5 Jahre „KulturKlub Rosenheim“

5 Jahre „KulturKlub Rosenheim“

Rosenheim – Fünf Jahre „KulturKlub Rosenheim“: Der gemeinnützige Verein bietet auch 2023 wieder ein facettenreiches Kulturprogramm für die Rosenheimer Stadtgesellschaft.

Dass der „KulturKlub Rosenheim“  für den gemeinsamen Moment steht, wird selbst in der
Jahreshauptversammlung spürbar. Liebevoll versorgt mit kulinarischen Highlights der Chefin Maria Peter versammelten sich alle interessierten Mitglieder in atmosphärischer Runde in
der Essbar – zum Zurückblicken, Austauschen und in die Zukunft planen. Ein besonderes Treffen für den engagierten Verein, der inzwischen 60 Mitglieder zählt.

KulturKlub Rosenheim hat sich
zu fester Kulturinstanz etabliert

Am 23. Januar 2017 im kleinen Kreis und mit großen Plänen gegründet, hat sich der Verein inzwischen zu einer festen Kulturinstanz in Rosenheim etabliert, der nicht nur Räume, Freiräume und Nischen mit Kunst und Kultur aus allen Disziplinen bespielt, sondern der vor allem auch als Netzwerker agiert und gemeinsam mit Kreativschaffenden unterschiedlichster Vereine und Institutionen Projekte realisiert. Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler ehrenamtlichen Helfer  sowie der finanziellen Förderung einzelner Projekte durch die Volksbank Raiffeisenbank und die Stadt Rosenheim.

„Super Musik“ In der
Jazzbar Le Pirate“

Nach einem visuellen Rückblick des letzten Jahres, folgte die Vorstellung des vielseitigen Programms für 2023, das in diesem Jahr um weitere Höhepunkte ergänzt und erneut von der Volksbank Raiffeisenbank gefördert wird. Mit der Reihe „Super Musik“ organisiert der „KulturKlub“ seit Januar einen regelmäßigen Clubabend in Kooperation mit der Jazzbar Le Pirate – mit kuratierter Musik und regionalen wie internationalen Gast-DJs, die jeden ersten Samstag im Monat einen eklektischen Mix aus Funk, Soul, House, HipHop und Electronica bieten.

Auch das Thema Kino bleibt essenziell. Nach einem ausgebuchten Abschluss mit „Triangle of
Sadness“ und „Alcarràs – die letzte Ernste“ im Dezember 2022 sowie einem erfolgreichen Opening am 13. Januar mit dem Film „Liebe, D-Mark und Tod“ im „Affekt“, der gelebte Integration bewiesen hat, geht das Programm am 11. März in eine neue, thematisch amüsante Runde. Zu viel verraten wird dabei jedoch noch nicht. Zudem wird im März auch eine Kooperation mit dem Kunstverein Rosenheim stattfinden, um passend zur aktuellen Ausstellung am 30. März den Film „Die Farbe des Granatapfels“ zu zeigen.

Das Thema Kino bleibt auch im Mai präsent und wandert passend zum Frühling ins Freie: Nach einem gelungenen und vielbesuchten Auftakt im vergangenen Jahr wird vom 11. bis 13. Mai wieder die Reihe „Kopf.Kino – Dokumentarfilmtage am Salzstadel“ stattfinden, die der „KulturKlub“ zusammen mit der Stadtbibliothek Rosenheim realisiert. Auch in diesem Jahr werden die Veranstalter den neu gestalteten Salzstadel wieder in eine Oase mit kleinen, feinen Schauinseln verwandeln. Denn der Perspektivenwechsel ist dem Verein besonders wichtig. Zusammen mit weitblickenden Filmen und spannenden Gästen.

Neben dem Fokus auf Musik und Kino soll in diesem Jahr mit ein bis zwei Ausstellungs-Wochenenden in der Landlmühle auch die junge Kunstszene stärker eingebunden und präsentiert werden. Wie die Veranstaltung aussehen wird, ist derzeit in Planung.

