Ölunfall: Erdreich am Moosbach ausgebaggert

Ölunfall: Erdreich am Moosbach ausgebaggert

Bernau / Landkreis Rosenheim – Nach dem Ölunfall auf der Autobahn A8 bei Bernau (Landkreis Rosenheim – wir berichteten) und der damit einhergehenden Ölverschmutzung im Irschener Winkel bei Bernau wurden am gestrigen Freitag Baggerarbeiten im Zulauf durchgeführt.

Thomas Hirschmann, ein Sachverständiger nach dem Bundesbodenschutzgesetz, hatte sich im Auftrag des Landratsamtes vor Ort einen Überblick über die Situation entlang des Moosbaches und der Bernauer Ache verschafft. Auf einer etwa eineinhalb Kilometer langen Strecke waren an mehreren Engstellen des Moosbaches verschiedene Segmente wie Gräser, Äste und Erde mit Ölresten verklebt. Durch das Ausbaggern wurde laut Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim mit diesen Engstellen auch Ölreste beseitigt.

Die Arbeiten seien nötig gewesen, um zu verhindern, dass künftig bei jedem Starkregenereignis weitere Ölreste in den See geschwemmt werden. Diese Reste seien bei den Baggerarbeiten  bereits freigesetzt worden und seien in den Moosbach entlang in den Irschener Winkel geflossen. Dort werde das Öl mit Vliesschläuchen aufgefangen. Diese sollen nun regelmäßig überprüft und ausgetauscht werden

Im Bereich des Schilfs keine Möglichkeit zur aktiven Sanierung</strong

Im Bereich des Schilfs gibt es nach Angaben von Thomas Hirschmann keine Möglichkeit der aktiven Sanierung, die dortigen Mineralöl-Kohlenwasserstoffe werden sich nach seiner Einschätzung im Laufe des Sommers biologisch abbauen.
Das betroffene Naturschutzgebiet werde weiterhin regelmäßig kontrolliert und die Situation vor Ort weiter beobachtet, so das Landratsamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Starbulls trotzen sich zum Sieg gegen Tilburg

Starbulls trotzen sich zum Sieg gegen Tilburg

Rosenheim / Tilburg – Der 31. März 2023 geht in die Geschichtsbücher des Rosenheimers Eishockeys ein. Beim historischen Auftritt einer Eishockey-Mannschaft von der Mangfall in den Niederlanden lieferten die Starbulls an gestrigen Freitagabend im zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Tilburg Trappers eine heldenhafte Leistung ab. Die Grün-Weißen behielten im mit 2.637 fast vollbesetzten Ijssportcentrum Stappegoor stets kühlen Kopf und ließen sich durch eine ungünstige Strafzeitenverteilung, dem Ausschluss von Dominik Kolb und dem verletzungsbedingten Ausfall von Klemen Pretnar nicht aus dem Konzept bringen. Neben den Torschützen Maximilian Vollmayer, Klemen Pretnar und Norman Hauner avancierte Torwart Andreas Mechel zum Matchwinner in einer geschlossen stark auftretenden Starbulls-Mannschaft. Die kann nach dem 3:2-Auswärtssieg nun am Sonntag vor 5.022 Zuschauern im ausverkauften ROFA-Stadion mit einem erneuten Heimsieg den Einzug ins Halbfinale der Playoffs um den Aufstieg in die DEL 2 perfekt machen.

Mit der gleichen Aufstellung wie beim 4:3-Heimsieg am Dienstag, allerdings mit Andreas Mechel von Beginn an im Tor, gingen die Starbulls in das geschichtsträchtige Auswärtsspiel knapp 100 Kilometer westlich der Deutsch-Niederländischen Grenze. Von Beginn an machten die Grün-Weißen, die von rund 300 Rosenheimer Fans lautstark unterstützt wurden, den abgeklärteren Eindruck. Manuel Edfelder verpasste schon nach wenigen Momenten die Führung für das Team von der Mangfall, als Tilburg-Torwart Cedrick Andree beim Abstauber stark parierte. Ein frühes Starbulls-Powerplay blieb ohne Ertrag, danach zeigten die Grün-Weißen bei vier Unterzahl-Minuten am Stück ihre Defensivklasse. Gegen Drittelende scheiterten Vollmayer und Hauner nach feinen Spielzügen aus besten Abschlusspositionen am starken Keeper der Hausherren.

