten Bartgeiers Wally gefunden (wir berichteten). Nun liegt der Untersuchungsbericht der Klinik für Vögel, Kleinsäuger, Amphibien und Zierfische der tierärztlichen Fakultät der LMU München dazu vor.

Darin kommen die Experten um Professor Rüdiger Korbel zum Schluss, dass ein Abschuss von Wally äußerst unwahrscheinlich ist. So heißt es im Bericht der „Vogelklinik“ der LMU: Anhand der angefertigten Röntgenaufnahmen ergaben sich keinerlei Hinweise, weder auf Projektile noch auf zu erwartenden Bleiabrieb am Skelett. „So traurig wir nach wie vor über den Tod von Wally sind, so beruhigt sind wir dennoch, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht durch menschlichen Einfluss gestorben ist“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.
Am 28. Mai hatten Suchende in extrem steilem und unwegsamem Gelände nur noch Knochen und Federn des jungen Bartgeiers zusammen mit dem GPS-Sender und einem von zwei Beinringen geborgen. Immerhin war bis auf den Schädel- und einen Beinknochen das Skelett des Vogels zum Großteil erhalten, woraus die Spezialisten der LMU-Vogelklinik noch einige Informationen gewinnen konnten. So ergab die Untersuchung, dass am Skelett keine Spuren durch menschlichen Beschuss oder von Krallen eines Steinadlers vorliegen. „Obwohl in den Alpen schon mehrere Bartgeier von Steinadlern getötet worden sind, haben wir diese Todesursache durch die große Erfahrung von Wally mit diesen Greifvögeln nie als allzu wahrscheinlich eingeschätzt“, so Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel.

Eine Unfalltheorie geht von
einem tödlichen Steinschlag aus

Da der Vogel am Vortag problemlos noch 280 Kilometer geflogen war und alle vom GPS-Sender übermittelten Werte völlig normal waren, hält LBV-Bartgeierexperte Toni Wegscheider folgende Unfalltheorie für möglich. Aus seiner Sicht kann auch ein tödlicher Steinschlag nicht ausgeschlossen werden. „Schaut man sich alle Fundumstände genau an, dann haben wir direkt bei Wallys Knochen auch Teile eines jungen Hirsches gefunden, der offenbar vor längerer Zeit in derselben Steilrinne umgekommen war. Dazu lagen um die Überreste des Geiers auch frische Steinbrocken und in einer oberhalb gelegenen Felswand war deutlich ein kürzlich erfolgter Abbruch zu erkennen“, erklärt Toni Wegscheider. „Ob Wally also an einer verlockenden Nahrungsquelle gelandet und dann zufällig von herabfallenden Steinen überrascht wurde, wird sich nicht abschließend klären lassen.“ Da Bartgeier bereits in vergleichbaren Situationen durch abgehende Schneelawinen getötet wurden, ist für Wegscheiders Kollegen aus der internationalen Expertenszene ein derartiges Szenario ebenso gut vorstellbar.
Was eine mögliche Bleivergiftung durch aufgenommene Reste von Jagdmunition angeht, dafür zeigten die durch den GPS-Sender des Vogels ebenfalls aufgezeichneten Vitalwerte vor seinem Verschwinden keine Anzeichen. Entsprechende Untersuchungen zum sicheren Ausschluss wurden bereits vom LBV in Auftrag gegeben. Auch andere im Alpenraum dokumentierte Todesarten wie die Kollision mit einer Seilbahn oder ein Gewitter lassen sich aufgrund der Fundumstände ausschließen. „Obwohl selbst Ursachen wie ein tödlicher Kreuzotterbiss oder Leberversagen schon bei toten Bartgeiern nachgewiesen werden konnten, sind entsprechende Untersuchungen im Fall von Wally mangels Weichteilgewebe leider nicht möglich“, erläutert Ulrich Brendel. Dennoch werden die Überreste in Kürze noch aufwändigen Analysen zum Nachweis von Schwermetallen und anderen Umweltgiften unterzogen werden.
Trotz dieses Rückschlags in dem Langzeitprojekt war die erste Auswilderung des Bartgeiers im Nationalpark Berchtesgaden sehr erfolgreich. „Die beiden Bartgeierweibchen Wally und Bavaria überstanden eigenständig und problemlos den Winter, inklusive längerer Ausflüge und erfolgreicher Nahrungssuche. Wallys Schicksal zeigt vielmehr, dass Wiederansiedlungsprojekte einen langen Atem brauchen“, resümiert Nationalparkleiter Dr. Roland Baier.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)