Trickfilm-Festival geht im
Herbst in die zweite Runde

Im Herbst geht dann das Internationale Trickfilm-Festival für Erwachsene wie Kinder in die zweite Runde, das außergewöhnliche Werke internationaler Regisseure zeigt und auch wieder einen Stop-Motion-Workshop anbieten will – in diesem Jahr mit Unterstützung von „Kind und Werk“. Zudem sind bereits viele weitere Kooperationen in Planung, wie ein gemeinsamer Kinoabend mit der Ökomodellregion, dem Kunstverein Rosenheim und den Trostberger Filmtagen. Und wer weiß, was sich über das Jahr sonst noch alles entwickeln und finden wird. Denn der Verein bleibt seinem Motto treu, Projekte und Menschen zu verknüpfen und gemeinsam die Stadt mit einem hochwertigen kulturellen Programm zu bespielen.
In diesem Sinne:“ to be continued“ – Fortsetzung folgt!
(Quelle: Pressemitteilung KulturKlub Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weitere Infos zum „KulturKlub Rosenheim“ findet Ihr hier:

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Januar

Namenstag haben: Emma, Hemma, Eusebius, Johannes, Marcella
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Andrè-Jacques Garnerin (1769 – war ein französischer Ballonfahrer, Fallschirmspringer und Luftfahrtpionier, der am 22. Oktober 1797 einen der ersten Fallschirmsprünge der Neuzeit absolvierte und als Erfinder des rahmenlosen Fallschirms gilt.)

Melitta Bentz (1873 – war eine deutsche Unternehmerin und die Erfinderin des Kaffeefilters im Jahr 1908. Ihr vollständiger Name: Amalie Auguste Melitta Bentz.)

–  Beatrix Wilhelmina Armgard (1938 – ist die ehemalige Königin der Niederlande, Prinzessin von Oranien-Nassau und Prinzessin zur Lippe-Biesterfeld.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1747: Das London Lock Hospital öffnet als erste auf Haut- und Geschlechtskrankheiten spezialisierte Klinik in der britischen Hauptstadt. Kunden sind in den Anfangsjahren vor allem Syphilis-Patienten.
  • 1971: Apollo 14 startet mit den Astronauten Stuart Roosa, Alan Shepard und Edgar Mitchell an Bord in Richtung Mond.
  • 2002: Von der Antarktis löst sich der Larsen-B-Eisschelf, eine 3250 Quadratkilometer große Eisplatte, die zuvor seit mehr als 10.000 Jahren stabil geblieben ist.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Sachrang wir komplett Zone 30

Sachrang wir komplett Zone 30

Sachrang / Aschau / Landkreis Rosenheim  – Das Bergsteigerdorf Sachrang im Landkreis Rosenheim wird komplett Zone 30. Die Initiative dazu kam von der InKAS-Gruppe Mobilität und Verkehr.

Der Innovationskreis Aschau Sachrang (InKAS) wurde im November 2020 gegründet und vom Gemeinderat einstimmig befürwortet. Ziel der Initiative ist es, neue Ideen und Konzepte aus den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens und der Arbeit zu sammeln, zu Konzepten zu entwickeln und für eine Bewertung und Abstimmung im Gemeinderat aufzubereiten (wir berichteten).
Dazu zählt nun auch diese Initiative: Sachrang ist nun flächendeckend Zone 30. In einem Arbeitstreffen im Rathaus wurde über diverse Verkehrsprobleme in der Gemeinde Aschau im Chiemgau gesprochen. Die Ausweitung der bestehenden Zone 30 auf den gesamten Ort Sachrang wurde von der Gemeinde jetzt in Abstimmung mit der Polizeiinspektion Prien als erste Maßnahme umgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild: Bauhof Aschau)

Weiteres duales Studienmodell an der TH

Weiteres duales Studienmodell an der TH

Rosenheim / Landkreis – Energie- und Gebäudetechnologie kann an der Technischen Hochschule Rosenheim auch in Zukunft dual studiert werden. Einen entsprechenden Beschluss fasste jetzt der Akkreditierungsrat, eine gemeinsame Einrichtung der Länder für die Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen. Die Reakkreditierung des Studiengangs gilt bis zum 30. September 2028.

Das Gütesiegel „dual“ unterliegt seitens des Akkreditierungsrats strengen Kriterien, die in der jüngeren Vergangenheit überarbeitet wurden. Eine bloße berufliche Tätigkeit neben dem Studium, und sei sie zeitlich noch so aufwändig, macht dieses noch nicht zu einem „dualen“ Studiengang. Entscheidend ist vielmehr die inhaltliche, organisatorische und vertragliche Verzahnung der Lernorte Hochschule und Unternehmen. „Mit den kreditierten Praxisphasen ist der Studiengang Energie- und Gebäudetechnologie Vorreiter. Er gehört zu den bisher wenigen Studiengängen in Bayern, deren duale Studienvariante nach dem neuen Verfahren erfolgreich reakkreditiert wurde“, sagt Professor Dr. Gerhard Friedsam, Dualbeauftragter der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften.