Seine zweite Großchance ließ sich Maximilian Vollmayer aber nicht entgehen. 34 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels schob der stark spielende Verteidiger nach Diagonalpass von Norman Hauner gegen den von Tyler McNeely effektiv irritierten und damit chancenlosen Torwart Andree zum Rosenheimer 1:0 ein (21.). Drei Minuten später erhöhte Klemen Pretnar auf 2:0 – sein Handgelenkschuss aus der Distanz schlug unter der Latte ein; erneut hatte Cedrick Andree keine Chance, da er wegen Hochbetriebs vor dem Torraum die Scheibe nicht kommen sah (24.). Großen Anteil am zweiten Rosenheimer Treffer hatte Norman Hauner, der die Scheibe in der Tilburger Zone eroberte, nachdem er Jordy van Oorschot im Laufduell gleich mehrere Meter abgenommen hatte.

Zum Abkühlen für fünf Minuten auf die Strafbank

Die Mannschaft der Gastgeber schien in dieser Phase überfordert, Headcoach Doug Mason nahm folgerichtig eine Auszeit – und danach drohte das Spiel zu kippen. Die Trappers waren plötzlich präsent und machten Druck. Starbulls-Keeper Mechel musste gleich drei Schüsse vom auffälligen Diego Hofland entschärfen. Als Danny Stempher nach einem scharfen Querpass aus kurzer Distanz im Slot ungehindert eindrücken konnte, war Mechel aber machtlos (28.). Knapp zwei Minuten nach dem Tilburger Anschlusstreffer löste ein Open-Ice-Check von Dominik Kolb einen heftigen Faustkampf zwischen Jordy Verkiel und Michael Knaub aus. Beide Spieler mussten zum Abkühlen für fünf Minuten auf die Strafbank, durften aber danach weiter mitmachen. Nicht so Dominik Kolb, der mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurde. Drei der Strafzeitenbilanz dieser Situation entspringende Minuten in Unterzahl verteidigten die Starbulls gut und auch deswegen erfolgreich, weil Andreas Mechel gegen Sean Richards mit einer Glanzparade brillierte (30.).

Kurz vor der zweiten Pause ließ Brett Bulmer, kanadischer Stürmer in Tilburger Diensten, das 2:2 liegen, als er nach einem feinen Solo knapp verzog. Während Pretnar wegen Spielverzögerung mit zwei Minuten bestraft wurde, obwohl die Scheibe die Kante der Glasumrandung noch berührte, blieb eine Stockaktion gegen den in Unterzahl frei auf das Trappers-Tor zusteuernden Stefan Reiter ungeahndet. Dass Dominik Daxlberger mit der Schlusssirene des zweiten Spielabschnitts aus spitzem Winkel noch auf das Tilburger Tor schlenzte, zog hingegen eine weitere Zwei-Minuten-Strafe gegen die Starbulls nach sich. Aber auch die daraus resultierende knappe halbe Minute mit drei gegen fünf Feldspielern verteidigten die taktisch diszipliniert bleibenden Grün-Weißen unbeschadet weg. Und die danach von McNeely herausgeholte zweite eigene Überzahlsituation nutzte die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen, um eiskalt auf 3:1 zu erhöhen. Norman Hauner wartete den richtigen Abschlussmoment ab und versenkte das Hartgummi aus dem linken Bullykreis mit einem satten, präzisen Handgelenkschuss unter der Latte (44.).

Goalie avancierte in den Schlussminuten zum Helden

Eine zweite nachhaltige Tilburger Druckphase ließen die weiterhin taktisch disziplinierten Starbulls trotz des leider verletzungsbedingten Ausfalls von Klemen Pretnar im dritten Spielabschnitt nicht mehr zu. Hauner hätte nach einem Fehler von Max Hermens sogar auf 4:1 für Grün-Weiß erhöhen können (57.). Erst, als die Trappers danach ihren Torwart durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzten, brannte es wieder vor dem Rosenheimer Tor. Doch Goalie Andreas Mechel, der an diesem Abend nur wenige Scheiben prallen ließ, dann aber von seinen aufmerksam aufräumenden Vorderleuten effektive Unterstützung erhielt, avancierte mit mehreren Paraden in den finalen Minuten zum Helden. 49 Sekunden vor der Schlusssirene – McNeely versäumte in der Rundung zu klären und Bulmer spielte die Scheibe in den Slot – drückte Mikko Virtanen doch noch zum erneuten Anschlusstreffer ein. Zu einer Ausgleichschance kamen die Trappers aber nicht mehr, es blieb beim verdienten Rosenheimer 3:2-Erfolg auf niederländischem Terrain.