Leistungen aus der Praxis werden im Studium angerechnet

Während des Grundstudiums werden naturwissenschaftliche Grundlagen in Mathematik, Physik und Technik vermittelt. Im dritten und vierten Semester lernen die Studierenden vor allem fachspezifische Inhalte wie Solartechnik, Technische Gebäudeausrüstung und Bauphysik kennen. Zum Ende des dritten Semesters erfolgt die Wahl des individuellen Schwerpunkts Energietechnik oder Bauphysik und Gebäudetechnik. Beim Studium mit vertiefter Praxis, also dem dualen Studienmodell, wenden die Studierenden ab dem vierten Semester die im Studium erworbenen Kompetenzen im Rahmen von drei Praxismodulen, der Projektarbeit und der Durchführung der Bachelorarbeit beim Praxispartner an. Die Leistungen sind kreditiert und werden ins Studium eingebracht. In den letzten beiden Semestern vertiefen die Studierenden zunächst ihren jeweiligen Schwerpunkt und schreiben danach ihre Abschlussarbeit.

Eine Besonderheit des Studiengangs an der TH Rosenheim ist, dass Mathe und Physik in zwei speziell gestalteten SCALE-UP-Räumen unterrichtet wird. Die Abkürzung steht für “student-centered active learning environment for upside-down pedagogies” und bezeichnet ein Konzept, bei dem die Studierenden im Zentrum des Lernprozesses stehen. Ihnen wird der Lehrstoff nicht nur durch zuhören, sondern vor allem durch mitmachen vermittelt. In den Räumen stehen runde Tische, an denen die Studierenden in unterschiedlichen Teams zusammenarbeiten können. Sie führen kleinere Experimente oder Simulationen durch, diskutieren im Team, bis alle es verstanden haben, oder bearbeiten gemeinsam Aufgaben am Whiteboard.

Hoher Bedarf an Energie-Experten in der Wirtschaft

Der Studiengang Energie- und Gebäudetechnologie hat vor dem von der Bundesregierung formulierten Ziel der Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 hohe Bedeutung. „Um dieses zu erreichen, braucht es sehr viele Energie-Expertinnen und -Experten“, weiß Studiengangsleiter Professor Dr. Frank Buttinger. Schon heute sei der Fachkräftebedarf in der Wirtschaft enorm, in den kommenden Jahren werde er noch deutlich zunehmen. „Innovative Ingenieurinnen und Ingenieure haben dadurch beste Berufschancen. Wer einen ebenso attraktiven wie sicheren Arbeitsplatz sucht, startet eine Karriere im Energiesektor“, so Buttinger.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Florian Hammerich, zeigt Professor Frank Buttinger (Zweiter von rechts) mit Studierenden der Energie- und Gebäudetechnologie an einer Photovoltaik-Anlage der Hochschule)

Mehr Informationen zum Studiengang gibt es hier:

Volles Haus beim 43. BRK-Faschingsball

Volles Haus beim 43. BRK-Faschingsball

Rosenheim – Volles Haus und ausgelassene Stimmung herrschten beim BRK-Fasching für Senioren und Menschen mit Behinderungen am vergangenen Sonntag im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum.

Tanz der Rollstuhlfahrer und der Garde

Tradition beim BRK-Ball hat der Rollstuhltanz, an dem sich auch die Garden beteiligen. Foto: BRK Rosenheim

Nach zweijähriger Corona-bedingter Pause lud das Rote Kreuz wieder zum Ball und ca. 600 Gäste aus dem Raum Rosenheim und den Nachbarlandkreisen Traunstein, Altötting und Mühldorf folgten der Einladung.

Die BRK-Vorsitzende Daniela Ludwig und Daniel Artmann, 2. Bürgermeister von Rosenheim begrüßten die Gäste und bedankten sich ausdrücklich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus den BRK-Gemeinschaften und der Sparkassenstiftung, die mit ihrem Beitrag zur Saalmiete den Ball unterstützt.

Gäste des Faschingsballs auf dem Weg zur Faschingsordenverleihung, darunter auch viele Rollstuhlfahrer

Auch das gehört zum BRK-Ball immer dazu: Das Rosenheimer Prinzenpaar verlieh Faschingsorden. 

Die Rotkreuzler kümmerten sich im Laufe des Nachmittags darum, dass sich ihre Gäste wohlfühlten. Die Koordinatorin des Balls, Margit Heger, Vorstandsvertreterin für die Wohlfahrts- und Sozialarbeit des Roten Kreuzes, konnte mit ihrem Team sehr zufrieden sein.
Für die musikalische Stimmung sorgte die Band „Bast Scho“ und durch den Nachmittag führte Johannes Linner. Er kündigte die vier Garden aus Rosenheim, Bernau und Vogtareuth an, die die Veranstaltung mit ihren Tänzen und Aufführungen bereicherten. Vor allem der Auftritt der Showtanzgruppe Attl sorgte für Begeisterung. Zur Besonderheit in diesem Jahr gehört, dass die Bernauer und die Vogtareuther Prinzessin Rotkreuzlerinnen sind.
Natürlich durfte der traditionelle Rollstuhltanz und die Polonaise auf dem Tanzparkett nicht fehlen. „Schön, dass wir endlich wieder gemeinsam Fasching feiern können“, war die einhellige Meinung an diesem Nachmittag.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: BRK Rosenheim. Beitragsbild zeigt den Auftritt der Showtanzgruppe Attl)

Statt Wäsche zukünftig Parfüm

Statt Wäsche zukünftig Parfüm

Rosenheim – Das traditionsreiche Textilhaus Mulzer am Ludwigsplatz in Rosenheim schloss am Ende des vergangenen Jahres seine Pforten. Derzeit finden dort nun umfangreiche Umbaumaßnahmen statt, denn ein Nachfolger ist bereits gefunden.

Das Haus am Ludwigsplatz 18 wird bereits im Jahr 1641 schriftlich erwähnt. Lange Zeit wurde darin eine Backstube betrieben. Am 27. März 1887 gründete Josef Mulzer zusammen mit seiner Frau in diesen Räumlichkeiten ein Textilgeschäft. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm sein Sohn das zu diesem Zeitpunkt schon sehr erfolgreiche Unternehmen. Vor 30 Jahren traten dann die Schwestern Christa Mulzer und Margarete Zickenheiner in die Fußstapfen ihrer Vorfahren. 2021 verstarb Margarete Zickenheiner und das Modehaus Mulzer verlor damit eines der beiden Paar tief verwurzelten Standbeine. (wir berichteten).

Bauzäune, Planen und Baufahrzeuge vor dem Gebäude weisen nun derzeit darauf hin, dass sich wieder etwas tut in den altehrwürdigen Gebäude. Tatsächlich steht auch bereits fest, wer auf das Textilhaus Mulzer folgt: die Parfümerie Wiedemann zieht in einigen Monaten vom Max-Josefs-Platz zum Ludwigsplatz, wie auch das OVB vor einigen Tagen berichtete. Auf Wäsche folgen also Parfüm und Kosmetikprodukte.
Eines bleibt aber gleich: Auch die Parfümerie Wiedemann ist ein Familienunternehmen mit langer Tradition. Die ersten Anfänge gehen zurück auf das Jahr 1856. Die Geschichte begann mit einer Seifensiederei in Bad Tölz. Heute findet sich das Unternehmen an 23 Standorten in Südbayern und online.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Fasching am Unsinnigen Donnerstag

Fasching am Unsinnigen Donnerstag

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Unsinnigen Donnerstag, 16. Februar heißt es ab 14 Uhr – Hol-la-hi, hol-la-ho, zwischen der Polizeiinspektion Prien (PI) und der Prien Marketing GmbH (PriMa).