Das dritte Spiel der Viertelfinalserie zwischen den Starbulls und den Tilburg Trappers findet am Sonntag im ausverkauften ROFA-Stadion statt. Vor der Rekordkulisse von 5.022 Zuschauern – fast zeitgleich mit dem Ende der Partie in Tilburg wurde die letzte verfügbare Stehplatzkarte gebucht – will das Rosenheimer Eishockeyteam mit einem Heimsieg den Einzug ins Playoff-Halbfinale perfekt machen. Mit Dominik Kolb und Michael Knaub sind allerdings zwei Starbulls-Spieler nach ihren Strafen aus dem Freitagsspiel gesperrt. Bei den Trappers hingegen ist der zuletzt fehlende Alexei Loginov, russisscher Verteidiger mit niederländischem Pass, am Sonntag nach vier Spielen Sperre erstmals wieder einsatzberechtigt,

Einlass ins ROFA-Stadion ist am Sonntag um 15:30 Uhr, Spielbeginn um 17 Uhr. Die Tageskasse öffnet nicht mehr, die Liveübertragung der Partie ist.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Copyright Ludwig Schirmer)

Aprilscherz: „Welleria Kraulstadt“

Aprilscherz: „Welleria Kraulstadt“

Rosenheim – Mit dieser Nachricht hätte wohl niemand gerechnet: Karstadt Rosenheim wird zur Wellness-Oase, Spaßbad inbegriffen, das hat Innpuls.me aus zuverlässigen „Quellen“ erfahren. Selbst ein neuer Name ist wohl schon gefunden: „Welleria Kraulstadt“. Hier die Pläne exklusiv für Euch.

Die Rosenheimer Stadtverwaltung erwartet sich von den Plänen einen enormen Aufschwung für die Stadt. „Das wird ähnliche Auswirkungen haben wie einst die Eisenbahn“, ist von dort zu hören.
Das zähe Ringen um den doch noch möglichen Erhalt der Karstadt-Standorts in der Innenstadt scheint damit ebenso vom Tisch zu sein wie Überlegungen, was mit dem Gebäudekomplex passieren soll, wenn sich Karstadt Anfang kommenden Jahres  tatsächlich aus Rosenheim verabschiedet. Bei einem solchen Angebot dürfe man nicht lange überlegen, meint ein Rosenheimer Stadtrat im Gespräch mit Innpuls.me.  Seinen Namen will er in diesem Fall lieber nicht öffentlich machen: „Für den Fall, dass dann doch noch alles den Bach runtergeht“.

In Kürze soll aber zu  „Welleria Kraulstadt“ eine Sondersitzung stattfinden. Man rechnet mit breiter Zustimmung. Immerhin wird ja in der Stadt schon seit Jahrzehnten moniert, dass Freibad und Hallenbad zwar ganz in Ordnung sind, aber den Thermen in Bad Endorf und Bad Aibling nicht annähend das Wasser reichen können, ganz zu schweigen vom Badeparadies in Erding. „Das alles zieht uns auch viele Touristen weg. Es wird endlich Zeit für ein Leuchtturmprojekt, dass bayernweit und sogar darüber hinaus hohe Wellen schlägt“, so unser Informant aus den Reihen des Rosenheimer Stadtrats.

Blick in eine Sauna

Gefragt für nachhaltige Energiegewinnung sind visionäre Ideen, meint ein Rosenheimer Stadtrat und denkt dabei auch an das Schwitzen in der Sauna: „Daraus lässt sich meiner Meinung nach auf alle Fälle Energie gewinnen“. Fotos: wusel

Für „Welleria Kraulstadt“ haben sich wohl mehrere Rosenheimer Investoren zusammengeschlossen. Bei ihren Plänen sollen sie sich unter anderem von den „Center Parcs“ inspirieren lassen – Indoor-Ferienanlagen, die unabhängig vom Wetter genutzt werden können. „In Zeiten des Klimawandels wird das wichtiger denn je“, so der Lokalpolitiker. Besonders wichtig sei natürlich, dass die nachhaltige Energieversorgung geregelt sei. Er könne sich dazu beispielsweise einen Windpark auf dem Dach vorstellen: „So hoch oben muss ja schließlich selbst bei uns der Wind wehen“. Außerdem könne man ja die Fassade komplett mit Photovoltaik zupflastern: „Der Karstadt-Fassade schadet das sicher nicht“. Letztendlich würde er sich auch über noch visionärere Ideen für die Energiegewinnung freuen. „Da muss man auch mal weiterdenken, wie wäre es, wenn jeder Gast selbst zur Energiegewinnung beiträgt, beispielsweise beim Wassertreten oder Schwitzen in der Sauna?!“

Wie soll nun die Rosenheimer
Wellness-Oase konkret aussehen? 