Mit einer Partydekoration die mit allen Wassern gewaschen ist begeben sich Kapitäne, Matrosen, Piraten, Meerjungfrauen und auf eine lustige Seefahrt im Foyer des Chiemsee Saals (Alte Rathausstraße 11, 83209 Prien).  Gegen 15 Uhr besuchen die Tänzerinnen der Prienarria-Garde mit dem Prinzenpaar das fast sinkende Schiff. Die Crew bietet verschiedene Getränke an der Reling an, während der DJ das Boot zum Schwanken bringt. An diesem Donnerstag sind das Tourismusbüro und das Ticketbüro ab 12.30 Uhr geschlossen. Die Bücherei ist ganztägig geschlossen. Der Reinerlös der Einnahmen wird für eine soziale Priener Einrichtung gespendet.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH)

Führungswechsel bei Kriminalpolizei

Führungswechsel bei Kriminalpolizei

Garmisch-Partenkirchner – Die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen bekam mit Ersten Kriminalhauptkommissar Alexander Greinwald einen neuen Dienststellenleiter.

Der im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wohnhafte 49-Jährige wurde als neuer Leiter der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen bestellt. Der neue Chef der Garmischer Kriminalpolizei begann seine Laufbahn im Jahr 1995 mit der Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn im damaligen mittleren Polizeivollzugsdienst.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bestritt Alexander Greinwald zunächst den klassischen Weg über die Einsatzhundertschaft in München und im Anschluss als Schichtbeamter der Polizeiinspektion Weilheim. Durch herausragende Leistungen, auch als stellvertretender Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Weilheim, qualifizierte er sich schnell für das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Fürstenfeldbruck, welches er im Jahr 2006 erfolgreich abschloss.

Von der Schutz- zur Kriminalpolizei

Im Anschluss übte der mittlerweile zum Polizeikommissar ernannte Alexander Greinwald das Amt eines Dienstgruppenleiters bei der Polizeiinspektion Mittenwald aus, ehe er im November 2007 von der Schutz- zur Kriminalpolizei wechselte und seitdem fast durchgehend bei der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen tätig ist. Dort war er sowohl als Sachbearbeiter in der Rauschgiftermittlungsgruppe, als auch als Leiter des Kommissariats 1, höchstpersönliche Rechtsgüter, beschäftigt. Zuletzt war er bereits schon stellvertretender Dienststellenleiter der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen und übernahm nun das Amt des Dienststellenleiters.
Damit löste Alexander Greinwald den bereits in Pension verabschiedeten Ersten Kriminalhauptkommissar Richard Listle ab, welcher in den vergangenen Jahren die Geschicke der Dienststelle höchst erfolgreich geleitet hatte. Polizeipräsident Manfred Hauser gratulierte Alexander Greinwald in den Räumlichkeiten der Dienststelle unter den Augen der Ersten Bürgermeisterin des Markts Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Koch, dem für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen zuständigen Landrat, Anton Speer, sowie geladenen Kollegen der umliegenden Dienststellen ganz herzlich zu seinem neuen Amt und wünschte ihm viel Erfolg für seine berufliche Zukunft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd, von links EKHK a.D. Richard Listle, Polizeipräsident Manfred Hauser, EKHK Alexander Greinwald)

Wegweiser für Senioren aufgelegt

Wegweiser für Senioren aufgelegt

Rosenheim – Jeder Lebensabschnitt wirft seine eigenen Fragen auf, so auch das Leben im Alter. Um älteren Menschen und deren Angehörigen möglichst viele Fragen zu beantworten und sie zu unterstützen, hat der Landkreis Rosenheim den Wegweiser für Senioren überarbeitet und neu aufgelegt.

Für Landrat Otto Lederer ist der demografische Wandel mit all seinen Folgen eine zentrale Herausforderung für die Region. Er hoffe, so der Landrat, mit dem neuen Wegweiser, aber auch mit der Notfallmappe, vielen Bürgern Hilfestellung leisten zu können.
Die fünfte Neuauflage enthält auf gut 70 Seiten wertvolle Informationen, Tipps und Ansprechpartner für alle Lebenslagen. Die Broschüre versteht sich als Informations- und Orientierungshilfe, die alle ambulanten und (teil-) stationären Versorgungs- und Betreuungsangebote aufzeigt, über Beratungs-, Hilfs- und Unterstützungsangebote informiert und gleichzeitig viele praktische Tipps und Hinweise für ältere Menschen enthält. Dazu gehört für den Beauftragten für die Belange älterer Menschen im Landkreis Rosenheim, Thomas Waldvogel, auch der Bereich Freizeit, „denn viele Senioren sind äußerst fit“.

Wegweiser ist in
fünf Kategorien unterteilt

Der Wegweiser ist in fünf Kategorien unterteilt. In „Information und Beratung“ sind die Ansprechpartner für Senioren in ihren Heimatgemeinden, die Kontakte zu Pflegeberatung, Gesundheitsberatung oder zum Thema Sicherheit aufgelistet. In der zweiten Kategorie „Aktiv im Alter“ dreht sich alles um Freizeit und Kulturangebote. Kategorie drei beschäftigt sich mit „Leben & Wohnen im Alter“. Neben Kontakten zu Pflegeheimen gibt es auch Ansprechpartner zu Betreutem Wohnen, Essen auf Rädern oder dem Hausnotruf. Themen wie Pflegeversicherung, Wohngeld oder Ermäßigungen bei der Bahn werden in der Kategorie „Finanzielle & sonstige Hilfen“ dargestellt. Den Abschluss bildet „Vorsorge für Krankheit, Unfall & Alter“. Hier ist das Wichtigste zu Themen wie Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht oder auch Hospiz- und Palliativversorgung zusammengefasst.
Zudem hat der Landkreis zusätzlich wieder eine Notfallmappe entwickelt. Denn im hoffentlich nicht eintretenden Notfall kann es wichtig sein, dass persönliche Daten schnell zur Verfügung stehen. In der Mappe können wichtige Informationen zur medizinischen Versorgung, Verfügungen und Vollmachten gebündelt an einer Stelle erfasst und dann im Notfall abgerufen werden. Wertvolle Checklisten und wichtige Notrufnummern stehen ebenfalls zur Verfügung. Thomas Waldvogel, der Beauftragte für die Belange älterer Menschen, rät, sich die Zeit zu nehmen und die Notfallmappe auszufüllen. Auch weist er darauf hin, Angehörige und Personen des Vertrauens auf die Mappe aufmerksam zu machen, damit die Informationen im Notfall zur Hand sind.

Den neuen Wegweiser und die Notfallmappe gibt es ab sofort und kostenlos in den Gemeindeverwaltungen oder direkt im Landratsamt Rosenheim bei der Servicestelle des Sachgebiets Soziale Angelegenheiten. Es ist telefonisch unter 08031 392 2224 oder 392 2235 sowie per E-Mail unter soziales@lra-rosenheim.de zu erreichen. Zudem können die digitalen Versionen unter www.landkreis-rosenheim.de heruntergeladen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim, zeigt Rosenheims Landrat Otto Lederer und den Beauftragten für die Belange älterer Menschen Thomas Waldvogel mit dem Wegweiser und der ebenfalls neu gestalteten Notfallmappe. )

Kasperlbuch ist jetzt erhältlich

Kasperlbuch ist jetzt erhältlich

Bernau / Landkreis Rosenheim – „Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber“ heißt sein erstes Kinderbuch, das der frühere Radio-Moderator Stephan Mikat jetzt vorgestellt hat. Ab sofort ist es auch in der Gemeindebücherei Bernau erhältlich.

Zum Inhalt: Die Einladung der Prinzessin zur Geburtstagsparty sorgt gleich für doppelten Ärger: Einerseits ist Kasperls Freund, der Hase Mucki traurig, weil er keine eigene Einladung bekommen hat, andererseits möchte auch Zauberer Hieronymus Wackelzahn die Feier sabotieren. Er will Platzregen zaubern, damit die Party nicht stattfinden kann. Irgendetwas läuft hier aber schief. Statt Regen kommen mit den Zaubersprüchen nur Seifenblasen. Und natürlich sorgt der Kasperl für ein kindgerechtes Happy End dieser Vorlesegeschichte, die von der Bernauer Grafikerin Fanny Albersinger liebevoll gestaltet wurde. Somit ist das Kasperlbuch von Stephan Mikat, wenn man so will, immerhin auch ein Bernauer Produkt.

Das galt es bei der offiziellen Buchübergabe an Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber und Büchereileiterin Natalie Natlie Stangl im Bernauer Haus des Gastes entsprechend zu würdigen. Zumal das Haus des Gastes mit einer feststehenden Kasperlbühne auch seit 2019 die feste Heimat des Chiemsee Kasperltheaters mit regelmäßigen Vorstellungen ist.