Nach Auskunft der Investoren wird das Untergeschoss fast komplett mit Salzwasser geflutet. Der Seeton, der in der Rosenheimer Geschichte bisher immer wieder für große Probleme bei Bauvorhaben geführt hat, könnte sich dabei sogar mal als sehr nützlich erweisen, weil er sehr wasserundurchlässig ist.
Derzeit sollen bereits Verhandlungen mit dem asiatischen Supermarkt im Untergeschoss geführt werden, ob dieser dann die Bewirtung der Gäste samt Cocktailbar übernimmt.

Cocktail in Kokosnuss mit Blumen und Strohhalm

Der asiatische Supermarkt soll die Bewirtung der Gäste samt Cocktailbar in der Poollandschaft im Untergeschoss übernehmen.

Für die übrigen Etagen sind Saunalandschaften, Kinderplansch-Paradies, Solarium und weitere Attraktionen geplant. Selbstverständlich soll man auch Badebekleidung und Bade-Accessoires kaufen können.
In den oberen Stockwerke sollen dann Hotelzimmer kommen, inklusive Luxus-Suiten. Auch das Dach will man wiederbelebt. „Im Schatten der Windräder wird es eine Sundowner-Bar geben mit Blick zu den Bergen und einigen Whirlpools“, so der ehrgeizige Plan der Investoren.

Blick zu Seilbahn

Immer wieder mal gab es Gedankenspiele zu einer Seilbahn in der Rosenheimer Innenstadt. Jetzt könnte sie Realität werden. 

Auch die Idee einer Seilbahn kommt damit wieder ins Spiel. Gäste könnten so in luftiger Höhe vom Schlossberg herunter direkt zum Wellnessparadies im Herzen der Stadt befördert werden. Vorstellbar sei auch eine Rutsche vom Dach direkt nach unten: „Das bringt Spaß und spart Energie“.
Kalkuliert wird mit Tausenden von Besuchern am Tag. Einzige Problem sind jetzt noch die Parkplätze. Denn die sind ja jetzt schon in der Stadt Mangelware. Ob die derzeit favorisierten E-Busshuttles da die Lösung sind, bleibt abzuwarten. „Na ja, die könnten sich auf die derzeit geplanten Fahrradstraßen vielleicht eher schwer tun“, gab unser Informant zu bedenken. Aber auch da zeigt er sich wieder visionär. Statt auf Busshuttles setzt er auf eine Weiterentwicklung von Rikschas: „Die wären dann sogar komplett klimaneutral“.

Plan B des OB:
Stadtverwaltung zieht in das Karstadt-Gebäude

Sollte „Welleria Kraulstadt“ tatsächlich noch an diesem letzten Punkt scheitern, gibt es aber anscheinend auch schon einen Plan B des OB: Die Stadtverwaltung zieht komplett in das Karstadt-Gebäude ein und das Rathaus wird endlich zum realen Bavaria-Film-Polizeipräsidium der Rosenheim Cops. In diesem Fall soll dann geprüft werden, ob man den Laziseplatz nicht zum Gedenken an Joseph Hannesschläger in Hannesschläger-Platz umbenennt.
(Quelle: Artikel April Flunkery / Beitragsbild: edufake / Fotos: wusel)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 1. April

Namenstag haben: Hugo, Irene, Irina, Nunio
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  William James Sidis (1898 –  war ein US-amerikanisches „Genie“ mit geschätztem IQ von 250, das mit 18 Monaten Zeitung lesen konnte, mit fünf Jahren acht Sprachen sprach – darunter auch eine selbst erfundene – und mit elf Jahren der jüngste Harvard-Student aller Zeiten war.)

Ingrid Steeger (1947 – ist eine deutsche Schauspielerin, die nach ersten Rollen Anfang der 1970er mit der Sketch-Fernsehserie „Klimbim“ landesweit bekannt wurde.)

Stefanie Tücking (1962 – war eine deutsche Moderatorin, die in den Achtzigerjahren nach Ingolf Lück das Gesicht der ARD-Musikfernsehsendung „Formel Eins“ war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1814: In Londoner Straßen brennen die ersten Gaslaternen.
  • 1894: Der Höhlenforscher Max Brunello entdeckt die Lurgrotte, Österreichs größte Wasserhöhle.
  • 2002: Mit dem Inkrafttreten des von Gesundheitsminister Els Borst vorgelegten Gesetzes werden die Niederlande das erste Land der Welt, das Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen zulässt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Karin Wunsam)