Ab sofort kann Kasperlbuch
auch ausgeliehen werden

Ab sofort es das Kasperlbuch auch im Verleihbestand der Bücherei. Chiemsee Kasperl Stephan Mikat hat auch versprochen, sein Buch demnächst beim Bilderbuchkino der Bücherei vorzustellen. Die nächsten Kasperlvorstellungen sind am Sonntag, 5. März um 11 Uhr im Bernauer Haus des Gastes und am 12. März im Priener Chiemsee Saal. Das Kinderbuch ist nicht im Handel oder Online-Versand erhältlich, es wird nur bei den Kasperlvorstellungen verkauft.
(Quelle: Chiemsee Kasperltheater / Beitragsbild: Chiemsee Kasperltheater, zeigt von links Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber, Natalie Stangl (Bücherei), Fanny Albersinger (Grafik-Design), Denise Mikat, Stephan Mikat. Die nächste Kasperlvorstellung am 5. März (11 Uhr)ist im Haus des Gastes vorerst auch die letzte Veranstaltung vor dem Umbau. Nach Ostern tritt das Chiemsee Kasperltheater im Bernauer Kurpark Open Air auf. Das Kasperl-Kinderbuch von Stephan Mikat ist ab sofort im Verleihbestand der Bücherei Bernau erhältlich.)

150 Jahre Stiftung Attl

150 Jahre Stiftung Attl

Wasserburg / Landkreis Rosenheim- Die Stiftung Attl feiert heuer sein 150-jähriges Bestehen. Die Auftaktveranstaltung verlief bunt, unterhaltsam und informativ. 

ABM Band  auf der Bühne im alten Kuhstall

Die ABM- Band heizte den Besuchern im ehmaligen Kuhstall kräftig ein. Fotos: Hendrik Heuser

Die Stiftung Attl ist eine Einrichtung für Menschen mit Assistenzbedarf. Bereits seit 1873 werden dort Menschen in allen Lebensbereichen und Lebenslagen unterstützt. Wer heute durch den Ortsteil Attel bei Wasserburg am Inn fährt, sieht eine eigene Gärtnerei, einen Naturland-Hof, einen Sportplatz und auch Spielplätze.

Alter Behandlungsstuhl in der Stiftung Attl
Alter Rollstuhl und Kleidung ehemaliger Bewohner der Stiftung Attl in Wasserburg

Historische Gegenstände und Kleidungsstücke gab es in der kleinen Ausstellung zu sehen.

Dass die Stiftung auch versteht zu feiern, bewies sie mit der Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr 2023: Im ehemaligen Kuhstall der alten Ökonomie sorgte die ABM Band für gute Stimmung. Auf dem Programm stand außerdem eine Kirchenführung bis hinauf auf den Dachboden. Besonders dabei war die Besichtigung der Gewölbe der ehemaligen Brauereikeller unter dem Vorplatz der Klosterkirche und dem Turm.
Wissenswertes zur Stiftungsgeschichte konnten die Besucher bei der kleinen Ausstellung „Historische Rückblicke“ erfahren.

In den kommenden Monaten sind dann noch eine ganze Reihe weiterer Veranstaltungen geplant, u. a.: Am 1. Mai das Maibaumaufstellen, am 6. Mai ein Fußballturnier, am 1. Juli Attler Lauf. Höhepunkt der Festlichkeiten ist dann das Attler Herbstfest vom 9 bis 11.September. Am 16. September ist dann eine Gewerbeschau im Herbstfest-Zelt geplant und ein großer Flohmarkt. 
Die „Tour de Rolli“ ist für den 3. Oktober geplant und die Abschlussveranstaltung soll dann am 17. Februar 2024 stattfinden.
(Quelle:  Artikel: Karin Wunsam / Info: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Weitere Infos zur Stiftung Attl und dem Jubiläums-Programm findet Ihr hier: 

Kasperl im Zirkus

Pang / Rosenheim – Veranstaltungstipp für Kinder: Katis Kasperltheater kommt am 23. Februar nach Rosenheim. Gezeigt wird im Pfarrheim St. Josef (Panger Straße 11) das Stück:  „Kasperl im Zirkus“. 

Der Kasperl liebt Zirkus über alles. Doch au weh zwick, der Clown August kann seine rote Nase nicht finden. Kasperl macht sich auf die Suche und erlebt dabei so einige Abenteuer. Beginn der Aufführung ist um 15 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro. Veranstalter ist die Frauengemeinschaft Pang / Aising.
(Quelle: Information Katis Kasperl Theater / Beitragsbild: Symbolfoto re)